Profil anzeigen

KI-Briefing.de - Ausgabe #75

Revue
 
Hi, mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Als He
 
3. November · Ausgabe #75 · Im Browser ansehen
KI-Briefing.de
Hi, mein Name ist Nikolaus Röttger. Ich bin Journalist, Moderator und Gründer von FutureStory. Als Herausgeber des KI-Briefing beobachte ich zusammen mit meinem Kollegen Steve Haak regelmäßig die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Künstliche Intelligenz und Digitalisierung.

Guten Tag, heute brauche ich Ihre Hilfe.
Wir haben mit dem KI-Briefing gerade unseren zweiten Geburtstag gefeiert. In den vergangenen beiden Jahren hat das Thema Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung und Aufmerksamkeit gewonnen. Ich möchte die Entwicklung auch künftig mit dem KI-Briefing begleiten, aber würde diesen Newsletter gern mehr auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Darum haben wir eine kurze Umfrage aus sechs Fragen erstellt: drei Fragen, um Sie – unsere Leserinnen und Leser – besser kennen zu lernen; drei Fragen zum KI-Briefing. Hier geht es zur kurzen KI-Briefing-Umfrage, danke, dass Sie sich die Zeit nehmen.
Top-Themen
Die Enquete-Kommission KI hat ihren Abschlussbericht am vergangenen Mittwoch an den Bundestag übergeben. Die Verfasser stellten den Bericht „unter das Leitbild einer ,menschenzentrierten KI‘“, schreibt Stefan Krempl bei Heise. Und weiter: Das Werk durchziehe eine „Ja, aber“-Haltung. So sei der Wertewandel durch KI „nicht per se“ schlecht, müsse aber demokratisch gestaltet werden, liest Krempl heraus. Nur so lasse sich das positive Potenzial der Technologie ausschöpfen. Die Enquete-Kommission besteht aus 38 Mitgliedern, davon sind 19 Abgeordnete und 19 externe Sachverständig. Die Autoren sollten den Einfluss von KI auf den Alltag, die deutsche Wirtschaft und die zukünftige Arbeitswelt untersuchen.
Rise of AI Summit
Auch in diesem Jahr sind wir mit dem KI-Briefing wieder Medienpartner der Rise-of-AI-Konferenz. Im Mai musste die Veranstaltung leider ausfallen. Nun drücke ich den Organisatoren Fabian und Veronika Westerheide die Daumen für dieses Mal: Die Rise of AI setzt am 17. und 18. November auch auf eine starke digitale Komponente für Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Thema des Summits lautet diesmal:
„2020 to 2030 - THE NEXT DECADE OF AI“
What are the best AI strategies for Germany, Europe and internationally? How can AI be used to benefit society and how does applied AI change our everyday life and how will it continue to change the world in the future?“
Hier gibt es alle Infos zum Summit, und hier kommen Sie zum Ticket-Shop, die digitale Teilnahme ist kostenlos.
KI könnte herkömmliche Corona-Testmethoden unterstützen oder sogar ersetzen. MIT-Wissenschaftler haben eine Künstliche Intelligenz mit zehntausenden Tonaufnahmen von Hustengeräuschen und Wörtern gefüttert, die von an Covid-19-Erkrankten stammten, schreibt das Institut. Anschließend habe die KI zu 98,5 Prozent den Husten von Menschen erkannt, bei denen Covid-19 bestätigt wurde. Noch viel beeindruckender: Zu 100 Prozent sei auch der Husten von Patienten erkannt worden, bei denen die Erkrankung asymptomatisch verlaufen sei. Also von Menschen, die keine Symptome entwickelt hatten und Infektionen unwissentlich auf andere Personen übertragen könnten. Das MIT-Team wolle eine App entwickeln, um solche Personen zu identifizieren.
Massachusetts Institute of Technology (MIT)
Researchers have found that asymptomatic Covid-19 patients may have distinctive coughs. Indecipherable to the human ear, the differences can be picked up by artificial intelligence. Cellphone-recorded coughs could provide a convenient screening tool. https://t.co/OyHqC2KqNk https://t.co/0kYdEIXQkd
Das Thema KI müsse in den Unternehmen hierzulande zur Chefsache gemacht werden, sagt Applied-AI-Direktor Philipp Gerbert in einem Interview mit der Süddeutschen. Weil KI nicht ganzheitlich angegangen werde, blieben viele Firmen bei Pilotanwendungen stecken. Dabei sei die Technologie ein Topmanagement-Thema, das man nicht einfach delegieren könne, so Gerbert. Erst wenn das gesamte Unternehmen versteht, wo KI eingesetzt werden könne und welche Risiken es berge, erst dann könne man überlegen, welche neuen, innovativen Geschäftsmodelle die Technologie auffangen könne.
Weitere Meldungen
Wie die Allianz die Digitalisierung des Konzerns vorantreiben will, berichtet die Süddeutsche. Über seinen Investmentarm Allianz X beteilige sich der Versicherungskonzerns an Unternehmen. So auch an der Langenfelder Firma Control Expert, die Versicherungsschäden per KI abwickelt.
KI durchzieht mittlerweile die gesamte Marketingwelt, konstatiert das Handelsblatt. Ein Werbeexperte bezeichnet Künstliche Intelligenz im Gespräch mit dem Blatt sogar als „Turbo der Digitalisierung“.
KI kann Unternehmen bei der Mitarbeiterbefragung helfen, schreibt LinkedIn Country Manager for Germany, Barbara Wittman, in einem Gastbeitrag für das Fachmagazin Werben und Verkaufen. KI könne Muster in den Antworten der Mitarbeiter und somit Probleme erkennen. Mit Hilfe von Natural Language Processing könne eine KI sogar die Stimmung an der Tonalität von Befragten erkennen.
Apple hat das spanische KI-Startup Vilynx für 50 Millionen US-Dollar gekauft, schreibt Bloomberg. Die Übernahme des Videoanalyse-Unternehmens sei ein wichtiger Schritt für Apple. Das Unternehmen plane, das Büro in Barcelona „zu einem der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungszentren für KI in Europa zu machen“. 
Kann KI den Stadtverkehr sicherer machen? Ingolstadt will das herausfinden, schreibt die Augsburger Allgemeine. Dafür erfasse das Forschungsprojekt „Künstliche Intelligenz im Verkehrssystem Ingolstadt“ (KIVI) die Daten von sämtlichen Verkehrsteilnehmern. Das Ziel: die Optimierung des Verkehrsflusses und die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.
Bleiben Sie schlau und gesund!
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue
FutureStory GmbH, c/o Unicorn, Schlüterstraße 39, 10629 Berlin (www.futurestory.de/impressum).