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KI-Briefing.de - Ausgabe #59

KI-Briefing.de - Ausgabe #59
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Hi und guten Tag.
Eine wichtige Woche für Künstliche Intelligenz in Europa: Am Mittwoch will die EU-Kommission ihre Ideen zu KI vorstellen (über den Entwurf hatten wir schon vor wenigen Wochen berichtet). Auch darum reist Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu Beginn der Woche nach Brüssel, nachdem auch schon der Google-Chef und Apples-KI-Chef da waren. Die New York Times blickt auf die Sorgen des Silicon Valley hinsichtlich der neuen KI-Pläne der EU. Bleibt zu hoffen, dass in Brüssel nicht ein solcher „Schau-mal-ich-habe-Mark-Zuckerberg-getroffen“-Selfie-Wettbewerb stattfindet wie vor ein paar Tagen auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Bilder von dort wirkten zu sehr wie Fanboy-Fotos, reichlich unpassend für Politik.
Anbei noch zwei Lesetipps:
Bleiben Sie schlau, herzliche Grüße, Nikolaus

KI in Zahlen
80 Prozent: Um so viel schneller steigern laut einer Studie Finanzfirmen, die KI einsetzen, ihren Gewinn, gegenüber Unternehmen, die das nicht tun. Das berichtet das Fachmagazin iBusiness. Außerdem reduzierten Firmen, die neue Technologien einsetzten, ihre Fehler im Finanzbereich im Schnitt um 37 Prozent. Befragt worden seien für die Erhebung Führungskräfte in 13 Ländern.
Longread
Algorithmen können Waffensysteme und damit das globale Machtgefüge verändern, schreibt SZ-Autor Paul-Anton Krüger. Die große Gefahr dabei sei aber, dass die KI nicht fehlerfrei arbeite und so zur Gefahr für die gesamte Menschheit werde. Zwar arbeiteten Experten daran, Algorithmen robust gegen Täuschungen zu machen. Ein Dilemma bleibe aber: „Dass sich Künstliche Intelligenzen letztlich immer wieder gegenseitig überlisten, ist nie ganz auszuschließen.“
Weitere Meldungen
KI ist eine „nationale verteidigungsindustrielle Schlüsseltechnologie“, hat das Bundeskabinett in einem am vergangenen Mittwoch verabschiedeten Strategiepapier festgelegt, berichtet Heise. Diese Technologie dürfe nur von vertrauenswürdigen Herstellern bezogen werden.
Deutschland kann auch ohne eigene Cloud-Infrastruktur seine wirtschaftliche Führungspositionen behalten, sagt Microsoft-Präsident Brad Smith laut dpa, wie das com-Magazin berichtet. Dazu müsse das Land unter anderem auf KI setzen.
Die EU rückt vom Verbot automatischer Gesichtserkennung ab, schreibt Golem. Künftig solle die Entscheidung für den Einsatz der Technologie bei den Mitgliedstaaten liegen.
Außerdem hat die EU eine Resolution zum besseren Schutz der Verbraucher durch KI-Fehlurteile angenommen, schreibt Heise. KI-Verfahren dürften nur „nachvollziehbare und tendenzfreie Algorithmen“ verwenden, heißt es darin.
Die FIFA will Abseitsentscheidungen bei Fußballspielen mit Hilfe einer KI verbessern, berichtet Sportreporter Steve Price in der Forbes. Zuvor müsse die Technologie, an der zwei Jahre gearbeitet wurde, aber noch von unabhängigen Stellen getestet werden.
Bayern und Frankreich wollen bei der Erforschung von KI enger zusammenarbeiten, schreibt die dpa laut Süddeutscher Zeitung. Für die Kooperation hätten sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei einem Treffen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz ausgesprochen.
Künftig könnte eine KI die Online-Enzyklopädie Wikipedia weiterpflegen, schreibt Mixed. Weil der Seite die Autoren ausgingen, entwickelten MIT-Forscher derzeit eine Text-KI, die veraltete Sätze austauschen können soll.
Wie per Sprachanalyse ein gefälschter Songtext der Beatles entsteht, zeigt Datenanalyst Jere Xu in einem Artikel auf der Blogger-Plattform Medium. Der Beitrag demonstriert, mit welchen einfachen Mitteln sich KI-Textgeneratoren erstellen lassen.
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