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OpenAI gibt GPT-3 frei + Startup baut 256-Qubits-Rechner + New York will Recruiting-Software regulieren

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Die Themen: OpenAI gibt GPT-3 frei, Startup baut 256-Qubits-Rechner, New York will Recruiting-Software regulieren

Top-Meldungen
New York: Gesetz soll KI-Einsatz bei Bewerbungen regulieren
Im Kampf gegen Diskriminierung bei Bewerbungsprozessen, hat New York ein Gesetz zur Regulierung von KI-Recruiting-Software auf den Weg gebracht. Das berichtet unter anderem t3n. Das Gesetz sehe mehr Transparenz und eine Bias-Prüfung vor. Auch sollen BewerberInnen die Möglichkeit bekommen, alternative Verfahren bei Bewerbungsprozessen wie die Prüfung ihrer Unterlagen durch echte Personen zu wählen. KI-ExpertInnen und AktivistInnen gehe die Regelung nicht weit genug, schreibt t3n. Die Bias-Prüfung lasse „zu viel Interpretationsspielraum, sodass Regulierungsbehörden zu schwache Standards setzen könnten“, heißt es.
OpenAI gibt Sprachmodell GPT-3 öffentlich frei
Weil aus Sicht von OpenAI ein Missbrauch seines Sprachmodells GPT-3 unmöglich sei, hat das Unternehmen den Zugriff auf seine öffentliche API ohne Warteliste zur Verfügung gestellt, schreibt Heise. Damit könnten sich Interessierte für die Schnittstelle registrieren. Die Programmier-KI Codex, die auf GPT-3 aufsetzt, stehe ebenfalls öffentlich über die API bereit, heißt es. Vor zwei Jahren war OpenAI seine Sprach-KI GPT-2 noch „zu gefährlich“ für eine weitläufige Veröffentlichung, berichtet Mixed. Das Unternehmen hatte unter anderem die Automatisierung von Fake News und Hatespeech befürchtet.
Quantenrechner: Startup will es mit Google und IBM aufnehmen
Mit einer eigenentwickelten Architektur hat ein Startup aus Boston einen 256-Qubits-Quantencomputer gebaut, berichtet Fastcompany. Das Unternehmen QuEra sei von MIT- und Harvard-Wissenschaftlern gegründet und werde vom Pentagon unterstützt. QuEra verwende eine selbstentwickelte Lasertechnik, um die winzigen Qubits in seinem System anzuordnen und zu steuern. Der Prozessor soll laut QuEra effizienter gekühlt werden als die Qubits in den Quantencomputern von IBM und Google. Der Prozessor könne durch „Laserlichtblitze“, um die Qubits in den richtigen Positionen anzuordnen. Die Technologie könne laut QuEra genutzt werden, um komplexe reale Probleme und deren mögliche Ergebnisse darzustellen. So wolle zum Beispiel der japanische Handelskonzern Rakuten die Quantenmodellierung nutzen, um die optimale Anzahl von Funkantennen für ein bestimmtes Gebiet zu ermitteln.
Weitere Meldungen
Ein freifliegender Roboter soll Astronauten Gesellschaft leisten, berichtet die dpa laut Zeit Online. Das Assistenzsystem Cimon sei ein medizinballgroßer Roboter mit Sprachsteuerung und einem Display, der bereits auf der ISS eingesetzt werde.
Amazons Alexa bekomme in Deutschland eine weitere Stimme, berichtet Golem.de. Erstmals biete der Konzern hierzulande für seinen digitalen Assistenten eine andere Stimme zur Auswahl. Zudem soll im kommenden Jahr die Echo-Lautsprecher ein weiteres Aktivierungswort für Alexa erhalten.
TikTok verteilt 92 Millionen US-Dollar an US-NutzerInnen, schreibt Netzpolitik.org. Nach einer Sammelklage wegen mutmaßlicher unerlaubter Erfassung von biometrischen Daten wolle der Konzern den Rechtsstreit beilegen.
Lübecker Wissenschaftler bringen Drohnen das Denken bei, titelt der NDR. Ein Forschungsteam der Universität Lübeck teste derzeit, wie KI Drohnen dazu bringen kann, autonom und selbstlernend Einsätze zu fliegen.
Künstliche Intelligenz soll nachhaltiger werden, schreibt die TU Kaiserslautern in einer Mitteilung. Für die Finanzierung für entsprechende Projekte, die sich mit der Energieeffizienz von Rechenzentren beschäftigen, habe die Carl-Zeiss-Stiftung fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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