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KI-Briefing.de - Ausgabe #92

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Kann Deutschland digital? Ja, behauptet eine neue Kampagne von Mittelstands-Verbänden. Außerdem: KI bei der Bewerbung, der Polizei und der Forschung.

Diese Ausgabe erscheint mit Unterstützung von:
Hallo zum neuen KI-Briefing.
Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer des Beratungs- und Medienunternehmens FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung.
Ich freue mich sehr, nun erstmals mit Plan D einen Sponsor gewonnen zu haben, der uns die weitere Arbeit am KI-Briefing ermöglicht. Mehr zu unserer Kooperation lesen Sie in dieser Ausgabe.
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Top-Themen
Verbände fordern bessere Bedingungen für digitale Souveränität
„Deutschland kann digital“, heißt eine Kampagne der beiden Bundesverbände IT-Mittelstand (BITMi) und Mittelständische Wirtschaft (BVMW) zusammen mit dem eco-Verband der Internetwirtschaft. Über den Start der Maßnahmen in der vergangenen Woche berichtet Heise ausführlich. Die Initiatoren wollten mit der Kampagne „die Leistungsfähigkeit der heimischen IT-Wirtschaft vorführen und der Politik im Superwahljahr aufzeigen, was auf dem Weg zur digitalen Souveränität noch fehlt“, heißt es. So wollen die Verbände unter anderem, dass der Staat zum Vorreiter etwa bei Open Data, Blockchain und Künstlicher Intelligenz werden soll. BVMW-Geschäftsführer Markus Jerger sagte laut Heise, der Standort Deutschland dürfe nicht ins Mittelalter zurückfallen. Digital heiße auch vital zu sein.
Job-Matching-Apps haben nicht nur Vorteile
Startups arbeiten an Apps, mit der Jobsuchende mit Firmen zusammengebracht werden sollen, schreibt Spiegel Online. Das Magazin vergleicht die Anwendungen mit der Dating-App Tinder. Bewerber sollen die Stellenanzeigen mit einem Wisch bestätigen oder ablehnen können, heißt es. Die Programme lernten per Künstlicher Intelligenz dazu und zeigten den Nutzerinnen und Nutzern immer passendere Jobs an. Genau wie Tinder seien die Apps dennoch kein Garant für den Traumpartner beziehungsweise den Traumjob. Die Algorithmen könnten Vorurteile und Denkmuster der Entwickler widerspiegeln. Eine Studie habe zum Beispiel ergeben, dass ein türkisch klingender Name in der Bewerbung die Wahrscheinlichkeit senke, zum Gespräch eingeladen zu werden.
Partner Content
Sebastian Bluhm, CEO Plan D
Sebastian Bluhm, CEO Plan D
Wir freuen uns sehr, dass wir die Managementberatung Plan D als ersten Partner und Sponsor des KI-Briefing begrüßen dürfen. Herzlichen Dank für das Vertrauen und ein herzliches Willkommen an Sebastian Bluhm, Gründer und Geschäftsführer von Plan D.
Sebastian, was macht Plan D?
Plan D ist eine Managementberatung spezialisiert auf die ganzheitliche Realisierung der digitalen Transformation – wir begleiten unsere Kunden von der strategischen Vorstandsentscheidung bis zur letzen Codezeile.
Und was macht ihr im Bereich KI?
Wir leiten Lösungen aus der strategischen Ausrichtung unserer Kunden ab, entwickeln und implementieren sie – das umfasst Bereiche wie Reise, Vertrieb oder Bilderkennung. Beispielsweise haben wir für einen Versicherungsdienstleister eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die die Schadensumme bei Kfz-Schäden und Reparaturkosten vorhersagt (hier geht es zur Case Study). Für unseren Kunden bedeutet das nicht nur maximale Planbarkeit und erhebliche Zeitersparnis, sondern auch eine radikale Transformation des eigenen Geschäftsmodells: vom traditionellen Dienstleister zum Softwareanbieter.
Was habt ihr als Partner des KI-Briefing vor?
Die Entwicklung und Einführung von Künstlicher Intelligenz ist ein Prozess, der strategisch untersetzt und unter vielen Gesichtspunkten durchdacht werden muss – dabei spielen nicht nur technologische Rahmenbedingungen eine Rolle, sondern beispielsweise auch ethische und Change-Maßnahmen. Daher wollen wir hier einen prototypischen Prozess einer KI-Entwicklung und die wichtigsten Aspekte skizzieren.
Von nun präsentiert Plan D einmal im Monat, welche Schritte Unternehmen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie beachten müssen. Die nächste Folge erscheint am Dienstag, 13. April 2021. Bis dahin finden Sie Infos unter www.plan-d.com. Bei Fragen erreichen Sie Johannes Steger, Principal Consultant & Head of Communications bei Plan D, per Mail: johannes.steger@plan-d.com.
Weitere Meldungen
Die wichtigen Technologie-Trends 2021 hat die MIT Technology Review veröffentlicht. Zu den wichtigen Entwicklungen zählt das Magazin unter anderem die Sprach-KI GPT-3, den Empfehlungsalgorithmus von TikTok und Mukti-Skilled AI. Alle Trends gibt es seit Ende Februar auf der Website des Magazins.
Grüne kritisieren Bundesforschungsministerium: Die Mittel für die gemeinsame KI-Förderung mit Frankreich seien lächerlich wenig. Das berichtet der Tagesspiegel in einem Text zur KI-Förderung in der Forschung.
Bayern steht digitalen Lösungen aufgeschlossen gegenüber, ist das Ergebnis einer Studie, die von der Staatsregierung in Auftrag gegeben wurde. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Vor allem die Corona-Pandemie habe zu einem Digitalisierungsschub in dem Freistaat geführt, sagt die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach.
Die saarländische Polizei wird künftig von einer KI unterstützt, berichtet der Behörden Spiegel. Algorithmen sollen den Beamtinnen und Beamten bei der Sachbearbeitung zu Verkehrsunfällen helfen.
Europol will einen KI-gestützten Lügendetektor einsetzen, berichtet Netzpolitik. Die verstärkte Nutzung von Algorithmen zur Strafverfolgung hatte die EU-Kommission vor einem Jahr angekündigt, heißt es.
Forscher bauen einen Quantenprozessor „Made in Germany“, schreibt das Fachmagazin Pro Physik. Das mit über 7,5 Millionen Euro vom Bund geförderte Quasar-Projekt soll in den nächsten vier Jahren die Grundlagen für die industrielle Fertigung der Quanten­prozessoren schaffen.
Ist das Leben nur eine Simulation? Ein Princeton-Forscher hat laut Bigthink einen Algorithmus entwickelt, der natürliche Ereignisse vorhersagen und eines Tages sogar beweisen können soll, dass die Realität nur eine Simulation sei.
Porsche will Schulen bei der Digitalisierung helfen, teilt der Autohersteller mit. Das Hilfsprogramm sei für Bildungseinrichtungen in Sachsen und Baden-Württemberg gedacht und umfasse unter anderem eine Analyse des Reifegrads, Soforthilfe-Maßnahmen sowie eine mittel- bis langfriste Planung.
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche. Bleiben sie schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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