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KI-Briefing.de - Ausgabe 98

KI-Briefing.de
Die Themen: KI-Verordnung der EU, BSI prüft Luca-App, Neuralink

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
EU-Kommission will „hochriskante“ KI-Anwendungen verbieten 
Die EU will bestimmte Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz verbieten und die Technologie streng reglementieren. Das berichtet die SZ unter Berufung auf einen Entwurf mit entsprechenden Verordnungen, die in dieser Woche vorgestellt werden sollen. Demnach gebe es eine „Liste von Anwendungen, die grundsätzlich verboten sind, es sei denn, Regierungen nutzen sie unter gewissen Umständen zum Schutz der Bevölkerung“. Dazu zählten laut SZ Programme zur Überwachung von Bürgern oder die versuchten, „die Meinung oder das Verhalten von Menschen mit Hilfe ausgeklügelter Algorithmen zu manipulieren“. Zu den erlaubten, aber reglementierten Anwendungen zählte Software zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum oder zur Bonitätsprüfung bei Krediten, heißt es. Auch Programme für zum Beispiel Bewerbungsprozesse gehörten dazu, berichtet die SZ. Die Verordnungen sollen am 21. April vorgestellt werden.
Luca-App wird vom BSI geprüft
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) prüft laut Spiegel Online die Luca-App, mit der mehrere Bundesländer die Kontakte von Corona-Infizierten nachverfolgen wollen. Die Behörde habe das auf eine Anfrage des Magazins mitgeteilt. Das BSI nehme eine technische Begutachtung der App vor, heißt es. Wann die Behörde ein Ergebnis vorlegt, dazu habe sich das BSI nicht äußern wollen. Man stehe „derzeit mit mehreren Stellen des Bundes zur Luca-App im Austausch“, zitiert Spiegel Online. IT-Experten hatten die übereilte Einführung der App kritisiert und Sicherheitsbedenken hinsichtlich des Datenschutzes geäußert. So hatte der Chaos Computer Club vor wenigen Tagen einen Stopp der App gefordert. Über die Luca-Schlüsselanhänger ließen sich unter Umständen Bewegungsprofile auslesen, hieß es.
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Weitere Meldungen
Continental und Amazon wollen zusammenarbeiten, berichtet das Handelsblatt. Der Automobilzulieferer werde auf Amazons Cloud AWS und dessen Werkzeuge für das maschinelle Lernen zurückgreifen, um Teile für autonome Fahrzeuge zu entwickeln.
Die Digitalisierung bei der Bahn könnte sich verzögern, schreibt die SZ. Der Grund seien gestiegene Kosten der Auftragnehmer.
Eine KI habe 27 Millionen Galaxien klassifiziert, schreibt Forschung und Wissen. Laut Wissenschaftlern der University of Pennsylvania habe das Neuronale Netz damit den größten Galaxien-Katalog überhaupt erstellt.
Bremen wolle mit einer eigenen KI-Strategie die Wirtschaft fördern, berichtet der Weser Kurier. Künstliche Intelligenz sei der Motor der Wirtschaft, zitiert das Blatt Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt.
Brasilien habe eine eigene KI-Strategie veröffentlicht, berichtet Heise. Das Dokument analysiere den aktuellen Stand der KI-Forschung weltweit und vergleiche mit globalen und lokalen Szenarien.
Würzburger Forscher trainierten KI im Weltraum, schreibt Heise. Dazu schicken die Wissenschaftler der Universität Würzburg einen Kleinsatelliten ins All, der mit Hilfe von KI unser Sonnensystem beobachtet.
KI sei „ein Wendepunkt für die Welt“, hat NVIDIA-CEO Jensen Huang in einem Interview gesagt, wie Mixed berichtet. Laut Huang werde KI „sämtliche große Industrien “ in einem Ausmaß beeinflussen, wie es zuvor dem Smartphone gelungen sei.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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