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KI-Briefing.de - Ausgabe #51

Revue
 
 

KI-Briefing.de

22. Oktober · Ausgabe #51 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Guten Tag zum neuen KI-Briefing.de.
Wer keine Ahnung von KI hat, kann in Finnland einen Onlinekurs besuchen. Zeit-Autorin Jenni Roth spricht finnisch, hatte nach eigener Auskunft keine Ahnung von KI – und hat darum an dem Kurs teilgenommen, ihren Bericht lesen Sie auf Zeit.de. Roths Fazit, Achtung Spoiler: „Mit Fachleuten über neuronale Netze diskutieren? Kann ich immer noch nicht. Eine Unbekannte aber ist die Intelligenz im Rechner auch nicht mehr.“
Der Kurs soll bald auch auf Deutsch erscheinen, aktuell gibt es neben einer finnischen und schwedischen auch eine englische Version. Für alle, die mehr über KI lernen wollen, ist Elements of AI also ein guter Tipp.
Bleiben Sie schlau, herzliche Grüße, Ihr Nikolaus Röttger
Wirtschaft
KI am Arbeitsplatz: Mitarbeiter vertrauen KI-Anwendungen mehr als ihren Vorgesetzten, schreibt das Fachmagazin IT-Business und beruft sich auf die „AI at Work“-Studie von Oracle und Future Workplace. Demnach denken 82 Prozent der Befragten, dass Roboter einige Dinge besser können als ihre Chefs – unter anderem Probleme lösen und das Budget verwalten
KI-Anwalt: Algorithmen befindet sich auf dem besten Weg, ein fester Bestandteil des Rechtsberufs zu werden, schreibt The Observer. Allerdings beschränkten sich die Tätigkeiten von KI bei Juristen auf einfache Tätigkeiten wie zum Beispiel Rechtschreibprüfungen. Dadurch könnten zum Beispiel Vertragsprüfungen präziser gestaltet werden, heißt es.
Politik
Meinung: Regierungen weltweit sollten stärker in die KI-Forschung investieren, schreibt AI-Daily-Autor Yousef Khan. Dadurch würden die einzelnen Länder nicht nur in der Lage sein, „sich zu modernisieren und mit anderen Nationen zu konkurrieren“, schreibt Khan. Ein Effekt wäre auch, dass das Vertrauen zwischen der Regierung und Bevölkerung in Ländern, in denen dieses Vertrauen schwindet, wiederhergestellt werde.
Österreich: Rund 150 KI-Experten fordern ein Gesetz für Künstliche Intelligenz, schreibt Futurezone. Demnach haben die Experten an einem Ergebnisbericht mitgearbeitet, der als Basis für die Erstellung der nationalen KI-Strategie des Landes dienen soll. Darin fordern sie ein Gesetz, dass „die ethischen Aspekte mit den Fragen Recht, Nutzbarkeit und Sicherheit in Einklang bringt“, heißt es.
Wissenschaft
KI und Sinne: Am Fraunhofer-Institut in Erlangen wollen Forscherinnen und Forscher einer KI das Riechen und Schmecken beibringen, schreibt der Bayerische Rundfunk. Die Software werde darauf trainiert, wie Menschen auf bestimmte Gerüche reagieren. Danach werde die entsprechende Sinneswahrnehmung in digitale Systeme überführt.
Startups
KI untersucht Unternehmenskultur: Das Berliner Startup Bunch nutzt KI, um die Arbeitsatmosphäre in Firmen zu verbessern, schreibt t3n. Dazu untersuche die Software des Startups Sprachdaten aus Slack und werte E-Mails aus. Mit den Daten will Bunch herausfinden, wie gut Mitarbeiter und Vorgesetzte miteinander auskommen.
KI und Klima: Die Herstellung von Baustoffen ist umweltschädlich. Startups wie Alcemy und Mixteresting wollen das ändern, schreibt 1E9- Autor Achim Fehrenbach. Das Ziel: die Entwicklung klimafreundlichen Betons.
Medizin
KI-Chirurg: In der urologischen Onkologie könnten Roboter künftig autonom operieren, schreibt Die Welt. Der Chirurg werde die OP nur noch überwachen. Die Gerätschaften seien programmierbar, Koordinaten können eingegeben werden, Bildgebungen miteinander kommunizieren.
Kultur
Textanalyse: Das KI-Startup Qualifiction ist auf der Frankfurter Buchmesse zum Content-Startup des Jahres gekürt worden, schreibt der Buchreport. Die Software des Unternehmens untersucht per KI Texte auf Inhalt, Stil und Markttauglichkeit. Das Startup setze damit bei klaren Problemstellungen für alle Verlage an, so die Begründung der Jury.
Filmemacher: US-Wissenschaftler haben eine autonome Drohne entwickelt, die selbstständig und ohne Drehbuch Filmsequenzen aus der Luft aufnehmen kann. Laut Heise ermittelt die KI „die optimale Kameraposition, um die Schauspieler möglichst gut in Szene zu setzen“.
Programmplaner: Per KI hat der Philosoph Christian Grüny bei den diesjährigen Donaueschinger Musiktagen ein Konzertprogramm gestaltet. Über seine Erfahrungen mit der Software spricht er im SWR2. „Künstliche Intelligenz sei eine spielerische Möglichkeit, aus der Interaktion von Mensch und Maschine Kunst zu erschaffen“, sagt er.
Mitarbeit: Steve Haak
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