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KI-Briefing.de - Ausgabe 95

KI-Briefing.de
Die Themen: EU4Health, Roboter-Selbstporträt, KI in Banken

Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versende ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
Neuer Lagerroboter von Boston Dynamics
Ob Roboter-Zweibeiner oder Roboter-Hunde – häufig sind die Maschinen von Boston Dynamics sehr faszinierend und ein bisschen gruselig zugleich. Vermutlich sind deswegen schon einige der Videos viral gegangen, wenn das Unternehmen neue Roboter vorgestellt hat. Das neue Werk wirkt da fast ein wenig harmlos: Ein Lagerroboter hebt Pakete hoch und platziert sie um. Genau dafür ist die einarmige Maschine namens Stretch auch gemacht, für „box moving tasks“. Noch ist der Roboter ein Prototyp. TechCrunch berichtet. Boston-Dynamics-Video-Kenner werden dennoch nicht enttäuscht: ein kleiner Roboter-Vierbeiner kommt auch im Video vor.
Lagerroboter Stretch
Lagerroboter Stretch
EU-Gesundheitsprogramm setzt auf Künstliche Intelligenz 
Die EU will bei ihrem 5,1 Milliarden Euro teuren Gesundheitsprogramm EU4Health nicht auf die Anwendung von KI verzichten. Das machte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in einem Interview mit Euronews deutlich. Das am vergangenen Freitag in Kraft getretene Finanzpaket solle unter anderem dafür genutzt werden, Daten im Gesundheitsbereich sicher verwenden zu können. Es gehe darum, bei einer geplanten Gesundheitsdatenbank deren Daten zu schützen, „um die stärkere Nutzung von Gesundheitsangeboten zu erreichen, mehr Menschen behandeln zu können und den Einsatz von Daten im Gesundheitsbereich zu vervollkommnen“, sagte Kyriakides. Das Potenzial dafür und für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz sei riesig. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die EU mit EU4Health ein eigenes Gesundheitsprogramm auf den Weg bringen wolle. Das Finanzpaket ist als Langzeitantwort auf die Corona-Pandemie beschlossen worden.
DFKI startet EU-Projekt zur Höhlenerkundung auf dem Mond 
Um das Potenzial von Lava-Höhlen auf dem Mond für künftige Raumfahrtmissionen zu erforschen, hat das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein Projekt zur Erkundung solcher Höhlen durch autonome Roboter gestartet. Gefördert werde das Projekt mit rund drei Millionen Euro von der EU, schreibt das DFKI auf seiner Seite. Das Ziel sei ein Test auf den Kanaren, bei dem eine Lava-Höhle untersucht und neue Technologien aus der europäischen Weltraumforschung eingesetzt werden könnten. Zum Einsatz kommen zwei Systeme des Robotics Innovation Center (RIC) des DFKI in Bremen sowie ein Roboter des belgischen Unternehmens Space Applications Services. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz könnten die Roboter, anders als zum Beispiel die Mars-Rover, eigene Entscheidungen treffen. Der Feldtest sei für Anfang 2023 geplant.
Weitere Meldungen
Deutschland sei zwar gut in der Grundlagenforschung, die Alltagsdigitalisierung komme jedoch nicht bei allen an, sagt Digitalstaatsministerin Dorothee Bär in einer neuen Folge des ntv-Podcast So techt Deutschland.
Apple habe in den letzten fünf Jahren 25 KI-Firmen gekauft, schreibt Macwelt. Damit habe der Konzern von 2016 bis 2020 mehr auf KI spezialisierte Firmen übernommen als Konkurrenzunternehmen wie Google, Microsoft oder Facebook.
KI werde in immer mehr Bankprozessen eingesetzt, ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Information Services Group (ISG). Beispiele seien etwa der Abgleich von Kreditnehmern mit sogenannten Blacklists oder die Analyse auffälliger Zahlungsströme.
Ein Selbstporträt des menschenähnlichen Roboters Sophia ist für fast 700 000 Dollar versteigert worden, berichtet t3n .
Corona treibe KI in der Radiologie voran, schreibt das Handelsblatt in einem Bezahlartikel. In dem Beitrag zeigt die Zeitung drei vielversprechende Projekte auf.
Im Mittelstand ist das Thema KI noch nicht ganz angekommen, ist das Ergebnis einer Deloitte-Studie. So bescheinigen 30 Prozent der Studienteilnehmer der Technologie „allenfalls eine mittlere und 34 Prozent eine niedrige oder sehr niedrige Relevanz.“ Allerdings gehen fast 60 Prozent von einer Zunahme oder sogar starken Zunahme der Bedeutung aus.
Dass KI in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werde, schreibt auch ZDNet. Besonders umfassend dürfte der Einfluss werden, den starke KI-Anwendungen wie Robo Advisor oder autonomes Fahren haben.
Ich wünsche eine erfolgreiche Woche. Bleiben sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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