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KI und Schulschließungen + Bahn jagt Kartelle mit KI + Zahl der KI-Erfindungen steigt

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Maschinelles Lernen: Schulschließungen können tatsächlich helfen, um die Pandemie einzudämmen. Das haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit Hilfe von Maschinellem Lernen errechnet. Sie sprechen von einem „signifikanten Effekt“ der Maßnahme.

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
Anzahl von KI-Erfindungen steigt rasant
Die Geschwindigkeit von Innovationen im Bereich Industrie 4.0 hat weltweit enorm zugenommen, hat das Europäische Patentamt in einer Studie herausgefunden. Zwischen 2010 und 2018 sei die Zahl der weltweiten Patentanmeldungen in Technologien, die sich auf vernetzte intelligente Objekte (IoT, Big Data, 5G und KI) beziehen, um 20 Prozent gewachsen. Das sei fünfmal schneller als der Durchschnitt aller Technologiefelder. Führende Nation seien USA, die rund ein Drittel aller Erfindungen der Jahre 2000 bis 2018 beisteuerten. Aus Europa und Japan stammte jeweils etwa ein Fünftel der Innovationen. Die Studie mit dem Titel „Patente und die Vierte Industrielle Revolution. Globale Technologietrends - Treiber datengesteuerter Wirtschaft" hat internationale Patentfamilien (IPF) auf Industrie-4.0-Technologien zwischen 2000 und 2018 untersucht.
Bahn verfolgt Kartelle mit Künstlicher Intelligenz
Die Deutsche Bahn will künftig Kartelle mit Hilfe von KI aufspüren, schreibt die Süddeutsche Zeitung. „Innerhalb eines Jahres haben wir einen Prototypen entwickelt, der weltweit seinesgleichen sucht“, sagt Alexander Gommlich, Leiter der Bahn-Rechtsabteilung, der Zeitung. Der Konzern wolle das Tool ab dem kommenden Jahr einsetzen. Mit Algorithmen will der Konzern in Ausschreibungen nach Hinweisen auf Kartelltätigkeiten suchen. Das könnten Muster in der Preisgestaltung oder gleichförmige Gebote sein. Die jährlichen Schäden durch Kartelle seien immens, heißt es. Nicht nur Unternehmen, „sondern ganze Volkswirtschaften“ litten darunter, dass diese den Wettbewerb aushebeln.
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Weitere Meldungen
Einen KI-Sensor zur Überwachung der Luftqualität in Räumen, haben Studenten der Hochschule Aalen entwickelt. Anhand der Daten ermittelt das Tool die Personenanzahl in einem Raum und kann die Empfehlung zum Lüften geben.
Weiße, männliche Entwickler schreiben ihre Voreingenommenheit in Algorithmen, ist das Ergebnis einer Studie der University of Columbia, wie t3n berichtet. Die Wissenschaftler hatten 400 KI-Entwickler damit beauftragt, Algorithmen zu erstellen.
Personalisierte Suche und Datenschutz, will die Suchmaschine Xayn per KI miteinander vereinbaren, schreibt Techcrunch. Das Berliner Unternehmen hat eine App für Smartphones veröffentlicht.
Porsche entwickelt eine KI zur Störgeräuscherkennung von Fahrzeugteilen, schreibt der Autohersteller auf seiner Seite. Der digitale Assistent mit dem Namen Sounce soll die Entwicklung und Produktion von Bauteilen in der Automobilindustrie verbessern.
KI sollte künftig auch bei der Kirche ein Thema sein, sagt der Informatiker und Theologe Ralf Peter Reimann in einem Video-Cast mit dem Sonntagsblatt. Weil KI die Gesellschaft verändere, sollten Algorithmen auch sozialethisch und theologisch reflektiert werden, so Reimann.
Ralf Peter Reimann über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Kirche
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Eine Video-Talk-Serie über KI namens Sparx wird von Microsoft und dem IT-Unternehmen Trivadis veröffentlicht. Die erste Staffel startet ab dem heutigen Dienstag.
Trailer Sparx
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Klare Haftungsregeln und rechtlich verbindliche Anforderungen für KI, das fordert Bundesjustizministerin Christine Lambrecht in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel. Notfalls bräuchte man „Anwendungsverbote für besonders grundrechtsgefährdende Technologien“.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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