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KI-Briefing.de - Ausgabe #65

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KI-Briefing.de

31. März · Ausgabe #65 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Folgende Sätze schrieb ich vor drei Wochen im KI-Briefing.de:
„Es kann gut sein, dass die Corona-Krise uns alle zu einer Antwort auf diese Frage zwingt: Wieviel digitale Überwachung mit Hilfe von Algorithmen, Gesichtserkennung oder Daten-Tracking ist gerechtfertigt im Kampf gegen eine Pandemie?“ 
Nun sind wir mittendrin in dieser Diskussion. Die Corona-Krise könnte das Ende der Privatheit bedeuten, wie wir sie bisher kannten. Wir haben in einem Special fünf Artikel zum Thema für Sie zusammengestellt, widmen uns aber natürlich auch den klassischen KI-Themen.
Dabei möchte ich besonders auf zwei Texte hinweisen:
Bleiben Sie schlau – und gesund. Mit den besten Grüßen,
Nikolaus Röttger
Daten vs. Corona
  • Einen schnellen Überblick zum Thema bietet die Tagesschau.
  • Die Deutsche Welle berichtet über die unterschiedlichen Meinungen dazu in der Bundesregierung.
  • Die FAZ plädiert für eine Corona-App statt einer Auswertung von Mobilfunkdaten
  • Die Zeit schlüsselt die Handy-Tracking-Idee von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, schreibt zu den technischen Hintergründen sowie zu der Frage, wie und ob diese Maßnahmen in Südkorea zum Beispiel funktionieren.
  • Netzpolitik veröffentlicht einen Vorschlag, wie Corona-Schutz per Handy funktionieren könnte, ohne dass der Datenschutz beeinträchtigt wird.
Weitere Meldungen
Forscher haben eine KI im Internet veröffentlicht, die Corona-Infektionen an Röntgenbildern erkennen könne, schreibt 1e9-Autor Michael Förtsch. Die Künstliche Intelligenz könne „optische Unterschiede zwischen den Erkrankungen, ihrem Verlauf und deren sichtbaren Ausprägungen auf den Röntgenbildern ausmachen“.
Auch der deutsche Informatiker Björn Schuller arbeitet seit Jahren an einer App, die bei der Corona-Diagnose helfen könnte, schreibt der Deutschlandfunk auf seiner Seite. Schullers Anwendung erkenne per KI die Krankheitssymptome einer Erkältung.
Wir brauchen bei der KI-Entwicklung ein weltweit gültiges ethisches Rahmenwerk, fordert der Wirtschaftsphilosoph Anders Indset in einem Interview mit der GQ. Bei er Erstellung der Standards müssten wir uns fragen, was die Ziele bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz sei.
KI-Grundlagen können mit dem Online-Kurs „Elements of AI“ kostenlos erworben werden. Ursprünglich in Finnland entwickelt, wurde der Lehrgang von der AppliedAI-Initiative des Innovations- und Gründerzentrums UnternehmerTUM in München für den deutschen Markt angepasst. Insgesamt seien rund 30 bis 60 Stunden Zeitaufwand erforderlich, heißt es.
Der japanische Konzern Yokogawa hat das dänische KI-Startup Grazper übernommen, berichtet Businesswire. Grazper entwickle Software zur Bilderkennung und Bildanalyse, die Yokogawa für seine Prozessautomatisierungs-Lösungen einsetzen will. Grazper wurde 2015 in Kopenhagen gegründet.
Mitarbeit: Steve Haak
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