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Olympia-App MY2022 + Telegram-Sperrung + Quantenrechner

KI-Briefing.de
Die Themen: Olympia-App MY2022, Telegram-Sperrung, Quantenrechner 

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Top-Themen
Olympia-App für Teilnehmer soll Nutzer abhören
Die Teilnehmer bei den Olympischen Winterspielen in Peking müssen verpflichtend die App MY2022 auf ihrem Smartphone installieren, die ihre Nutzer offenbar belauscht, berichtet Heise.de. Ein US-Sicherheitsforscher habe die Anwendung dekompiliert und erhebe schwere Vorwürfe gegen China. Laut seinen Untersuchungen soll die App Tonmitschnitte anfertigen. In einem Tweet schreibt der Forscher: “Ich kann definitiv sagen, dass sämtliche Audioaufnahmen der Olympioniken gesammelt, analysiert und auf chinesischen Servern gespeichert werden.” Belege für seine Behauptungen habe der Forscher bislang nicht vorlegen können, heißt es. Andere Experten seien deshalb skeptisch.
Jonathan Scott
After reverse engineering all of the #Beijing2022 #spyware app for @Apple #ios and @Google #Android
I can definitively say all Olympian audio is being collected, analyzed and saved on Chinese servers using tech from USA blacklisted AI firm @iflytek1999

https://t.co/9wX1sP8PZP https://t.co/hdIfiKX37m
Faeser will Telegram doch nicht sperren lassen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser will den umstrittenen Messenger Telegram doch nicht abschalten lassen, berichtet der Spiegel. Faeser habe sich von ihrer Drohung distanziert, den Messengerdienst Telegram bei weiteren Verstößen gegen deutsche Gesetze sperren zu lassen. „Es ist natürlich nicht mein Ziel, Telegram abzuschalten“, habe die Ministerin im Hessischen Rundfunk gesagt. Mit ihrer Abschaltdrohung sei es ihr vor allen Dingen darum gegangen, den Druck auf Telegram zu erhöhen. In Gruppen auf dem Messenger werden regelmäßig Todesdrohungen gegen Politiker, Forschende und Aktivistinnen veröffentlicht. 
Weitere Meldungen
Fortschritt bei der Entwicklung von Quantenrechnern: Ein Forscherteam aus Australien, Japan und den Niederlanden ha­ben laut FAZ einfache Silizium-Quantenprozessoren entwickelt, die so zuverlässig rechnen, wie es die supraleitenden Quantenbits der Systeme von IBM oder Google bereits tun.
Wie nachhaltig ist Künstliche Intelligenz? Mit dieser Frage hat sich das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung beschäftigt und Nachhaltigkeitskriterien für die Technologie entwickelt, wie Bigdata Insider berichtet.
Heutige Quantenrechner können Kryptowährungen nicht knacken. Das hat ein Team von Wissenschaftlern an der University of Sussex herausgefunden, wie New Scientist schreibt. Die Forscher haben untersucht, wie viele Qubits ein Quantenrechner haben muss, um die Bitcoin-Verschlüsselung zu knacken. Heutige Rechner seien “eine Million Mal zu klein”, heißt es.
Digitalisierung und Klima: Eine beschleunigte Digitalisierung könne zur Erreichung der deutschen Klimaziele beitragen, berichtet t-online und beruft sich auf eine Bitkom-Studie. Demnach würden mehr als zwei Drittel der vorgesehenen CO2-Einsparungen durch eine beschleunigte Digitalisierung umgesetzt.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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