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Kritik an Facebook-Umbenennung + Tech-Trends 2022 + Digitalisierung im Gesundheitswesen

KI-Briefing.de
Die Themen: Spahn zu Digitalisierung im Gesundheitswesen, Kritik an Facebook-Umbenennung, Tech-Trends 2022

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Top-Themen
Digitalisierung im Gesundheitswesen: Spahn verteidigt Vorhaben
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen die Kritik verteidigt, dass seine Digitalisierungsvorhaben wie die elektronische Patientenakte oder die App auf Rezept noch nicht im Alltag der Patienten angekommen seien. In einem Interview mit dem Handelsblatt sagte er: Diese Legislatur markiere „eine Zeitenwende in der Digitalisierung des Gesundheitswesens“. Endlich stünden „die Vorteile digitaler Lösung nicht mehr nur in irgendwelchen Strategiepapieren, sondern kommen ganz praktisch im Alltag von Ärzten, Apothekern und Patienten an“. So kämen die Vorhaben wie die elektronische Patientenakte und das E-Rezept gut an. Die Videosprechstunde sei ein Erfolg, so Spahn. Den Start des E-Rezepts zum 1. Januar 2022 sieht er nicht gefährdet. Man werde das Vorhaben schrittweise starten, sagte Spahn.
Kritik an Facebooks Umbenennung in Meta
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat vergangene Woche mitgeteilt, dass sein Unternehmen künftig Meta heißen werde. Die Plattformen Instagram, Whatsapp und Facebook sollen als Produkte unter dem Mutterkonzern weiterlaufen. 
Die Umbenennung und strategische Neuausrichtung stößt auf Kritik. So schreibt die FAZ: Die neue Identität sei zunächst reine Kosmetik und ändere nichts an den Schattenseiten von Facebooks Plattformen. Und weiter: Die Umbenennung lasse „auch Facebooks Struktur intakt, die Zuckerberg mit einer selbst für die Technologiebranche ungewöhnlichen Machtfülle“ ausstatte. Denn Zuckerberg sei nicht nur Vorstandschef und Vorsitzender des Verwaltungsrats, sondern kontrolliere auch eine Mehrheit der Stimmrechte.
Ähnlich sieht das die US-Ausgabe der WIRED. Egal wie Facebook sich jetzt nenne, die Krise dauere an. Jeden Tag kämen neue Enthüllungen „aus den Tausenden von Dokumenten ans Licht, die die Whistleblowerin Frances Haugen mitnahm, als sie das Unternehmen als enttäuschte Produktmanagerin verließ“. Jahrelang habe Zuckerberg versprochen, dass Facebook das Vertrauen seiner NutzerInnen zurückgewinnen möchte. Die Dokumente zeigten, dass diese Aufgabe noch nicht erledigt sei. Ohne das Vertrauen seiner KundInnen und PartnerInnen könne Zuckerberg seine Vision vom Metaverse nicht verwirklichen.
Deutsche-Welle-Autor Martin Muno kritisiert die Pläne des Konzerns ebenfalls. Der Schritt Zuckerbergs sei zu diesem Zeitpunkt verlogen, heißt es. „Erst wenn der Facebook-Gründer seine eigenen Baustellen erfolgreich geschlossen haben sollte, dann kann er auch glaubwürdig über die digitale Zukunft sprechen“, schreibt Muno. Deshalb sei Zuckerbergs „science-fiction-mäßiger Auftritt eher als furchtsames Pfeifen im Walde zu verstehen“.
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Amazon soll den britischen Geheimdienst künftig mit KI unterstützen, berichtet der Spiegel und beruft sich auf einen Bericht der Financial Times. Demnach beauftragten die Spionagebehörden Amazons Cloud-Dienst Amazon Web Service (AWS) mit der Verarbeitung von vertraulichem Material.
Google hat eine neue KI-Architektur namens Pathways vorgestellt. Auf seinem Unternehmens-Blog schreibt der Konzern, Pathways soll statt nur eine Information zu verarbeiten wie bisherige Plattformen, Text, Bilder oder Sprache gleichzeitig aufnehmen können.
Responsible AI und Generative Artificial Intelligence: Das sind laut der Beratungs- und Marktforschungsunternehmen BearingPoint und Gartner die IT-Trends 2022. Weitere Themen seien Autonome Systeme und Vernetzte Sensoren und Maschinen.
Die Pandemie habe Vorbehalte gegenüber KI in der Medizin abgebaut, schreibt die Ärzte-Zeitung unter Berufung auf eine Studie des TÜV-Verbands. Demnach betrachteten nur noch 14 Prozent der Befragten hierzulande die Technologie als eher oder sehr negativ – 2019 seien es noch 28 Prozent gewesen.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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