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KI-Briefing.de - Ausgabe #97

KI-Briefing.de
Die Themen: Microsoft und KI, Corona und Digitalisierung, Börse und KI

Diese Ausgabe erscheint mit Unterstützung von:
Willkommen zum neuen KI-Briefing.
Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
Durch Corona werden deutsche Unternehmen digitaler
Die Corona-Pandemie hat zu einem Digitalisierungs-Schub in deutschen Firmen geführt, berichtet der Branchenverband Bitkom und beruft sich auf eine Befragung unter Unternehmen. 42 Prozent der befragten Firmen mit mehr als 100 oder mehr Beschäftigten gaben an, schlecht durch die Corona-Zeit gekommen zu sein. Bei 95 Prozent habe die Digitalisierung während der Pandemie jedoch an Bedeutung gewonnen. So setzten laut Bitkom fast zwei Drittel der Unternehmen Industrie-4.0-Anwendungen ein. Dazu gehörten „vernetzte Produktionsanlagen, Echtzeit-Kommunikation zwischen Maschinen oder intelligente Roboter“. Vor drei Jahren habe deren Anteil gerade einmal bei 49 Prozent gelegen. Dass sich durch die neuen Anwendungen auch die Arbeit in den Fabriken ändern werde, glaubten sechs von zehn Unternehmen, so der Bitkom. Sie erwarteten, dass dadurch neue Arbeitsplätze entstünden.
Microsoft kauft Siri-Erfinder für fast 20 Milliarden US-Dollar
19,7 Milliarden US-Dollar: So viel ist Microsoft bereit, für das KI-Unternehmen Nuance Communications zu zahlen. Das berichtet unter anderem Spiegel Online. Vor allem durch zwei Produkte ist Nuance bekanntgeworden: Zum einen mit dem Sprachassistenten Siri, der dann Teil der Apple-Welt wurde. Auch die Transkriptionssoftware Dragon ist von Nuance. Nun bietet Microsoft 56 US-Dollar pro Aktie, berichtet Tagesschau.de. Für Microsoft ist es die zweitgrößte Übernahme in der Unternehmensgeschichte. 2016 hatte der Software-Konzern die Karriereplattform LinkedIn für 26,2 Milliarden US-Dollar übernommen. Microsoft und Nuance Communications arbeiten seit 2019 zusammen und entwickeln eine Software, mit der Ärzte unter anderem Gespräche bei Patientenbesuchen erfassen und die Daten in elektronische Patientenakten eingeben können.
Partner Content
Wir freuen uns, dass wir die Managementberatung Plan D als Partner und Sponsor des KI-Briefing begrüßen dürfen. Einmal im Monat veröffentlicht Plan D einen Best-Practice-Leitfaden für die einzelnen Schritte einer gelungenen Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Diesmal: Die Datenstrategie.
Vielen Unternehmen ist längst bewusst, welche Potenzialen hinter der strategischen Nutzung von Daten stecken. Doch es fehlt häufig an einem klaren Fahrplan und der Definition von Zielen, um bestehende Prozesse mit Hilfe von Daten zu optimieren oder völlig neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Mit einer Datenstrategie schaffen Unternehmen die notwendigen Rahmenbedingungen, um die Flut an Daten zu ordnen, zu heben, zu analysieren und zielgerichtet zu generieren.
Doch was macht eine ganzheitliche Datenstrategie aus? Welche Rollen sollten im Unternehmen vorhanden sein und welches Know-how wird benötigt? Welche strategischen Handlungsoptionen haben Unternehmen, die Daten noch nicht oder nur partiell nutzen? Schätzen Sie die Risiken und Chancen von Daten und KI-Technologien für Ihr Unternehmen ein und erfahren Sie mehr über Ihre strategische Handlungsoptionen.
Plan D präsentiert einmal im Monat, welche Schritte Unternehmen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie beachten müssen. Die nächste Folge erscheint am Dienstag, 11. Mai 2021. Lesen Sie dann, wie Unternehmen Ihren Datenschatz am besten heben können.
Bis dahin finden Sie Infos unter www.plan-d.com. Bei Fragen erreichen Sie Johannes Steger, Principal Consultant & Head of Communications bei Plan D, per Mail: johannes.steger@plan-d.com.
Weitere Meldungen
Eine Netflix-Doku befasst sich mit den negativen Seiten von KI, berichtet Spektrum. Der Film Coded Bias von Regisseurin Shalini Kantayya enthülle die rassistische und sexistische Natur der Technologie und zeige die damit verbundenen Bedrohungen für die Gesellschaft auf, heißt es.
IBM biete eine Zertifizierung für Quantenrechner-Entwickler an, schreibt t3n. Die Programmierer müssten dafür 60 Fragen beantworten, „um ihr grundlegendes Verständnis der Quantencomputer-Programmierung zu demonstrieren“.
Eine KI wertet Online-Kommentare von Aktien-Anlegern aus und erstellt damit ein Stimmungsbarometer für Kleinanleger, schreibt Business Insider. In den USA gebe es bereits einen erfolgreichen Fonds, der diesen Index abbildet.
Kann ein Textgenerator wie GPT-3 flirten? Das habe die Wissenschaftlerin Janelle Shane wissen wollen und die Software darauf getestet, berichtet Die Welt. Die Antwort: Die Qualität der Ergebnisse variiere stark.
KI könne neue Antibiotika in wenigen Tagen entwickeln, schreibt das englische Nachrichtenmagazin Vox. Normalerweise dauere die Entwicklung mehrere Jahre.
In der Schweiz werde KI zur Pollen-Messung eingesetzt, schreibt das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) auf seiner Seite. Die Technologie werde in sogenannten Pollen-Falle eingesetzt, die vom Luzerner Startup Swisens zusammen mit der Hochschule Luzern entwickelt wurde.
Bei KI-Anwendungen dominierten oft überzogene Erwartungen, schreibt die Computerwoche. Dabei würden „ein nüchterner Blick und weniger Science-Fiction helfen“, aufgeschlossener gegenüber der Technologie zu sein, was auch ihren flächendeckenden Einsatz erleichtern würde.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Restwoche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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