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10 Millionen für KI im Finanzsektor + Netflix-Algorithmus + CES mit KI-Produkten

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Eine Superintelligenz würde uns gefährden und wäre nicht zu kontrollieren, haben Forscher des Max-Planck-Instituts laut Business Insider herausgefunden.

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
Studie: Eine Superintelligenz wäre nicht beherrschbar
Mit dem aktuellen Stand der Computerwissenschaften wäre es nicht möglich, eine überintelligente Künstliche Intelligenz zu überwachen, berichtet Business Insider Deutschland. Das Magazin beruft sich auf ein Studie der Max-Planck-Gesellschaft, die im Fachmagazin „Journal of Artificial Intelligence Research“ veröffentlicht wurde. Für ihre Arbeit entwickelten die Wissenschaftler einen theoretischen Algorithmus, der dafür sorgen sollte, dass die KI nicht außer Kontrolle gerät. „In der Simulation sollte der Algorithmus das Verhalten der KI dann stoppen, wenn er sie als schädlich erachtete.“ Das Experiment misslang. Eine Kontrolle der Künstlichen Intelligenz durch einen menschlich konzipierten Algorithmus sei den Forschern zufolge nicht möglich, heißt es.
Messe: Virtuelle CES mit viel Künstlicher Intelligenz
Die amerikanische Technikmesse CES hat rein virtuell stattgefunden – und das sehr erfolgreich, urteilt Golem. Die Wirtschaftswoche macht KI als wichtigsten Trend der Veranstaltung aus und fasst in ihrem Artikel zusammen: „Wie sehr KI Ihr Leben durchdringt, ist Ihnen gar nicht klar“.
App: Die deutsche Digital- und Startup-Szene entdeckt Clubhouse
Tech-Gründer und Kapitalgeber haben am vergangenen Wochenende die App Clubhouse für sich entdeckt, schreibt das Handelsblatt. Weil die Anwendung nur mit Einladung genutzt werden könne, sei in den sozialen Netzwerken große Aufregung entstanden. Das sei laut Handelsblatt auch ein Teil des Erfolgsgeheimnisses der Entwickler aus San Francisco. Die App ist eine Audio-Plattform für iOS, „auf der Menschen in sogenannten Räumen live diskutieren können – eine Mischung aus Radio-Talkshow und Twitter-Diskussion“.
Mich erinnerte das Wochenende auf Clubhouse an den Besuch einer Konferenz oder einer Party, auf der man zufällig alte Bekannte wieder trifft. Mehr dazu in meiner Kolumne auf Web.de
Nikolaus Roettger
Man bleibt stehen, lauscht einem Gespräch, mischt sich vielleicht ein, unterhält sich, trifft wieder jemanden oder jemanden wieder, fällt sich um den Hals und zieht dann weiter? So war das damals vor der Pandemie – und so ist es jetzt in Clubhouse.
https://t.co/QvS2Dl6b7a
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Der Bund steckt 10 Millionen Euro in KI-Projekte im Finanzsektor, schreibt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Das IML und elf weitere Projektpartner erhielten die Fördermittel, um KI-Anwendungen im Finanzbereich voranzutreiben.
Die Erwartungen an KI in der Finanzbranche seien enorm, berichtet das Handelsblatt. Bis zu eine Billion US-Dollar könnten Banken weltweit durch den Einsatz von KI erwirtschaften. Mehr als 25 konkrete Einsatzgebiete wie Chatbots und Gesichtserkennung seien identifiziert worden.
Der KI-Markt wird weniger stark wachsen als erwartet, schreibt das Manager-Magazin CIO in einem Bezahlartikel und beruft sich auf eine Analyse von Forrester Research. Demnach werde der Markt für KI-Produkte bis 2015 auf bis zu 37 Milliarden US-Dollar wachsen. Das sei weit entfernt von den vermuteten 100 bis 200 Milliarden US-Dollar.
Eine KI könne die politische Gesinnung von Personen am Gesicht erkennen, berichtet Mixed. Bei den Auswertungsfaktoren habe die Kopfhaltung sowie der Gesichtsausdruck als Vorhersageparameter hervorgestochen.
Die EU lässt ihre Systeme zur Meeresüberwachung ausbauen, berichtet Netzpolitik.org. Mit einer neuen Plattform auf KI-Basis wolle die EU-Grenzagentur Frontex „Risiken“ auf den Meeren der EU automatisiert erkennen und bewerten.
Die Corona-Warn-App soll bald auf älteren iPhones funktionieren, berichtet Spiegel Online. Mit einer verbesserten Version im Februar sollen auch neue Funktionen wie eine Darstellung der Begegnungshistorie eingeführt werden.
Aus der Community
Hier möchten wir Sie auf eine Umfrage eines KI-Briefing-Lesers hinweisen. Oliver Tissen will im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema Unternehmenskommunikation forschen. Dabei interessieren ihn Meinungen zu den Einsatzmöglichkeiten von KI in dem Bereich. So zum Beispiel, welche Tools, Prozesse und ethischen Aspekte beachtet werden müssen. Hier geht es zur Umfrage.
Eine schöne Woche wünschen wir Ihnen. Und bleiben sie schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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