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KI-Briefing.de - Ausgabe #33

Revue
 
 

KI-Briefing.de

27. Mai · Ausgabe #33 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
die Jungen haben grün gewählt: 33 Prozent der unter 24-Jährigen in Deutschland haben den Grünen bei der Europawahl ihre Stimme gegeben. Insgesamt haben es die Grünen hierzulande zur zweitstärksten Kraft geschafft. Viele Politiker und Experten waren sich am Wahlabend einig: In Deutschland war bei dieser Wahl das Klima das entscheidende Thema.
Daher habe ich mich für das KI-Briefing.de auf die Suche nach KI-Klima-Projekten gemacht. Unter anderem hat in der vergangene Woche das enorm-Magazin einen Artikel dazu veröffentlicht: „Mit KI Natur und Klima retten" heißt der Text. Er ist Teil der enorm-Serie „Künstliche Intelligenz für das Allgemeinwohl“, die von Microsoft unterstützt wird. Das US-Unternehmen hat die AI-for-Earth-Initiative gegründet. Anfang Mai wurden fünf Startups aus Deutschland ausgezeichnet.
Außerdem möchte ich Sie in dieser Woche auf eine Veranstaltung ehemaliger Mitarbeiter von WIRED Germany aufmerksam machen: Wolfgang Kerler, der mir 2018 als Chefredakteur von WIRED.de folgte, ist heute Gründer und Chefredakteur der 1e9.community. Am 11. Juni 2019 veranstaltet er mit 1e9 eine Konferenz im Deutschen Museum in München: „Where Technology empowers humanity“ ist das Motto; KI-Briefing.de-Abonnenten bekommen bei Eventbrite ein Konferenzticket 20 Prozent vergünstigt. Einfach diesen Code eingeben: KIBRIEFING1E9.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Wissenschaft
Lebende Portraits: Forscher lassen Mona Lisa sprechen, schreibt Spiegel Online. KI kann Personen auf alten Gemälden und Fotos zum Leben erwecken, erklärt Techcrunch. Per Machine Learning könne zum Beispiel das Gesicht der Mona Lisa naturgetreu bei Bewegungen nachgebildet werden. Dabei werde ein sogenanntes generatives kontradiktorisches Netzwerk verwendet, bei dem zwei künstliche Neuronale Netzwerke gegeneinander antreten.
Few-Shot Adversarial Learning of Realistic Neural Talking Head Models
Medizin
Sicherheit: Forscher der Stanford Medical School wollen gemeinsam mit dem Startup Oasis Labs und weiteren Partner das Training medizinischer KI missbrauchssicher machen. Laut Heise sollen die Patientendaten sicher auf der Oasis-Cloud bleiben und per Blockchain-Technologie verwaltet werden. 
Radiologie: Künstliche Intelligenz kann Ärzten bei der Früherkennung von Lungenkrebs helfen. Die Technologie sei in einer Studie von Google zusammen mit medizinischen Einrichtungen teilweise besser als erfahrene Ärzte gewesen, schreibt die New York Times.
Wirtschaft
Strategische Partnerschaft: Sony und Microsoft wollen künftig im Bereich Künstliche Intelligenz zusammenarbeiten, teilten die Unternehmen mit. Weitere Details dazu nannten sie laut Heise nicht. Nur so viel: Die Zusammenarbeit soll einen „neuen Wert für unsere Gesellschaft schaffen.“ Zuvor hatten die Konzerne mitgeteilt, beim Cloud Gaming zusammenarbeiten zu wollen.
Gesellschaft
Richtlinien für KI: Die 36 Mitgliedsstaaten der OECD sowie sechs weitere Länder haben sich auf gemeinsame Grundsatzregeln für KI verständigt. Das schreibt unter anderem das IT-Magazin com!professional. Demnach müsse eine Künstliche Intelligenz unter anderem stets als solche erkennbar sein. Die OECD-Empfehlungen seien aber rechtlich nicht bindend, heißt es. 
Cyberangriffe durch KI: Das BSI warnt vor Künstlicher Intelligenz als Angriffswaffe, schreibt Heise. So sei es möglich, die Technologie gezielt für Cyberangriffe zu missbrauchen, stehe im neuen IT-Sicherheitslagebild, das vom BSI und einer französischen Behörde erarbeitet wurde.
Siri und Alexa: Die Unesco hat sich in einer Studie mit Sexismus bei Sprachassistenten befasst. Laut t3n warnt die Organisation vor negativen gesellschaftlichen Auswirkungen. Gleichzeitig analysiert sie Zusammenhänge von Genderfragen und KI und gebe Empfehlungen, wie diese in Zukunft gerechter gestaltet werden könnten.
KI für Kids: Die meiste KI-Software richtet sich nach wie vor an Entwickler, bemängelt das MIT. Darum hat die Hochschule ein Projekt ins Leben gerufen, um die Technologie Kindern näherzubringen. Mehr als ein Dutzend Studenten sollen jetzt an Anwendungen arbeiten, um den Kids den Zugang zu KI-Programmen zu erleichtern.
Startups
Spracherkennung: Das KI-Startup Clinc aus Michigan hat seines Series-B-Finanzierungsrunde mit 52 Millionen US-Dollar abgeschlossen, schreibt Venturebeat. Laut eigenen Angaben sei das die größte Einzelinvestition in ein Konversations-KI-Unternehmen. Clinic habe im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum von 300 Prozent verzeichnet. Das Startup entwickelt Spracherkennungssoftware unter anderem für vernetzte Autos.
Entwicklung
Machine Learning: Maschinelles Lernen unterscheidet sich grundlegend von der herkömmlichen Softwareentwicklung, schreibt Algorithmia-CEO Diego Oppenheimer in AI Business. Darum erfordere die Programmierung einen sogenannten ML-Entwicklungslebenszyklus. Oppenheimer hat fünf Herausforderungen für Unternehmen ermittelt, die beim Aufbau einer ML-Entwicklung berücksichtigt werden sollten, wie er schreibt.
Unterhaltung
Abenteuerspiel: Die Rolle einer Künstlichen Intelligenz übernehmen Spielerinnen und Spieler in dem Computer-Game Observation. Als KI SAM müsse man sich zusammen mit einer Astronautin auf die Suche nach Antworten auf einer beschädigten Raumstation begeben, schreibt das Spieleportal 4Players. Das wichtigste Werkzeug der KI seien die zahlreichen Kameras innerhalb der Station, auf die man zugreifen könne.
Mitarbeit: Steve Haak
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