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Weniger KI-Gründungen in Deutschland + Chinas Tech-Milliarden + KI-Begriffe erklärt

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Top-Themen
Apple baut Standort in München massiv aus
Apple will eine Milliarde Euro in Deutschland investieren und ein Europäisches Zentrum für Chip-Design in München bauen. Das hat der Konzern in einem Blogeintrag mitgeteilt. Das Unternehmen wolle „Hunderte neue Mitarbeiter einstellen und einen neuen, hochmodernen Standort mit Fokus auf Konnektivität und drahtlose Technologien errichten“. Unter anderem sollen die Teams an der Entwicklung von 5G arbeiten. Der geplante Standort in der Münchener Innenstadt soll 30.000 Quadratmeter groß werden. 2015 hat Apple sein Bavarian Design Center eröffnet, wo Entwickler an Chips für Energiefunktionen in Apples Geräten arbeiteten. Vier Jahre später hat das Unternehmen die Chip-Entwicklungsstandorte in Nabern bei Kirchheim unter Teck hinzugefügt.
China plant Milliardenausgaben für digitale Infrastrukturen
China will die digitale Infrastruktur, E-Mobilität und andere Zukunftstechnologie schneller als bisher geplant ausbauen. Das habe Premierminister Li Keiquiang in seinem Rechenschaftsbericht vor dem Nationalen Volkskongress in Peking betont, wie die Deutsche Welle schreibt. Dass Ziel: China wolle sich unabhängiger von Zulieferern aus westlichen Ländern machen „und im eigenen Land die Rahmenbedingungen für den Aufstieg zur ökonomischen Supermacht schaffen“. Bis 2025 sehe China milliardenschwere Investitionen in KI, Quantentechnologie, Medizin, Gen- und Biotechnologie sowie klinische Medizin und Gesundheit vor, heißt es. Handelspartnern stünden harte Zeiten bevor – weil China sich durch verringerte Importe weniger erpressbar durch die USA machen wolle, schade das Land auch anderen Handelspartnern wie Deutschland, wird ein Wirtschaftsexperte zitiert.
Weitere Themen
Die Neugründungen von KI-Startups haben sich 2020 verringert, ist das Ergebnis der diesjährigen AppliedAI-Studie. Der Grund: Die Corona-Krise habe sich negativ auf die Investitionsintensität in deutsche KI-Startups ausgewirkt, wie das Münchener Gründerzentrum UnternehmerTUM schreibt.
Open AI gehört zu den innovativsten KI-Unternehmen. Walmart auch. Jedenfalls, wenn es nach dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin Fast Company geht, das eine Liste mit den zehn innovativsten KI-Firmen veröffentlicht hat.
Deutschland gelingt es nicht, die Quantentechnologie voranzutreiben, schreibt das Handelsblatt in einem Bezahlartikel. Obwohl die Kompetenzen vorhanden wären, gebe es kein deutsches Unternehmen, das einen Quantencomputer baut, belege eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP.
Eine praktische Anwendung von Quantencomputern sieht unterdessen die Deutsche Börse, wie die FAZ berichtet. Ergebnisse eines Pilotprojekts zeigten, dass sich die Berechnungszeit komplexer Modelle in einigen Jahren drastisch reduzieren lasse.
Der Bund lässt KI-Fördergelder liegen statt sie zu investieren, berichtet die Wirtschaftswoche. Von den 2020 verfügbaren rund 215 Millionen seien von den Ministerien nur 137 Millionen Euro abgerufen worden, zeige die Antwort des Forschungsministeriums (BMBF) auf eine Anfrage der Grünen.
KI ja, aber nur „zum Wohl von Mensch und Umwelt“, fordern laut Heise die Grünen. Deren Bundestagsfraktion wolle mit einer eigenen KI-Strategie aufzeigen, wie die Technologie gegen die Krisen des 21. Jahrhunderts eingesetzt werden könne.
Warum erkranken wir unterschiedlich stark an Corona, wollen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts zusammen mit Ärzten herausfinden, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dazu nutzten die Forscher Patientendaten, um „durch statistische Methoden Muster in diesen Daten zu erkennen“.
Die Bilderkennung von OpenAI kann durch Texte getäuscht werden, berichtet der Guardian. Wenn man das Wort „iPod“ auf einen Zettel schreibe und diesen über einen Apfel klebe, erkenne die KI „Clip“ einen iPod. Die OpenAI-Entwickler nennen den Fehler „typografischen Angriff“.
Welche Merkmale machen Gesichter für uns attraktiv? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Universitäten Helsinki und Kopenhagen mit einer KI nach, berichtet das Fachmagazin Technologynetworks. Die Software analysiere Gehirnsignale von Probanden und erzeuge daraufhin künstliche Gesichter am Computer.
2020, Harpercollins
2020, Harpercollins
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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