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KI-Briefing.de - Ausgabe #69

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Mit ihrem Konjunkturpaket will die Bundesregierung in die Bereiche Digitalisierung und Künstliche Intelligenz investieren. Der Netzausbau, die digitale Verwaltung sowie Künstliche Intelligenz und Quantencomputing sind die Hauptthemen. Der Bayerische Rundfunk hat eine Zusammenfassung veröffentlicht. Es sind richtige Schritte nach vorn. Allerdings gibt es auch Kritik. Tech-Redakteur Michael Kroker von der Wirtschaftswoche etwa bemängelt das Fehlen einer „mutigen Zukunftsvision“.
Ich möchte vor allem zu einer mutigen Umsetzung der nun beschlossenen Ideen aus dem Zukunftspaket ermuntern. Allzuoft bleiben wir in Deutschland Digitalisierungsankündiger. Dass der Netzausbau vorangehen muss, ist ja nun wahrlich keine neue Erkenntnis. Dass Künstliche Intelligenz Zukunftstechnologie ist, wissen inzwischen auch alle. Darum gilt es jetzt, Dinge auch wirklich umzusetzen.
Außerdem möchte ich Sie angesichts der weltweiten Proteste gegen Rassismus auf folgende Texte hinweisen:
Bleiben Sie schlau, mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Themen zu KI und Digitalisierung
Deutsche Unternehmen tun sich weiterhin schwer damit, KI in der Firma einzusetzen, hat der Branchenverband Bitkom herausgefunden. Zwar seien drei Viertel der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern der Meinung, KI sei die wichtigste Zukunftstechnologie. „Aber gerade einmal 6 Prozent setzen KI selbst ein“, heißt es.
Eine Forschergruppe aus Cambridge und Peking fordert weltweite KI-Kooperation, damit Künstliche Intelligenz dem Wohle der Menschheit dient, schreibt Mixed. Eine kulturübergreifende Kooperation zu grundlegenden Themen der KI-Ethik und -Kontrolle sei die Voraussetzung für einen erfolgreichen weltweiten Einsatz der Technologie.
Über Satelliten lassen sich Auswirkungen des Corona-Lockdowns erkennen, berichtet Heise. Die Daten seien über eine Plattform abrufbar und ließen Änderungen der Luft- und Wasserqualität sowie wirtschaftliche und menschliche Tätigkeiten erkennen.
KI hat bei der Moderation von Hasskommentaren noch große Probleme, berichtet Netzpolitik. Algorithmwatch habe Googles Entscheidungsalgorithmus Perspective-API getestet und herausgefunden, dass dieser sich leicht täuschen lasse.
Facebooks Chatbot „Blender“ hat sich rassistische Kommentare und Fake News bei Kommentaren im Netz abgeschaut, schreibt die Süddeutsche. Das Programm sei „mit mehr als 1,5 Milliarden Gesprächseinträgen von öffentlich zugänglichen Portalen wie Reddit gespeist“ worden.
Nutzer der MSN-Website und des Edge-Browsers lesen jetzt von KI generierte Nachrichten, schreibt der Guardian. Microsoft habe entschieden, die Journalisten durch Algorithmen zu ersetzen, um Nachrichtenartikel zu bearbeiten und zu kuratieren.
KI wird die Berufe von IT-Experten verändern, schreibt IT-Daily. Stefan Rühle, Vorstandsvorsitzender von The Digital Workforce Group, sagte dem Magazin: „In Zukunft wird sich KI sogar selbst schreiben und verbessern.“
Künstliche Intelligenz soll die Landwirtschaft ökologischer machen, schreibt Bigdata Insider. Das vom Bund geförderte Projekt ArtIFARM – Artificial Intelligence in Farming zum Beispiel soll dabei helfen, Pflanzenschutzmittel effektiver einzusetzen und die CO2-Bilanz der Betriebe zu verbessern.
Mitarbeit: Steve Haak
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