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KI-Simulator für Krisenstäbe + Tesla kauft Bitcoin + EU und Internet-Satelliten

KI-Briefing.de
Eine KI analysiert Maßnahmen gegen die Pandemie + Ursula von der Leyen zu KI + KI und Klimawandel

Willkommen, liebe Leserinnen und Leser.
Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
DFKI entwickelt Dashboard für Krisenstäbe
Eine Forschungsgruppe des Deutschen Instituts für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt eine Software, die den Pandemie-Verlauf für Krisenstäbe auf kommunaler Ebene simuliert. Das Projekt namens AScore werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Universität Trier realisiert, so das DFKI auf seiner Webseite. Das Ziel sei die „übersichtliche Darstellung der für Krisenstäbe relevanten Informationen in einem Dashboard“. Damit ließe sich der weitere Verlauf der Pandemie für die eigene Kommune mit aktuellen Daten simulieren. „Verantwortlichen im Krisenmanagement sollen so bedarfsgerecht entscheidungsrelevante Informationen bereitgestellt werden“, sagte Jan Ole Berndt, technischer Projektleiter des DFKI in Trier. Später wollen die Forscherinnen und Forscher mit Hilfe von Maschinellem Lernen auch herausbekommen, was man aus den Daten für künftige Krisen lernen könne.
Tesla kauft Bitcoin für 1,5 Milliarden US-Dollar
Der E-Auto-Hersteller Tesla hat 1,5 Milliarden US-Dollar in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Das habe der Konzern am Montag mitgeteilt, wie unter anderem Spiegel Online berichtet. Außerdem will Tesla bald Zahlungen in Bitcoin bei Käufen von Autos und anderen Produkten akzeptieren. Durch die Mitteilung war der Kurs der wichtigsten Kryptowährung innerhalb weniger Minuten um knapp 4.000 US-Dollar auf 43.000 US-Dollar gestiegen. Tesla-Chef Elon Musk habe schon vor einigen Tagen seine Haltung gegenüber der Währung deutlich gemacht, schreibt Spiegel Online weiter. Musk habe in sein Twitterprofil #bitcoin geschrieben.
In den vergangenen Tagen hat Musk auch immer wieder auf die Kryptowährung Doge aufmerksam gemacht. Auch deren Kurs profitierte davon.
Elon Musk
Dogecoin is the people’s crypto
Studie empfiehlt Internet-Satellitennetz der EU
Neuartige Satellitenverbindungen könnten weltweite politische Machtverhältnisse beeinflussen, warnt der Politologe Daniel Voelsen in seiner Studie (PDF) für die Stiftung Wissenschaft und Politik. Darin schreibt Voelsen: Komme es zu einer solchen großflächigen Bereitstellung von Internetkonnektivität, so sei damit zu rechen, „dass sich dies in massiver Weise auf die Sicherheit und Resilienz der globalen Internet-Infrastruktur auswirken wird, auf den Zugang zu dieser Infrastruktur – und auf die Machtbeziehungen in der globalen Internet-Governance“. Laut Voelsen drohe eine nie dagewesene Konzentration wirtschaftlicher Macht und damit auch ein bisher unbekanntes Maß politischer Kontrolle über die globalen Kommunikationsnetze. Darum empfehle er der Bundesregierung, sich für ein Internet-Satellitennetz der EU einzusetzen, schreibt die Süddeutsche. Sonst drohe die Gefahr, von internationalen Konzernen abhängig zu werden.
Weitere Meldungen
KI kann das Leben von Millionen Menschen verändern, ist EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen laut Heise überzeugt. Bei einer Konferenz am vergangenen Donnerstag habe von der Leyen gesagt, sie glaube an die Kraft von KI und die „immense Chance“, damit mehr Energie zu produzieren und den Verbrauch zugleich zu verringern.
KI sei für den vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich, schreibt Algorithmwatch-Reporter Nicolas Kayser-Bril in einem Gastbeitrag für Netzpolitik.org. Die Behauptung von Institutionen, KI trüge zur Bekämpfung des Klimawandels bei, sei „bestenfalls ein frommer Wunsch“.
Das DFKI hat in Lübeck eine weitere Außenstelle eröffnet, berichtet der Saarländische Rundfunk. Das Land Schleswig-Holstein unterstütze die Einrichtung bis Ende 2023 mit drei Millionen Euro.
Das Fraunhofer-Institut will Neuronale Netzwerke erklärbar machen, schreibt der Tagesspiegel. Eine Forschungsabteilung in Berlin arbeite seit 2015 an Methoden, um die KI-Entscheidungen zum Beispiel bei der Bilderkennung nachvollziehen zu können.
Porsches Car Configurator arbeitet mit Künstlicher Intelligenz, schreibt die Automobilwoche. Stelle ein Kunde des Autoherstellers seinen neuen Sportwagen zusammen, erhalte er künftig Vorschläge vom Konfigurator, „die zu 90 Prozent passen“.
IBM will in fünf Jahren einen kommerziellen Quantenrechner fertigstellen, berichtet Computerbase. Bis dahin wolle der Hardwarehersteller die Leistung der Rechner jedes Jahr weiter verdoppeln.
Microsofts Quantencomputer-Dienst ist als Vorschauversion verfügbar, schreibt Golem. Mit Azure Quantum erhielten Kunden auch Zugriff auf eine Dokumentation und Tutorials auf der Microsoft-Learn-Plattform.
Vielen Dank für’s Lesen. Wir wünschen eine schöne Woche. Bleiben Sie schlau!
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KI-Briefing.de @nikolausr

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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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