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Neuer Trend-Report zu Maschinellem Lernen + Erkennen Unternehmen das KI-Potenzial?

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Kommt der Durchbruch von Emotional AI? Bitkom veröffentlicht Trend-Report zu Maschinellem Lernen

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
Deutsche Unternehmen haben das Potenzial von KI nicht richtig erkannt
Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland haben das Thema KI noch nicht voll erkannt, schreibt die FAZ und beruft sich auf eine Studie der IUBH-Hochschule in Erfurt. Während die Skepsis der Angestellten in deutschen Unternehmen gegenüber KI zurückgehe, erklärten nur etwas mehr als 14 Prozent der Managerinnen und Manager, dass bei ihnen KI schon verwendet werde. Grundsätzlich hingen „Einstellung, Umgang und Einsatz von KI von der Größe des Unternehmens ab“. Je größer eine Firma sei, desto wahrschein­licher sei es, dass die Mittel zur Verwendung von KI zur Verfügung gestellt würden. Auch die Bereitschaft, in die Weiterbildung der Mitarbeiter zu investieren, steige mit der Unternehmensgröße.
Wenn die KI unsere Emotionen erkennt
Vermehrtes Homeoffice und Homeschooling könnte die Entwicklung und Erforschung von Emotion AI beschleunigen. Das schreibt der Branchenverband Bitkom in seiner aktuellen Publikation „Maschinelles Lernen 2021 – Aktuelle Trends und deren Relevanz“ (PDF). Die Technologie habe das Potenzial digitalen Interaktionen eine menschliche Note zu verleihen, heißt es. E-Learning-Apps könnten zum Beispiel erkennen, wenn ein Schüler frustriert sei. „Daraufhin könnte die App zusätzliche Informationen anbieten.“ Außerdem könnte die Technologie in der Telemedizin Ärzten dabei helfen, die Stimmung eines Patienten schnell zu verstehen oder nach Anzeichen von Depression zu suchen. Laut Bitkom werden es nicht mehr lange dauern, bis die Emotionserkennung durch KI-Systeme zu unserem Alltag gehört. Ein Ziel von Emotion AI ist es, Mensch-Maschine-Schnittstellen zu entwickeln, die den emotionalen Zustand eines Endbenutzers erkennen und angemessen darauf reagieren können.
RKI baut KI-Forschungszentrum in Brandenburg auf
Das Robert-Koch-Institut baut an seinem Standort in Wildau bei Berlin ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Public-Health-Forschung (ZKI-PH) auf. Das berichtet unter anderem Heise. Ziel sei es, die öffentlichen Gesundheit mit Hilfe der Technologie zu stärken und „sowohl national als auch international neue Impulse zu setzen“. KI ermögliche es zum Beispiel, Epidemien umfassender zu analysieren und Frühwarnsysteme weiterzuentwickeln. Auch die verbesserte Berechnung von Krankheitslasten oder die Visualisierung komplexer Zusammenhänge seien Ziele des ZKI-PH. Der neue Standort soll in den nächsten Monaten fertiggestellt werden. Momentan suche das RKI nach einer Leitung für das Zentrum.
Weitere Meldungen
Facebooks Hate-Speech-Algorithmus ist genauer geworden, berichtet die dpa in einer Meldung, die unter anderem Zeit Online veröffentlicht hat. Im vergangenen Quartal seien 97 Prozent der entfernten Hassreden von der Software entdeckt worden.
Niedersachsen will bis 2026 seinen ersten Quantencomputer haben, berichtet Heise. Die Quantentechnologie sei ein „Schlüssel für die Zukunft“, habe Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler gesagt.
Der japanische Elektronikkonzern NEC arbeitet mit dem Startup ParityQC an einem Quantencomputer, schreibt die Universität Innsbruck auf ihrer Seite. Das Ziel der Zusammenarbeit mit dem Tiroler Startup sei es, Optimierungsprobleme in der Logistik oder in anderen Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen leichter lösen zu können.
Künstliche Intelligenz kann Schriftsteller bislang nicht ersetzen, urteilt der Autor Daniel Kehlmann in einem Experiment, wie die Tagesschau berichtet. Während der Mensch mit Absicht handele, berechne der Algorithmus die Sprache nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten.
Bremen will zum Top-Standort für KI in Deutschland werden, berichtet Deutschlandfunk Kultur. Dafür will das Land dieses Jahr mehrere Millionen Euro investieren.
Mediziner warnen vor Risiken beim Einsatz von KI gegen Corona, schreibt das Manager Magazin. Die Krise zwinge die Welt, KI-Modelle im großen Stil einzusetzen, noch bevor ihr Nutzen bewiesen sei, zitiert das Blatt unter anderem aus einem Leitartikel in einem Ärztefachblatt.
Das war’s für diese Woche vom KI-Briefing. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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