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Krieg im Digitalen + Studie: Tech in China und USA + Fortschritte bei Emotion AI

KI-Briefing.de
Die Themen: Krieg im Digitalen + Studie: Tech in China und USA + Fortschritte bei Emotion AI

Hallo zum neuen KI-Briefing.
Guten Tag. Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Putin greift die Ukraine mit Panzern und Bomben an, parallel findet der Krieg im Internet statt. Eine Auswahl an Texten zum Krieg im Digitalen:
Die russischen Staatsmedien RT und Sputnik sind innerhalb der EU bereits gesperrt – jetzt ziehen große Tech-Unternehmen nach. Facebook, Youtube und Andere wollen den Zugriff ebenfalls blockieren.
As Russia’s invasion of Ukraine plays out online, the platform’s design and algorithm prove ideal for the messiness of war—but a nightmare for the truth.
The besieged country’s complex internet infrastructure has evolved to promote resiliency.
Internetnutzer über Google russische Geschäfte und Restaurants – und weisen dabei auf die Lage in der Ukraine hin.
Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat Russland den Cyberkrieg erklärt. Wie groß die Wirkung sein wird, ist unklar. Doch auch der digitale Konflikt könnte eskalieren.
Russland marschiert in die Ukraine ein, das BSI warnt vor Cyber-Angriffen und Anonymous macht mobil. Kommt jetzt der viel beschworene Cyberwar? Eine Einordnung.
Menschen neigen offenbar dazu, KI-Gesichter als vertrauensvoller einzuschätzen als die Gesichter echter Menschen. Das zeigt eine aktuelle Studie: 
Viewers struggle to distinguish images of sophisticated machine-generated faces from actual humans
Gelöschte Studie aus Peking: 
China hinkt den USA im Tech-Bereich hinterher
Eine Studie der Peking University hat kürzlich erhebliche Defizite Chinas im Tech-Bereich aufgedeckt und resümiert „die USA werde noch einige Zeit Technologiemacht bleiben“. Das schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einem Bezahlartikel. Die Studie war nur eine Woche auf dem WeChat-Kanal des Instituts einsehbar. Anschließend wurde sie ohne Begründung gelöscht. Der Autor des Artikels vermutet, dass die Analyse einflussreichen Leuten in China missfiel und der Beitrag deshalb nicht mehr verfügbar ist. 
Der Studie zufolge sei China zwar zu einer „einflussreichen Technologiemacht“ geworden, allerdings seien die USA in qualitativer Breite und Tiefe weiterhin weltweit führend. Ähnliches gelte für die Forschung: China liefere zwar immer mehr Forschungsbeiträge in anerkannten Zeitschriften und an Konferenzen, allerdings liegen diese in ihrer Originalität immer noch hinter den US-Veröffentlichungen zurück.
Auch im Gebiet der Künstlichen Intelligenz legt die Studie Defizite offen: So gelingt es China nicht, die KI-Talente im Land zu halten. Nur 34 Prozent der KI-Absolvierenden seien im Inland beschäftigt; in den USA seien es 56 Prozent. Nur zehn Prozent der chinesischen KI-Studierenden, die im Ausland waren, kehren wieder in ihr Heimatland zurück. 
Weitere Meldungen 
Wie ein humanoider Roboter entsteht
In einem WIRED-Video stellt Will Jackson, Gründer und CEO der britischen Firma Engineered Arts die Entwicklung von Amica vor, ein Roboter mit menschenähnlicher Mimik und Gestik. 
How This Humanoid Robot Was Made | WIRED
Eine KI könne kein Urheberrecht an ihren Werken halten, hat das US-amerikanische Copyright Office entschieden, wie t3n berichtet. Bereits zum zweiten Mal habe Entwickler Stephen Thaler einen entsprechenden Antrag für eine von ihm programmierte Kunst-KI gestellt.
Henry Kissinger veröffentlicht KI-Buch: Der 98-jährige ehemalige amerikanische Außenminister hat zusammen mit Ex-Google-Chef Eric Schmidt und dem MIT-Professor Daniel Huttenlocher ein Buch über KI geschrieben. Herausgekommen ist laut Alexander Armbruster von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein „kurzweiliges und anregendes Buch“, das den Komplex KI aus „verschiedenen Perspektiven betrachtet“.
Eine KI könne erkennen, wie gut eine Maschine funktioniertschreibt die Netzwoche. ETH-​Forschende haben ein neues maschinelles Lernverfahren entwickelt, das automatisch am Geräusch feststelle, ob eine Maschine gut funktioniere oder eine Wartung nötig habe.
Mehr Sicherheit für KI im Straßenverkehr: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Technologieunternehmen ZF haben ein Projekt gestartet, um die IT-Sicherheit von KI-Systemen in Autos zu testen, berichtet all-electronics.de. Aus den Erkenntnissen des Projekts sollen Prüfkriterien für KI-Systeme in Form einer modularen technischen Richtlinie entstehen.
KI erkennt, ob Autofahrer abgelenkt sind: Das in Israel ansässige Unternehmen Cipia hat ein Fahrerüberwachungssystem vorgestellt, das erkennen soll, ob Fahrer:innen abgelenkt sind. Das System nutzt KI und Computer Vision, um Blickvektor, Blinzelrate und Augenöffnung als Anzeichen von Müdigkeit und Ablenkung zu überwachen, schreibt ZDNet.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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