Profil anzeigen

Umfrage-Ergebnisse +++ Technologie-Taskforce +++ Augustus Intelligence

KI-Briefing.de
Hi, mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Als Herausgeber des KI-Briefing beobachte ich zusammen mit meinem Kollegen Steve Haak regelmäßig die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung.

Guten Tag zum neuen KI-Briefing.
Danke, dass Sie auch heute wieder unsere Nachrichten zu den Themen Künstliche Intelligenz und Digitalisierung lesen. Mehr als 1.200 Leserinnen und Leser erreichen wir inzwischen jede Woche mit unserem Newsletter. Da wir gerade in der vergangenen Woche zahlreiche neue Abonnentinnen und Abonnenten begrüßen konnten: Hallo und guten Tag auch an Sie alle, die heute das KI-Briefing das erste Mal in der Inbox haben. Bei Fragen, Anregungen und Ideen sind wir wie immer unter hallo@ki-briefing.de erreichbar.
Ein großes Dankeschön auch an alle, die an unserer kleinen Umfrage teilgenommen haben. Anbei der erste Teil unserer Auswertung, das sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Wer liest das KI-Briefing?
  • 25 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in den Medien. Genauso viele Befragte kommen aus Beratungsunternehmen. Knapp 12 Prozent aus der Wissenschaft. Außerdem haben wir unter anderem Leserinnen und Leser aus der Internetwirtschaft, aus Verbänden, Institutionen, Parteien, aus dem Gesundheitswesen, aus der Autoindustrie, dem Handel oder Maschinenbau.
  • Die Mehrzahl aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind mit 41,2 Prozent zwischen 30 und 44 Jahren alt. 38,2 Prozent sind zwischen 45 und 49 Jahren alt. Älter als 60 Jahre sind 13,2 Prozent. Zwischen 18 und 29 sind 7,4 Prozent.
  • Wir freuen uns, wenn wir künftig noch mehr Leserinnen gewinnen können: Derzeit sind knapp 28 Prozent aller Befragten weiblich, rund 72 Prozent unserer Subscriber sind männlich.
Ihre Bewertung
  • Würden Sie das KI-Briefing weiterempfehlen, hatten wir gefragt: Rund 53 Prozent antworten mit 9 oder 10 von insgesamt 10 Punkten. Rund 42 Prozent geben uns 7 oder 8 Punkte.
  • Für uns sind die Werte Bestätigung, aber auch Ansporn zugleich: Wir arbeiten daran, dass wir bei einer neuen Umfrage in ein paar Monaten noch mehr von Ihnen überzeugen können, unseren Newsletter weiter zu empfehlen.
  • Bitte empfehlen Sie uns auch jetzt schon weiter – und leiten Sie die aktuelle Ausgabe gern an Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen weiter, die sich für Themen rund um KI und Digitalisierung interessieren.
Unentschieden sind die Antworten auf die Frage, wie oft sich unsere Leserinnen und Leser das KI-Briefing wünschen. Hier lässt sich keine klare Präferenz ableiten, so dass wir entschieden haben, in den kommenden Wochen den Newsletter wieder wöchentlich zu verschicken. Ab jetzt erhalten Sie das KI-Briefing wie auch schon zuletzt jeden Dienstagmorgen.
In der kommenden Woche berichten wir Ihnen dann von den Anregungen und Antworten, die wir zusätzlich erhalten haben.
Top-Themen
IBM kauft Solinger Software-Startup
Eine Top-Meldung der vergangene Woche kam aus Solingen. Das dort ansässige Startup Instana wurde von IBM gekauft – für eine nicht genannte Summe. Insider gehen laut Gründerszene von einem dreistelligen Millionenbetrag aus. Warum das Startup, das KI-Tools zur Software-Überwachung von Cloud-Anwendungen für Unternehmen entwickelt, für den Konzern so wertvoll ist, schreibt IBM in einem Blogeintrag: Anwendungen seien so umfangreich und komplex geworden, heißt es dort, dass deren Verwaltung nur durch automatisierte Prozesse zu bewältigen sei. Und dabei könnten die KI-Tools von Instana helfen.
Europol warnt vor KI-gestützten Hackerangriffen
