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KI-Briefing.de - Ausgabe 102

KI-Briefing.de
Die Themen: KI und Diskriminierung, Neuralink, Bitcoin

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Guten Tag. Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Studie sieht hohen Bedarf an erklärbarer KI
Um das Vertrauen in KI-Systeme zu stärken, müssen diese für Nutzer nachvollziehbar sein. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie (PDF) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), die sich Mixed angeschaut hat. Erklärbare KI gehöre zu den wichtigsten Faktoren für einen Erfolg am Markt, zitiert das Magazin aus der Studie. Die Forschung in diesem Bereich stehe erst am Anfang. Der größte Bedarf an erklärbaren KI-Systemen bestehe in der Medizin, „gefolgt von der Finanzwirtschaft, dem Produktionssektor, der Bauwirtschaft und der Prozessindustrie“, heißt es.
Auch SAPs KI-Chefin Feiyu Xu macht in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt die Softwareindustrie dafür verantwortlich, das Vertrauen in KI zu stärken und Vorbehalte auszuräumen. Bedenken rührten meist „von unbeantworteten Fragen und der Unsicherheit her, ob sich die intelligenten Systeme hinreichend fair, verantwortungsvoll und datenschutzkonform einsetzen lassen“, schreibt sie.
Fortschritte in der Gehirn-Computer-Forschung
Einfach nur denken, was man schreiben will – und schon erscheint es auf einem Bildschirm. Das soll nun mithilfe einer Gehirn-Computer-Verbindung möglich sein. Der Spiegel berichtet über die Forschungsergebnisse: Implantat lässt Gelähmten schreiben – mit der Kraft seiner Gedanken.
Einer der bekannten Menschen mit einem Hirn-Computer-Interface ist Nathan Copeland. Er hat gerade angekündigt, dass er den Pong-spielenden Affen von Elon Musks Unternehmen Neuralink herausfordern will. Das schreibt die MIT Technology Review. In einem Video hatte Neuralink einen Affen gezeigt, der über das Interface das Computerspiel Pong steuert. „Als ich das sah, fragte ich mich, ob ich diesen Affen schlagen könnte“, so Copeland. Copeland hatte seine Schnittstelle nach einem Autounfall bekommen. Im Gegensatz zu Neuralinks Prototyp bestehe sein System aus vier Elektrodenfeldern in seinem Gehirn, wie Heise vor zwei Jahren berichtete.
Ein Spiel Mensch gegen Affe würde die Wissenschaft zwar nicht voranbringen, so die Technology Review. Dennoch würde es zeigen, dass gelähmte Menschen einen freieren Zugang zu Computern und dem Internet verschafft werden könne – für alle Zwecke.
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Weitere Meldungen
Initiativen weltweit kämpfen gegen Rassismus in der Tech-Branche, schreibt Der Spiegel. Das Problem: Meist weiße, männliche Programmier entwickelten die Algorithmen.
NRW fördert ein KI-Zentrum in Bochum mit jährlich 6 Millionen Euro, berichtet der Behörden Spiegel. Künftig sollen im Center for Advanced Internet Studies (CAIS) ethische Fragen der Digitalisierung erforscht werden.
Eon testet eine intelligente Ladestationen für E-Autos, schreibt das Fachmagazin Solarserver. Eine KI ermittle die Abfahrts- und Standzeiten der Elektroautos, um mit der vorhandenen Netzanschlussleistung möglichst viele Autos laden zu können.
Das Thema Big Data ist auch im Finanzsystem angekommen, schreibt das Schweizer Fachmagazin Cash. Ein Frankfurter Finanzwissenschaftler forsche derzeit, wie KI die Arbeit von Notenbanken voranbringen könne.
KI soll bei der Durchsuchung historischer Dokumente helfen, fordert der Leiter des Zentrums für Informationsmodellierung der Universität Graz, Georg Vogeler, wie der Standard aus Österreich berichtet. Vogeler erhalte für ein entsprechendes Forschungsprojekt Gelder der EU.
Der Bund fördert den Bau eines Quantenrechners in Niedersachsen, berichtet die Hannoversche Allgemeine. Für das Projekt erhielten die Leibniz-Universität und Physikalisch-Technische Bundesanstalt 16 Millionen Euro.
Tesla-Chef Elon Musk verwirrt Bitcoin-Anleger, schreibt Der Spiegel. Mit einem Tweet habe Musk am vergangenen Wochenende Spekulationen angefacht, dass Tesla sich von seinen Bitcoin-Anteilen getrennt habe. Ein erneuter Tweet habe klargestellt, dass der Autobauer keine Bitcoin verkauft hat. Der Kurs der Kryptowährung habe eine Achterbahnfahrt hingelegt, heißt es.
Lesermeinung
Im Rahmen unseres Jubiläumsnewsletters 100 Ausgaben KI-Briefing hatten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, eingeladen, Ihre Sicht auf KI mit uns zu teilen. Unsere Fragen an Sie:
  • Was muss Deutschland/Europa tun, um beim weltweiten KI-Wettrennen mithalten zu können?
  • In welchen Bereichen (Gesellschaft, Mobilität, Arbeit, Umwelt, Gesundheit, Kultur, Bildung) werden neue Technologien in Zukunft besonders angewendet werden und warum?
  • Was ist notwendig, um die Akzeptanz von KI-Anwendungen sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld künftig noch mehr zu stärken?
Wir wollen Ihre Antworten immer wieder in den nächsten Ausgaben veröffentlichen. Und wir freuen uns weiter über Zuschriften, die Sie an hallo @ ki-briefing.de senden können.
Hier ist die Antwort von Andreas Scheffer, Territory Manager Central Europe und Automotive EMEA beim europäischen KI-Chiphersteller Graphcore, auf die Frage, in welchen Bereichen KI sich durchsetzen wird:
KI wird fast jeden Aspekt unseres täglichen Lebens berühren. Über alle Bereiche hinweg wird KI dabei helfen, neue Erkenntnisse aus bereits existierenden und neu generierten Daten zu extrahieren. KI kann Zusammenhänge und Korrelationen auf eine Weise erkennen, wie es kein Mensch kann. Mit dem Einsatz von KI wird die Heilung von Krankheiten, zukünftige Fragen der Wissenschaft, das Schaffen effizienterer Städte, Produktionsumgebungen und technischer Geräte des täglichen Bedarfs in ganz neue Dimensionen vordringen.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Restwoche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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