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KI-Briefing.de - Ausgabe #39

Revue
 
 

KI-Briefing.de

15. Juli · Ausgabe #39 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Was macht eigentlich die Firma von Elon Musk, die versucht, das menschliche Gehirn mit Computern zu verbinden? Neuralink wollte ein sogenanntes Brain-Computer-Interface entwickeln. Nun hat das Unternehmen in einem Tweet mitgeteilt, dass es am Dienstag berichten wird, woran es bisher gearbeitet hat. Was sonst noch in der vergangenen Woche geschah: Bosch kündigt einen AI-Campus in Tübingen an, KI gewinnt im Pokern und jagt Ladendiebe. Das alles finden Sie im neuen KI-Briefing.de.
Einen erfolgreichen Start in die Woche, bleiben Sie schlau, mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Wirtschaft
Deutschlands KI-Rückstand: Anlässlich der Reise von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ins Silicon Valley hat die FAZ in einem Artikel noch einmal einen Blick auf den KI-Entwicklungsstand hierzulande im Vergleich zu den USA und China geworfen.
KI-Zentrum: Bosch will seine KI-Aktivitäten weiter ausbauen, schreibt die FAZ. Der Konzern will in Tübingen einen Bosch AI Campus bauen, in dem rund 700 Experten an anwendungsbezogener KI arbeiten sollen. Bosch habe das Ziel, bei der Erforschung von industrieller KI zur Weltspitze zu gehören.
Supercomputer: Google und das Forschungszentrum Jülich arbeiten künftig bei der Entwicklung von Quantencomputern zusammen. Das berichtet Heise und beruft sich auf eine Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. Der Bund sei Hauptgesellschafter des Forschungszentrums Jülich, das den Betrieb eines europäischen Quantencomputers plane.
Arbeitsmarkt: Nur etwa zehn bis 15 Prozent aller Personalabteilungen weltweit nutzen KI. Das sagte Helen Poitevin, Research Vice President bei Gartner in einem Interview mit Lead Digital.
Medizin
Herzinfarkt: Ein von Forschern der University of Washington entwickeltes KI-System kann frühe Warnzeichen eines Herzstillstands erkennen und Hilfe holen, schreibt Heise. Das System identifiziere mit Hilfe von Machine-Learning- Algorithmen und anhand von intelligenten Mikrofonen „die charakteristischen Atemprobleme, die entstehen, wenn Menschen kaum noch Luft bekommen“.
Pädiatrie: Wissenschaftler des MIT haben herausgefunden, dass Roboter bei der Genesung von kranken Kindern helfen können, schreibt Science Daily. Dafür setzten die Forscher ihren Roboter-Teddybären „Huggable“ in mehreren Kinderkrankenhäusern ein. Das Ergebnis: Kinder, die mit Huggable spielten, verspürten positivere Emotionen und bewegten sich mehr als andere Patienten.
Gesellschaft
KI und Geschlechter: Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg untersucht derzeit, ob Künstliche Intelligenz Geschlechterklischees reproduziert, berichtet der Deutschlandfunk. Nicht einmal jede vierte KI-Fachkraft sei eine Frau, sagte die Magdeburger Informatikerin Sanaz Mostaghim dem Sender. „Daraus könne man die Frage ableiten, ob sich männlich dominierte KI-Kompetenz auch in Denkmustern bei der KI widerspiegele.“
KI vs. Mensch: Zum ersten Mal hat eine KI in Poker-Partien mit mehr als zwei Spielern öfter gewonnen als ihre menschlichen Gegner, schreibt Golem. Das Programm Pluribus habe sich bei über 10.000 gespielten Händen in der Poker-Variante No Limit Texas Hold'em mit insgesamt sechs Spielern häufiger durchgesetzt als echte Poker-Cracks.
Startups
KI jagt Ladendiebe: Das Berliner Startup Signatrix hat ein KI-System entwickelt, das Ladendiebstähle erkennt. Laut Horizont analysiere die Künstliche Intelligenz Bilder von Überwachungskameras und meldet Auffälligkeiten. Bisher würden allerdings nur Bewegungen von Einkaufswagen erkannt.
Mittelstand: Anfang Juli haben die ersten drei KI-Trainer für Unternehmen ihre Arbeit in Hannover aufgenommen. Das schreibt das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) auf seiner Seite. Das Kompetenzzentrum Hannover erhalte dafür Fördergelder vom Bundeswirtschaftsministerium. Die KI-Trainer sollen in Unternehmen gehen und dort Informationsgespräche und Schulungen anbieten. Deutschlandweit will das Bundeswirtschaftsministerium künftig mindestens 20 KI-Trainer einsetzen, die jährlich 1.000 Unternehmenskontakte erzielen.
Longread
Meinung: Mit den Gefahren durch Gesichtserkennung und deren fehlerhafter Auswertung setzt sich New-York-Times-Autor Sahil Chinoy in seinem Artikel auseinander. Das Erkennen von kriminellen Absichten durch Gesichtserkennung durch KI werfe beunruhigende ethische Fragen auf, schreibt er. Denn Kriminalität sei weder an den Genen noch im Gesicht erkennbar.
Mitarbeit: Steve Haak
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