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KI-Briefing.de - Ausgabe #68

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19. Mai · Ausgabe #68 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr KI-Briefing.de mit News und Analysen zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Ein Helm, der Gedanken lesen kann – das ist sicher eine der wichtigsten KI-Nachrichten der vergangenen zwei Wochen. Das kalifornische Startup Kernel hat ein solches Produkt angekündigt. Nachdem das Unternehmen zunächst an Hirnimplantaten gearbeitet hat, konzentriert es sich inzwischen auf einen Ansatz, der keine Operation benötigt: ein Helm, der Hirnströme messen und anhand dieser zum Beispiel erkennen kann, welchen Song man gerade hört. Das wäre ein ziemlicher Durchbruch, wenn die Ankündigung stimmt, über die Bloomberg berichtet. Es wäre ein gewaltiger Schritt in Richtung einer Welt, die eben noch Science Fiction war.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche, bleiben Sie schlau und gesund, herzliche Grüße, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Mehr KI-Fortbildung notwendig: Microsofts Deutschland-Chefin Sabine Bendiek hat KI als „das Herzstück der digitalen Transformation“ bezeichnet und anlässlich einer Studie darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortzubilden und zu qualifizieren. IT-Zoom berichtet über die Ergebnisse.
Künftig könnten KI-Systeme im Supermarkt dabei helfen, Hygienevorschriften und Corona-Beschränkungen zu überwachen, schreibt der Tagesspiegel. KI könne zum Beispiel erkennen, wie viele Personen sich in einem Geschäft aufhalten und „zum Beispiel eine Schutzmaske tragen.“
Minority Report in Echt? Für Aufregung hat die Meldung einer US-Uni gesorgt, dass eine KI angeblich anhand von Porträtfotos erkennen kann, ob ein Mensch künftig Verbrecher wird. Vice berichtet, dass die Uni die Pressemitteilung inzwischen von der Seite genommen hat, die FAZ hat eine deutschsprachige Einordnung und Zusammenfassung.
„Die Maschinen müssen sich anpassen, nicht die Menschen“, sagt Fraunhofer-Institutsleiter Mario Trapp in einem Handelsblatt-Interview. Sonst werde der Roboter zum Risiko für den Menschen.
Die über einen Wettbewerb ausgeschriebenen KI-Professuren in Bayern stehen fest, schreibt das Fachmagazin Forschung & Lehre. Mit sieben Professuren erhalte die Universität Bamberg die meisten Lehrstühle.
Sony hat Bildsensoren vorgestellt, bei denen KI in den Chip integriert ist, berichtet das IT-Magazin CIO. So könne die Bildanalyse direkt erfolgen, ohne die Aufnahmen in die Cloud zu übertragen.
Noch liege China beim Thema KI zurück, der Abstand dürfte sich aber rasch verringern: t3n mit einem Überblick über aktuelle Maßnahmen der chinesischen Regierung und 8-jährigen Promi-Programmierern des Landes.
Digitale Geldinstitute: Im Bankblog schreibt Henning Vöpel, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts , über die Veränderungen im Bankenwesen durch Daten und KI.
Warum Kühe das Klima im Stall selbst steuern sollten: Die Berliner Zeitung berichtet ausführlich über den KI-Einsatz bei der Rinderzucht.
Mitarbeit: Steve Haak
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