Kriminelle lassen sich bei Angriffen im Internet von Künstlicher Intelligenz unterstützen. Das berichten die Polizeibehörde Europol, das Interregionale UN-Institut für Kriminalitäts- und Justizforschung (UNICRI) und die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro in einer gemeinsamen Studie, wie das IT-Magazin Heise schreibt. Mit KI dürften Verbrecher demnach imstande sein, „in kürzerer Zeit ihre Gewinnchancen zu maximieren, neue Opfer auszubeuten und innovative kriminelle Geschäftsmodelle zu entwickeln“, heißt es. Schon jetzt nutzten Straftäter die Technologie unter anderem für Deep Fakes und das Ermitteln von Passwörtern.
Deutschland als Digitalisierungs-Ankündigungs-Weltmeister
Wenn es um Digitalisierung geht, sind wir in Deutschland vor allem Ankündigungsweltmeister. An der Umsetzung hapert es, an Appellen hingegen nicht: Wir müssen, wir sollen, wir haben verschlafen. Letzteres kritisiert Dirk von Gehlen in der Süddeutschen Zeitung: „Ehrlich wäre es anzuerkennen: Deutschland hat die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern im besten Fall zerredet. In den überwiegenden Fällen war es aber offene anti-digitale Politik, die einen schnelleren Wandel verhindert hat und weiterhin verhindert.“ Ein sehr empfehlenswerter Text über die Ausrede des Verschlafens in Dauerschleife.
Weitere Meldungen
Die Grünen fordern die „Einrichtung einer Technologie-Taskforce, die systematisch nach innovativen Methoden im Kampf gegen Covid-19 Ausschau halten soll“, schreibt der Spiegel. Der Grund: Die Bundesregierung kümmere sich nur ungenügend um alternative Ansätze zur Pandemiebekämpfung, so die Grünen. Konkret gehe es um eine App von MIT-Forschern, die Covid-19-Infektionen per KI am Husten erkennen können soll. Das Gesundheitsministerium ließ auf eine Anfrage der Grünen verlauten, dass man nicht mit den Entwicklern in Kontakt stehe.
Das deutsch-amerikanische Startup Augustus Intelligence haben hierzulande viele im Zusammenhang mit der Lobby-Affäre des CDU-Politikers Philipp Amthor kennengelernt. Nun müsse das Unternehmen einen strengen Sparkurs fahren, Investorengeld sei verbrannt worden, berichtet das Handelsblatt.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung holt zwei renommierte KI-Forscherinnen aus Kanada und den Niederlanden an deutsche Unis, berichtet der Tagesspiegel. Der Bund hatte sich im Rahmen seiner KI-Strategie auf die Schaffung von 100 neuen KI-Professuren geeinigt. 30 davon sollte die Alexander von Humboldt-Stiftung aus dem Ausland an deutsche Unis holen.
KI dringt immer mehr in die Musikwelt ein, schreibt die Süddeutsche. Schon jetzt nutzten Startups Programme, um „Jingles am Fließband zu produzieren“. Eine Verkomplizierung des Urheberrechts könnte die Folge sein, heißt es.
Das IHP Leibniz-Institut in Frankfurt (Oder) will KI bei der Früherkennung der Lungenkrankheit COPD einsetzen, schreibt die Märkische Onlinezeitung. Ein Forschungsteam arbeite dazu mit der Universität Kiel und dem Forschungszentrum Borstel an einem neuartigen Frühwarnsystem für die Erkrankung. KI werde zur Datenanalyse eingesetzt.
Auch Startups und andere Privatunternehmen weltweit entwickeln KI-gestützte Tools zur Früherkennung oder Behandlung schwerer Krankheiten. Wie viel Geld einige Unternehmen dafür erhalten haben, hat das Online-Magazin Mixed zusammengetragen. Das 2016 in London gegründete Start-up Kheiron Medical Technologies zum Beispiel hat für sein Tool zur Krebsfrüherkennung eine Förderung über 22 Millionen Euro erhalten.
Außerdem:
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche. Empfehlen Sie uns gern weiter, wenn Ihnen unser KI-Briefing gefällt. Bleiben Sie schlau und gesund.
Did you enjoy this issue? Yes No
KI-Briefing.de
KI-Briefing.de @kibriefing

Künstliche Intelligenz: Alle wichtigen Nachrichten, jeden Dienstag im Newsletter KI-Briefing.de. Jetzt abonnieren!

Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Created with Revue by Twitter
FutureStory GmbH, c/o Unicorn, Schlüterstraße 39, 10629 Berlin (www.futurestory.de/impressum).