Profil anzeigen

KI-Briefing.de - Ausgabe #38

Revue
 
 

KI-Briefing.de

8. Juli · Ausgabe #38 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hallo zum neuen KI-Briefing.de.
Hier kommen wichtige Meldungen, Texte und Meinungen zum Thema Künstliche Intelligenz aus der vergangenen Woche.
Heute unter anderem mit einer Studie des Weltwirtschaftsforums, die weltweit Skepsis gegenüber KI aufzeigt. Außerdem ein Blick in das Machine Learning bei Facebook, der durch die Panne in der vergangenen Woche möglich wurde, sowie der Bericht über einen Programmierer, der keine Lust mehr auf die Vögel hatte, die seine Katze mit nach Hause brachte - und kurzerhand sein Computersystem darauf trainierte, die Katze nicht mehr durch die Katzenklappe ins Haus zu lassen, wenn sie einen Vogel im Maul hat.
Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Wirtschaft
Stillstand: In Deutschland wird zwar über das Thema KI diskutiert, aber nichts getan. Das sagte Andreas Braun, Managing Director bei der Beraterfirma Accenture in einem Gespräch mit Gründerszene. Er rät Unternehmen, bei der Erforschung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz besser als bisher mit Startups zusammenzuarbeiten.
Stimmungsbild: “Sorgen sie sich um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz?” In einer Umfrage im Auftrag des Weltwirtschaftsforums antworteten 41 Prozent der Befragten mit Ja, so eine dpa-Meldung auf Zeit Online. Befragt worden seien mehr als 20.000 Menschen in 27 Ländern, darunter Deutschland, USA, Australien, China und Saudi-Arabien.
KI und Musik: Unternehmen aus der Musikbranche müssen akzeptieren, dass Künstliche Intelligenz das Geschäft verändern wird. Das schreibt der IT-Journalist und Buchautor Bernard Marr in der Forbes. Die Firmen, die sich nicht damit auseinandersetzten, würden untergehen. In seinem Artikel zeigt er auf, wie KI die Musikindustrie jetzt schon beeinflusst.
Arbeitsmarkt: Die Leiterin des Deutschen Forschungszentrums für KI, Jana Koehler, rechnet damit, dass Künstliche Intelligenzen in vielen Branchen Berufsbilder verändern und auch Jobs kosten werden. Das sagte sie im Digitalpodcast “Wird das was” von Zeit Online. Sie denke aber, “dass wir in der Summe eher mehr Arbeit bekommen als weniger”, so Koehler.
Facebook: Während einer Störung bei Whatsapp, Instagram und Facebook konnten Nutzer einen Blick auf das Machine-Learning-System des Sozialen Netzwerks werfen, schreibt Golem. Die Bilderkennungs-KI erkenne Personen, Körperhaltungen und Emotionen und könne zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. An einigen Stellen sei das System jedoch nicht ganz ausgereift.
Wissenschaft
Hochschulprofessuren: Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erhofft sich, dass über die “Alexander von Humboldt”-Stiftung gezielt KI-Experten aus dem Ausland nach Deutschland kommen. Laut Heise sollen die Fachleute einige der von der Bundesregierung geplanten 100 neuen Professuren für Künstliche Intelligenz mit Schwerpunkten wie Maschinelles Lernen oder Neuronale Netzwerke an deutschen Hochschulen besetzen.
Bildanalyse: Wie KI zum Zählen von Menschenmengen verwendet werden kann, darüber berichtet die New York Times. Zum ersten Mal in der Geschichte der Hongkong-Proteste am 1. Juli habe eine Gruppe von Forschern KI und manuelle Zähltechniken zusammen verwendet, um die Menschen zu zählen. Die New York Times hat ein Computermodell entwickelt, um zu zeigen, wie Personen und Objekte von Künstlichen Intelligenzen erkannt werden.
Holzroboter: Wissenschaftler der Universität Tokio haben Laufroboter entwickelt, die aus verbogenen Ästen bestehen. Die Äste seien erst per Computer eingescannt worden, eine Software habe dann per Machine Learning die optimale Gangart des Roboters gewählt, schreibt das Fachmagazin IEEE Spectrum. Die Einsatzmöglichkeiten für einen solchen Roboter seien zwar begrenzt. Aber der Bau eines Roboters aus überall verfügbaren Materialien bedeute, dass das System auch einfach zu reparieren sei.
walk
Entwicklung
Projekt Gen: MIT-Forscher haben ein neues System für die Erstellung von KI-Programmen vorgestellt. Laut Heise soll das System für Einsteiger und KI-Experten gleichermaßen geeignet sein. Es solle „über die Möglichkeiten von Deep Learning hinausgehen und neue Wege eröffnen, Modelle und Algorithmen für den Einsatz von KI-Techniken in Bereichen wie Computer Vision, Robotik und Statistik zu entwickeln.“
Gesellschaft
Deepfakes: Mit einer App namens DeepNude ist es möglich gewesen, Bilder von Frauen zu verwenden, um diese virtuell auszuziehen, schreibt Heise. Die Software nutze sogenannte Generative Adversarial Networks , um die Kleidung von Frauen auf einem Foto durch realistische nackte Körper auszutauschen. Der App-Entwickler habe sich dazu entschlossen, das Programm  offline zu nehmen.
Lifehack: Weil seine Katze nachts ständig mit frischer Beute nach Hause kam, hat eine KI-Entwickler eine automatisch schließende Katzenklappe entwickelt, schreibt Heise. Um die KI zu trainieren, habe der Entwickler über 20.000 Bilder ausgewertet. Komme seine Katze Metric jetzt mit einem Vogel im Maul nach Hause, bleibe die Klappe eine Viertelstunde zu.
Mitarbeit: Steve Haak
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue