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KI-Briefing.de - Ausgabe #67

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4. Mai · Ausgabe #67 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr KI-Briefing.de mit News und Analysen zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz

Hallo zur jüngsten Entwicklung von KI-Musik.
Der folgende Pop-Song stammt von einem Deep-Learning-Algorithmus. Jukebox heißt die Künstliche Intelligenz, die von Wissenschaftlern der Organisation OpenAI entwickelt worden ist. Selbst die Texte der Songs sind vom Computer mitgeschrieben, Jukebox kann Musik zu unterschiedlichen Genres entwerfen. Hier können Sie einmal kurz in einen Elvis-Presley-artigen Song reinhören:
Rock, in the style of Elvis Presley - OpenAI Jukebox by OpenAI | Open AI | Free Listening on SoundCloud
Das erinnert zwar an das Elvis-Genre, aber auch nur ganz entfernt. Noch sind diese musikalischen KI-Ausflüge allerhöchstens Gehversuche. So ist es auch bei den anderen Songs, die OpenAI samt Erklärung zum Vorgehen auf der eigenen Website präsentiert.
Ansonsten, liebe Leserinnen und Leser des KI-Briefing.de, war es in den vergangenen Wochen eher ruhig mit neuen und überraschenden KI-Meldungen. Vielleicht liegt es nach wie vor daran, dass es derzeit mit Covid-19 fast nur ein Thema gibt, das uns alle beschäftigt. Corona hat auch dazu geführt, dass die Rise-of-AI-Konferenz abgesagt werden musste, bei der wir Medienpartner waren. Darum möchte ich an dieser Stelle kurz auf die Virtual Chats hinweisen, die das Rise-of-AI-Team nun anbietet. Am 7. Mai etwa ist das Thema: „Discovering AI trends and building business models“, hier geht es zur Übersicht.
Vor ein paar Wochen wies ich schon einmal auf die Umfrage eines KI-Briefing-Lesers hin:
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche, bleiben Sie schlau und gesund, Ihr Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Wen geht Ihre Körpertemperatur eigentlich etwas an? Eine unbedingte Lese-Empfehlung ist diese Geschichte aus der Washington Post, die illustriert, wie AI überwacht, ob sich Menschen an das Social Distancing halten – und über ein Startup berichtet, dass mithilfe von Kameras und Künstliche Intelligenz herausfinden will, ob Menschen erhöhte Temperatur haben. „We feel like this AI can help bring things back to normaly,” sagt der Chef des Startups Kogniz in dem Text – und ergänzt: „I don’t believe body temperature is a piece of private information anymore.“
Landing AI heißt das Startup, das Social Distancing mit Hilfe von KI überwachen will. Halten sich Menschen an die vorgegebene Entfernung? Auch Heise berichtet.
Kann KI gegen Ungleichheit helfen? Daran forscht der deutsche Informatiker Richard Socher, Chefwissenschaftler von Salesforce. Er hat einen „KI-Ökonom“ entwickelt – und berichtet darüber im FAZ-Podcast Digitec.
Facebooks KI-Abteilung hat einen Chatbot als Open-Source-Projekt zur Verfügung gestellt, berichtet Heise. Laut Facebook fühle sich der Chatbot menschlicher an als andere.
KI wird zunehmend in der Medizin eingesetzt, vor allem bei der Krebsdiagnostik: Einen umfangreichen Überblick über den Einsatz Künstlicher Intelligenz zum Thema gibt dieser Text auf RND.de
KI könnte dabei helfen, Plastikmüll im Meer zu entdecken, schreibt das Fachmagazin Tech and Nature. Britischen Forschern sei es gelungen, eine KI so zu trainieren, dass sie Müll auf Satellitenbildern von „natürlichem Schwimmgut wie Algen“ unterscheiden könne.
Weil KI-Forschungsergebnisse für negative Zwecke missbraucht werden können, fordert der Uni-Tübingen-Wissenschaftler Thilo Hagendorff in einem Gastartikel für Golem eine Regelung von Veröffentlichungen solcher Erkenntnisse. Solche Mechanismen könnten Schäden für die Gesellschaft abwenden.
Mitarbeit: Steve Haak
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