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KI-Briefing.de - Ausgabe #86

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KI macht Firmen profitabler, aber nur sechs Prozent aller deutschen Unternehmen nutzen die Technologie, berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf eine Studie des Bundes.

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Guten Tag. Mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Jeden Dienstag versenden mein Kollege Steve Haak und ich das KI-Briefing mit den wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 
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Top-Themen
Deutsche Unternehmen sind bei KI zurückhaltend – zu ihrem Nachteil
Nur wenige deutschen Firmen nutzen KI, berichtet das Manager Magazin und beruft sich auf eine Studie, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegeben hat. Demnach setzten nur sechs Prozent der Unternehmen die neue Technologie in ihren Arbeitsprozessen ein. Dabei erwirtschafteten die KI-nutzenden Firmen 25 Prozent mehr Gewinn als die Unternehmen, die sie nicht einsetzten. Und noch ein Ergebnis spricht für KI, schreibt das Magazin. Die Technologie sorge „entgegen der häufig vermuteten negativen Beschäftigungswirkung sogar für mehr Beschäftigung“. 2018 seien rund 48.000 neue Stellen durch den Einsatz von KI entstanden.
Die Angst vor einer Superintelligenz ist nicht gerechtfertigt
Die Furcht von KI-Forschern vor einer unkontrollierbaren Superintelligenz (wir berichteten) ist übertrieben, kommentiert Christoph von Eichhorn in der Süddeutschen. Zwar seien KI-Technologien in den vergangenen Jahren besser geworden, könnten Autos sicher über Schnellstraßen lenken und menschlichen Gegner in Poker oder Go schlagen. Allerdings seien diese Erfolge nur schwacher KI zuzuordnen, so von Eichhorn. Soll heißen: Von einer Superintelligenz seien die Programme weit entfernt. Deshalb sollten sich die Ethiker lieber auf im Einsatz befindliche KI und deren Entwickler konzentrieren. Denn die eigentlich Gefahr liege nicht in der Technik, „sondern im Menschen, der dem Computer Kontrolle und Entscheidungsbefugnis übergibt“.
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Seit mehr als zwei Jahren stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft. Nun suchen wir für das KI-Briefing erstmals einen Partner und Sponsor. Eine Einbindung erfolgt unter anderem ähnlich wie dieser Text, den Sie gerade lesen.
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
KI braucht mehr Transparenz und Kontrolle, schreibt NZZ-Autorin Jenni Thier. Weil Algorithmen in immer mehr private Bereiche eindringe, sei es wichtig, „dass möglichst diverse Perspektiven in ihre Entwicklung einfliessen“.
Ist eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den USA und der EU in KI-Fragen sinnvoll? Diese Frage erörtert ein aktueller Text des Thinktanks European Council on Foreign Relations. Es gebe Herausforderungen, denn Europa sehe die USA als Hauptwettbewerber; das europäische Interesse sich mit den USA gegen China zusammenzuschließen sei schwach.
Eine KI hilft deutschen Ärzten dabei, Covid-19-Diagnosen zu stellen, berichtet der WDR. Die Software sei seit einigen Wochen im Einsatz und könne Lungenschäden auf Röntgenbildern erkennen und einordnen.
Die KI-Regulierung geht nicht schnell genug, kritisiert der Medien- und Technikethiker Thilo Hagendorff laut Heise. Während die Politik immer mehr Gelder für die Forschung freigebe, liege sie bei der Erstellung eines KI-Regelwerkes zurück.
Das MIT hat ein System entwickelt, das Roboter schneller reagieren lässt. Das Verfahren beschleunige die Prozesse zwischen der Wahrnehmung von Reizen und der Berechnung einer Antwort, schreiben die Wissenschaftler.
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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