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KI-Briefing.de - Ausgabe #61

KI-Briefing.de - Ausgabe #61
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Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Sechs Grundprinzipien haben Vertreter des Vatikans in ihrem Kodex „Rome Call for AI Ethics“ (PDF) festgelegt, der Ende vergangener Woche vorgestellt wurde: Transparenz, Inklusion, Verantwortung, Unvoreingenommenheit, Verlässlichkeit sowie Sicherheit und Privatsphäre. Die Technologiekonzerne IBM und Microsoft gehören zu den ersten Unternehmen, die die KI-Initiative des Vatikans unterzeichnet haben, berichtet The Verge.
Die ethischen Fragen zur Nutzung KI beschäftigen inzwischen zahlreiche Institutionen, wie Sie in den Meldungen in diesem KI-Briefing sehen werden.
Zuvor noch ein Lese-Tipp:
Das Handelsblatt hat eine wirklich gute Übersicht zu KI-Startups in Deutschland veröffentlicht. Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd: Die Zahl der Gründungen im KI-Bereich sinkt.
Bleiben Sie schlau, herzliche Grüße,
Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Am Dienstag ist in Berlin das KI-Observatorium eröffnet worden. Die Einrichtung ist als Einheit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelt und sieht sich als Vermittler bei KI-Themen zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Heise berichtet ausführlich.
Das US-Verteidigungsministerium hat fünf Ethikregeln für den KI-Einsatz aufgestellt, schreibt unter anderem Heise. Ein Grundsatz: Die Technik müsse jederzeit im Notfall von menschlichen Soldaten übernommen werden können.
Ein britisches Forschungsinstitut fordert nationale Richtlinien, um den Einsatz von KI durch die Polizei zu überwachen, schreibt der Guardian. Das Royal United Services Institute habe Bedenken, dass der Einsatz datengetriebener Technologien zu Diskriminierung führen könne.
Wissenschaftler des MIT haben einen Algorithmus entwickelt, um KI-Texterkennungssysteme zu täuschen, schreibt WIRED.com. Das Programm namens Textfooler könne die Bedeutung eines Textes ändern, indem es einige Wörter in Synonyme umwandelt.
Das US-Startup Automation Anywhere hat ein Tool veröffentlicht, das Arbeitsabläufe erkennt und automatisiert, schreibt Businessinsider in einem Bezahlartikel. Das Programm könne per Machine Learning zum Beispiel erkennen, wie Mitarbeiter Formulare ausfüllen und den Vorgang später übernehmen.
Mediziner und Wissenschaftler in Dresden wollen mit Hilfe von KI operative Eingriffe erleichtern, schreibt das Ärzteblatt. Bis Ende 2022 werde das Projekt „Arailis“ vom Wissenschaftsministerium in Sachsen mit rund 1,5 Milli­o­nen Euro unterstützt. Mit Hilfe von KI sollen vor allem Chirurgen bei minimalinvasiven Operationen unterstützt werden.
Ob Rückenschmerzen chronisch oder akut sind, könnte künftig eine KI feststellen, berichten Wissenschaftler am Mount Sinai-Krankenhaus in New York. Für das Training der KI hätten sie zehntausende klinische Notizen und Patientenakten genutzt. Die Ergebnisse könnten helfen, Patienten genauer zu behandeln.
Mitarbeit: Steve Haak
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