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KI-Briefing.de - Ausgabe #50

Revue
 
 

KI-Briefing.de

15. Oktober · Ausgabe #50 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hallo zum KI-Briefing.de.
Gute und verständliche Erklärungen, wie KI funktioniert, sind selten. Der Fernsehsendung „Die Wahrheit über Künstliche Intelligenz“ aber gelingt es sehr gut, auch Laien die Funktionsweise intelligenter Algorithmen und die Chancen und Herausforderungen zu erklären. Insgesamt ein empfehlenswerter Film, den es aktuell in der Mediathek des RBB gibt.
Außerdem diese Woche im KI-Briefing.de: Bayern verdoppelt das geplante Budget für das eigene Innovationsprogramm, ein großer Anteil soll in KI gehen. Und Die Zeit porträtiert die KI-Expertin Katharina Zweig, deren neues Buch jetzt erschienen ist.
Bleiben Sie schlau, herzliche Grüße, Nikolaus Röttger
Gesellschaft
Porträt: Die Wochenzeitung Die Zeit bezeichnet Katharina Zweig als „wichtigste Informatikerin Deutschlands“ und widmet ihr ein ausführliches Porträt (kostenpflichtig). Zweig lehrt Sozioinformatik an der TU Kaiserslautern , wo sie sich intensiv mit ethischen Fragen der KI beschäftigt. Sie sei keine Warnerin, sondern eine Aufklärerin, so die Zeit, und lobt ihr gerade erschienenes Buch: „Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl steht da – Wo künstliche Intelligenz sich irrt, warum uns das betrifft und was wir dagegen tun können.“
Frankfurter Buchmesse: Das Handelsblatt stellt die wichtigsten Programmpunkte der Buchmesse vor, die am Mittwoch startet, und findet erstaunlich viele Tipps zu den Themen Reader Analytics, Daten und natürlich: KI.
Schreiben lernen mit einem KI-Stift: Wissenschaftler entwickeln einen KI-basierten Stift, mit dem Kinder leichter schreiben lernen sollen als bisher, berichtet Heise. Das Projekt werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung „drei Jahre lang mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert“. Der Stift liefere während des Schreibens Informationen zu motorischen Defiziten und gebe Hilfestellungen.
Wirtschaft
Mittelstands-Netzwerke: Firmen sollten sich zusammenschließen, um das Potenzial von KI gemeinsam zu nutzen. Das fordert Hagen Rickmann, der bei der Telekom das Geschäftskunden-Geschäft verantwortet, in einem Gastbeitrag im Handelsblatt. Mittelständler „würden von KI-Netzwerken enorm profitieren.“
KI im Wüstenstaat: KI-Startups werden in Dubai mit offenen Armen empfangen. Sowieso sei die Digitalisierung dort Chefsache, schreibt Gründerszene-Autor Jürgen Stüber nach seinem Besuch im Land.
KI im Fußball: Bei der Verpflichtung von Jiri Pavlenka, Torwarts von Werder Bremen, spielte eine KI eine wichtige Rolle. Horizont hat die Hintergründe und wirft einen Blick auf die Datenanalyse und KI im Fußballgeschäft.
Politik
Investition: Bayerns Innovationsoffensive fällt deutlich umfangreicher aus als angekündigt, schreibt die Süddeutsche. Ministerpräsident Markus Söder sagte, der Freistaat werde in den kommenden vier Jahren zwei Milliarden Euro investieren. Zuvor war von gut einer Milliarde Euro die Rede. Einen Teil davon - 600 Millionen Euro - will Bayern in den Bereich Künstliche Intelligenz stecken.
Russland: Wladimir Putin hat eine nationale KI-Strategie für den Zeitraum bis 2030 unterzeichnet, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Das Dokument sei auf dem offiziellen Regierungsportal veröffentlicht worden. Ziel der Strategie sei die „Unterstützung von Forschung, Softwareentwicklung sowie die erhöhte Verfügbarkeit und Qualität von Daten für die Technologieentwicklung“.
Medizin
Krebserkennung: Künstliche Intelligenz erkennt verdächtige Bereiche im Prostata-MRT ähnlich gut wie Radiologen, schreibt das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Das an der Einrichtung entwickelte Verfahren basiere auf einem Neuronalen Netzwerk, das aus Bildern gelernt habe. Die Erkennungsrate der KI liege im Fall von Prostatakrebs bei etwa 92 Prozent, bei Radiologen nur bei 88 Prozent.
Startups
Auszeichnung: Das auf Brandbekämpfung spezialisierte spanische Startup Prometeo hat den diesjährigen “IBM Call for Code Global Challenge” gewonnen. Laut Techcrunch habe Prometeo ein Tool entwickelt, mit dem die Gesundheit und Sicherheit von Einsatzkräften in Echtzeit überwacht werden kann. Das Startup entwickele ein Smartphone, das am Arm des Trägers befestigt werde und Daten wie Temperatur, Rauch und Luftfeuchtigkeit messe.
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