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KI-Briefing.de - Ausgabe 96

KI-Briefing.de
Die Themen: KI schreibt Nirvana-Song, KI im Rettungswesen, KI bei der Telekom

Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
KI schreibt neuen Nirvana-Song
Mit Hilfe von Googles KI-Software Magenta ist ein neues Lied im Stile der Band Nirvana produziert worden. Das schreibt die Musikzeitschrift Rolling Stone. Die Melodie des Songs mit dem Titel „Drowned in the Sun“ ist Teil des Projekts „Lost Tapes of the 27 Club“. Den Gesang hat der Frontmann einer Nirvana-Coverband übernommen. Die Macher des Projekts lassen Maschinen die Lieder von Musikern schreiben, die mit 27 Jahren starben. Dazu gehören unter anderem Jimi Hendrix, Jim Morrison und Amy Weinhaus. Mit ihrer Arbeit wollen die Projektmacher auf psychische Erkrankungen bei Musikern aufmerksam machen. Grundlage für die neuen Songs sind bis zu 30 Lieder des jeweiligen Musikers im MIDI-Format, die von der KI auf musikalische Besonderheiten wir Akkordwechsel und Gitarrenriffs untersucht werden. Auch für die Texterstellung ist ein KI-Programm verwendet worden.
Drowned in the Sun - Lost Tapes of the 27 Club
Drowned in the Sun - Lost Tapes of the 27 Club
Die Telekom nutzt KI zur internen Qualitätskontrolle
KI kann Managern in Unternehmen helfen, interne Kontrollen zu stärken, schreibt das Fachmagazin Finance. Während sich in vielen Betrieben konkrete Anwendungsfälle langsam abzeichneten, setze die Deutsche Telekom neue Technologien erfolgreich für ihr sogenannten Internes Kontrollsystem (IKS) ein. Jüngstes Projekt sei eine KI names Kira. Dabei handele es sich um „eine Künstliche Intelligenz, die den Mitarbeitern beim Dokumentieren der Kontrollen direktes Feedback gibt“, heißt es. Kira sorge bei der Telekom dafür, dass Kontrolleure bestimmte Vorgaben wie die Häufigkeit von Kontrollen und klare Verantwortlichkeiten für deren Durchführung einhielten. Kira nutze Natural Language Processing und sei monatelang angelernt worden. Auch für Finanzaufgaben nutze die Telekom eine KI, um gegen Betrugsversuche vorzugehen.
Weitere Meldungen
Kann Künstliche Intelligenz im Kampf gegen den Klimawandel helfen? Dieser Frage geht die neue Staffel des Podcasts Future Changers nach, den die Körber Stiftung gemeinsam mit der Journalistin Anna Schunck veröffentlicht. Hier geht es zur ersten Folge.
Eine KI-Zertifizierung stärke das Vertrauen in die Technologie, schreibt die Computerwoche. Dabei komme es allerdings auf das richtige Maß an, damit deren Innovationskraft hierzulande erhalten bleibe.
Wie kann KI im Rettungswesen helfen? Das will ein Team der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg in einem Modellprojekt herausfinden, so der Informationsdienst Wissenschaft idw. Der Bund fördere die Studie.
Eine KI soll Lagerverwaltungen verbessern, schreibt das Fachmagazin Logistik Heute. Die Technische Universität München und der Softwareanbieter CIM entwickeln „eine selbstlernende Software zur Generierung intelligenter Einlagerungsstrategien auf Basis neuronaler Netze“, heißt es.
Die Schweiz bekommt ein neues KI-Zentrum, berichtet das Magazin IT-Markt. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften will ihr Centre for Artificial Intelligence (CAI) im Sommer 2021 eröffnen.
In wenigen Jahren sei es wahrscheinlich ein Kunstfehler, wenn ein Arzt bei einer Untersuchung nicht auch eine Künstliche Intelligenz frage, sagt der Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse, Dr. Jens Baas, im NDR. Die Verantwortung für die Behandlung werde aber weiter der Arzt tragen müssen.
Forscher der Cornell University haben zehn Daten-Sets untersucht, die häufig für Computer-Vision-, Natural-Language- oder Audio-Anwendungen genutzt werden, und dabei immer wieder falsche Labels gefunden. Die WIRED berichtet über die Hintergründe.
Ich wünsche eine erfolgreiche Woche. Bleiben sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat.

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