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KI-Briefing.de - Ausgabe 103

KI-Briefing.de
Die Themen: Google I/O, KI und Beauty, KI-Landkarte

Willkommen zum neuen KI-Briefing.
Guten Tag. Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Googles KI lässt den Planeten Pluto plaudern
Eine neuartige Hologramm-Technologie von Google soll das Gefühl vermitteln, das Gegenüber sitze im gleichen Raum. Starline heißt das 3D-Projekt, das Sundar Pichai, CEO des Mutterkonzerns Alphabet, in der vergangenen Woche auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2021 vorstellte.
Project Starline: Feel like you're there, together
Project Starline: Feel like you're there, together
Außerdem präsentierte Google eine Künstliche Intelligenz namens LaMDA (Language Model for Dialogue Applications), die sich in Objekte hineinversetzen und aus deren Sicht kommunizieren kann. Etwa aus der Perspektive eines Papierfliegers oder des Planeten Pluto, wie die Computerbild berichtet. Noch befindet sich das LaMDA in der Testphase. Pichai sieht die Rolle von KI künftig in einer Assistenzfunktion. Googles wichtigstes Produkt bleibe die Suche, Mixed hat dazu einen guten Überblicksartikel verfasst. Yahoo hat ein ausführliches Interview mit Pichai veröffentlicht und The Verge hat die Google-Keynote in 16 Minuten zusammengefasst. Mit Android 12 zeigte Google zudem ein Update seines Smartphone-Betriebssystems, wie der Spiegel berichtet. Außerdem will das Unternehmen mehrere Milliarden US-Dollar in seinen neuen Quantum-AI-Campus investieren, wo bis 2029 der erste kommerzielle Quantencomputer entstehen soll, wie t3n schreibt.
Wie KI die Beauty-Branche verändert
Bis 2022 wird die Kosmetik 7,3 Milliarden US-Dollar in KI-Technologien investieren, berichtet das S-Magazin, eine Beilage des SPIEGEL, in einem Bezahlartikel. Im Text kommen auch wir vom KI-Briefing zu Wort: „KI wird in den nächsten zehn Jahren entscheidend für alle Unternehmen sein. Auch in der Beauty-Industrie wird sie zur Schlüsseltechnologie für alle klassischen Unternehmensprozesse“, zitiert das Magazin KI-Briefing-Macher Nikolaus Röttger. So werde Beauty-Tech beispielsweise mit virtuellen Anproben eine neue Art von Kundenbeziehung ermöglichen. 
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Aufmerksamkeit für Ihre KI-Kompetenz
Haben Sie Interesse, Ihre KI-Kompetenz an dieser Stelle zu präsentieren? Wollen Sie hier Ihre KI-Produkte vorstellen? Oder Ihr KI-Know-How in Form von Partner-Content einbringen? Dann melden Sie sich bitte bei uns unter hallo at ki-briefing.de. Wir vom KI-Briefing suchen Partner, die unsere Arbeit supporten.
Seit mehr als 100 Ausgaben stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft.
Nun suchen wir für das KI-Briefing weitere Partner und Sponsoren. Eine Einbindung erfolgt unter anderem ähnlich wie dieser Text, den Sie gerade lesen. Haben Sie Interesse, als Partner-Unternehmen dabei zu sein? Schicken Sie mir eine E-Mail an hallo at ki-briefing.de. Ich freue mich, Ihnen die Möglichkeiten vorstellen zu können.
Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Wie leicht mithilfe von KI Falschinformationen generiert und verbreitet werden können, haben Forscher des Center for Security and Emerging Technology an der Georgetown University gezeigt. Sie nutzten dafür den Text-Generator GPT-3, wie WIRED berichtet.
Wo kommt KI in der Industrie zum Einsatz? Das Fachmagazin Elektrotechnik Automatisierung hat die empfehlenswerte KI-Landkarte der Plattform Lernende Systeme ausgewertet.
Versicherungen nutzen das Potenzial von KI noch nicht ausreichend, schreibt das IT Finanzmagazin. Der Text basiert auf einer im Mai veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Bearing Point.
Im Juni will Bosch seine neue Halbleiterfabrik in Dresden eröffnen, berichtet das Unternehmen. Das Werk sei die erste AIoT-Fabrik des Konzerns. AIoT stehe für die Kombination von Künstlicher Intelligenz (AI) und dem Internet der Dinge (IoT).
Google will Hautkrankheiten per App erkennbar machen, schreibt die Deutsche Welle. Mit Hilfe von KI sollen Patienten dann herausfinden können, ob ein Ausschlag oder Muttermal gefährlich sei.
KI kann den Alltag älterer Menschen erleichtern, berichtet die Bundesregierung auf ihren Seiten. Ein entsprechendes Projekt stoße auf positive Resonanz bei Seniorinnen und Senioren. Besonders beliebte Systeme seien unter anderem Staubsauger-Roboter und Smartwatches.
Gastkommentar
Im Rahmen unseres Jubiläumsnewsletters 100 Ausgaben KI-Briefing hatten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, eingeladen, Ihre Sicht auf KI mit uns zu teilen. Unsere Fragen an Sie:
  • Was muss Deutschland/Europa tun, um beim weltweiten KI-Wettrennen mithalten zu können?
  • In welchen Bereichen (Gesellschaft, Mobilität, Arbeit, Umwelt, Gesundheit, Kultur, Bildung) werden neue Technologien in Zukunft besonders angewendet werden und warum?
  • Was ist notwendig, um die Akzeptanz von KI-Anwendungen sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld künftig noch mehr zu stärken?
Wir wollen Ihre Antworten immer wieder in den nächsten Ausgaben veröffentlichen. Und wir freuen uns weiter über Zuschriften, die Sie an hallo @ ki-briefing.de senden können.
So wie Fabian Westerheide, CEO Asgard Capital und Veranstalter der Rise-of-AI-Konferenz. Er schreibt:
Wir befinden uns im globalen Wettstreit um Datenhoheit, Talente und Ressourcen. Künstliche Intelligenz ist eine der Kerntechnologien, welche insbesondere von China und den USA strategisch, politisch und wirtschaftlich eingesetzt wird. Deutschland, inmitten Europas, muss diese Sprungtechnologien intensiv nutzen zur Wahrung unserer Interessen. Eine tiefe Integration von KI in unsere Wirtschaft wird entscheidend sein für die nächste Jahrzehnte. Es benötigen einen agilen Verwaltungsstaat, der durch eine intelligente Förderung, Kontrolle und Besteuerung von digitaler Wertschöpfung zukunftsweisend in Bildung, Infrastruktur und Europa investiert. Die Herausforderung ist, dass Künstliche Intelligenz zur Zentralisierung von Macht und Effizienzgewinnen führen kann. Die Anwendung von KI ist ein enormer Treiber für die Produktivität, jedoch steigert dies auch die extreme Verteilung von Wohlstandsgewinnen. Wir als Gesellschaft brauchen einen offenen Diskurs, wie wir diese herausragende Technologie zum Wohle aller einsetzen können.“
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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