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KI-Hub in Tübingen gestartet + KI-Buchtipps + KI in der EU

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KI-Standort Deutschland: Es sei mehr möglich, so der Tenor vieler Experten in einem ausführlichen Artikel, den t3n veröffentlicht hat.

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
EU will schärfere KI-Regelungen
Die EU drängt auf eine Regulierung von KI-Anwendungen, schreibt die FAZ. Unternehmen müssten dazu gezwungen werden, ihre Algorithmen offenzulegen, sagte der Europäische Kommissar für Justiz, Didier Reynders, auf einer Konferenz. „Es sei nötig, dass der Staat einen permanenten Zugriff auf die Algorithmen bekomme“, heißt es. Außerdem wolle die EU-Kommission nicht nur konkrete Technologien in den Fokus nehmen, sondern auch ihre Risiken, schreibt das Blatt. „Wir wollen nichts einführen, das morgen schon wieder überholt ist“, sagte Reynders. Im nächsten Frühjahr wolle die Kommission einen Vorschlag dazu machen.
EU-Kommission legt Grundgesetzentwürfe für Onlinedienste vor
Die EU-Kommission hat mit dem Digital Services Act „einen umfassenden Vorschlag für die Neuordnung der digitalen Welt vorgelegt“, schreibt Netzpolitik.org. Plattformen mit mehr als 45 Millionen Nutzenden wie Google oder Facebook sollen eigenen Regeln folgen. „Sie erhalten Auflagen für neue Maßnahmen gegen die Verbreitung illegaler Inhalte, sie müssen die Wirkungsweise ihrer Algorithmen offenlegen und eine unabhängige Prüfung der gefassten Maßnahmen erlauben“, heißt es. Bei Zuwiderhandlung drohten Strafen von bis zu sechs Prozent ihres globalen Jahresumsatzes.
AI Breakthrough Hub in Tübingen gestartet
Die Bundeskanzlerin hat in der vergangenen Woche den Startschuss für das von Bund, Land und privater Seite finanzierte Projekt AI Breakthrough Hub rund um das Tübinger AI Center gegeben. „Insgesamt soll in den kommenden Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag zusätzlich in die Erforschung und Entwicklung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) fließen“, schreibt die Max-Planck-Gesellschaft auf ihrer Seite. Das KI-Ökosystem, zu dem neben dem so genannten Cyber Valley in Tübingen auch das European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (Ellis) gehört, soll die Anziehungskraft Deutschlands für internationale Talente auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz deutlich erhöhen, heißt es.
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Weitere Meldungen
Während der Weihnachtsfeiertage Zeit zum Lesen? Die Kollegen der US-WIRED haben Buchtipps zum Thema KI zusammengestellt. Eins davon ist dieses hier:
Harvard University Press, 28 Euro
Harvard University Press, 28 Euro
In Deutschland gibt es 86.000 offene Stellen für IT-Fachkräfte, hat der Branchenverband Bitkom herausgefunden. Das sei der zweithöchste jemals gemessene Wert seit Ersterhebung 2011.
Das Ford-Tochterunternehmen Spin stattet seine E-Scooter mit einem KI-System aus und will damit rücksichtslose Fahrer erkennen, berichtet die Futurezone. Ab 2021 soll die Technologie Pathpilot von Drover AI zum Einsatz kommen.
Das israelische Startup Deepdub will mit KI-Spracherzeugung die Synchronisation von Filmen und Serien erneuern, schreibt Mixed. Ein mit Sprachdaten „trainiertes neuronales Netz soll eine künstliche Stimme erzeugen, die wie das Original klingt – nur in jeweils unterschiedlichen Sprachen“.
Die offene Initiative KI Park Deutschland wolle Künstliche Intelligenz in Deutschland stärken, schreibt das Fachmagazin IT-Business. Startups, Ideen und das Forschungsnetzwerk seien vorhanden, so KI-Park-Deutschland-Chef Laut Olly Salzmann. Woran es hapere, sei das Vertrauen.
Einen Erklärtext zur KI für Content-Creator hat das Marketing-Magazin Adzine veröffentlicht. Die Autoren stellen sich die Frage, ob Künstliche Intelligenz ausreicht, um Content und auch Werbung zu überprüfen?
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen erholsame Weihnachtstage, bleiben Sie gesund und schlau!
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KI-Briefing.de @nikolausr

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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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