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KI-Briefing.de - Ausgabe #31

Revue
 
 

KI-Briefing.de

13. Mai · Ausgabe #31 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hi zum neuen KI-Briefing.de.
die Redaktion des Tagesspiegel Background Digitalisierung berichtet regelmäßig sehr detailliert über die politischen Prozesse in der Digitalisierung. Immer auch mit einem Fokus auf KI, wie etwa vergangene Woche, als Sonja Alvarez über die Pläne der Bundesregierung bei der Besetzung der KI-Lehrstühle schrieb. 100 Stück sollen es werden, hieß es zur Bekanntgabe der KI-Strategie der Bundesregierung im Herbst. Bisher aber gebe nur Pläne für 20 bis 30. Eine der größten Herausforderungen, von denen Alvarez berichtet: Wie macht man einen KI-Professur attraktiv? Würden 180.000 Euro reichen, wenn große Tech-Konzerne Millionengehälter zahlen?
Weitere wichtige Nachrichten zum Thema Künstliche Intelligenz finden Sie wie stets in unserem Überblick. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Wissenschaft
Zahlen: Forscher der Universität Tübingen haben ein neuronales Netzwerk darauf trainiert, Gegenstände auf Bildern zu erkennen. Laut Spektrum hat die KI ganz nebenbei gelernt, die Menge von Objekten auf den Bildern zu klassifizieren.
Saturn: Astronomen haben gezeigt, wie Künstliche Intelligenz bei der Erforschung des Kosmos helfen kann. Wie die FAZ schreibt, nutzten die Wissenschaftler Daten der Raumsonde Cassini, um per KI eine Art Wetterkarte von Teilen des Saturn zu erstellen.
Flugroboter: US-Forscher haben eine Drohne entwickelt, die sich wie ein Kolibri verhält. Der Flugroboter wurde laut ScienceDaily mit maschinellen Lernalgorithmen trainiert, die auf verschiedenen Flugtechniken des Vogels basieren. Damit könnten Drohnen besser als bisher zum Beispiel durch eingestürzte Gebäude manövrieren, um Überlebende zu finden.
Gesellschaft
Gleichstellung: Der Mangel an Frauen in der KI-Forschung kann nachhaltige Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben. Das sagte Melinda Gates in einem Interview mit CNN. Die Geringe Anzahl an Frauen mache eine Vielfalt an Künstlichen Intelligenzen unmöglich. Deshalb fordere sie Unternehmen auf, integrativere Arbeitskulturen zu schaffen und Maßnahmen wie bezahlten Elternurlaub einzuführen.
Meinung: Menschen sollten ein Recht haben, von Maschinen “akkurat, richtig gesehen zu werden”. Das sagte Sandra Wachter, Forscherin am Internet-Institut der Universität Oxford, auf der Media Convention in Berlin, wie Heise berichtet. Denn Algorithmen legten nicht nur fest, ob wir günstige Preise im Online-Handel oder einen Kredit erhielten, sondern teils auch, “wer ins Gefängnis gehen muss”.
KI-Wettbewerb: Um die KI in Europa voranzubringen, sollte die Technologie demokratisiert werden. Das schreibt TU-Berlin-Professor Volker Markl in einem Gastbeitrag für das Fachmagazin Elektronikpraxis. Sämtliche Daten müssten auf einer unabhängigen Infrastruktur sicher und zuverlässig verwaltet und für jeden zugänglich sein, schlägt er vor. Nur so könne ein international konkurrenzfähiger Marktplatz entstehen, der neue Anwendungen hervorbringt.
Wirtschaft
Finanzen: Das KI-Fieber hat die gesamte Finanzwelt erfasst, schreibt das Wirtschaftsmagazin Capital. Denn mit KI lasse sich viel Geld sparen und noch viel mehr Geld verdienen. Trotzdem lasse sich schwer durchschauen, wie und wo KI in der Finanzbranche eingesetzt werde.
Forschungszentrum: Die Fluggesellschaft Air Canada hat ein AI Center of Expertise eingerichtet. Laut des Branchenmagazins Aerobuzz will das Unternehmen dort mit Universitäten und Forschungseinrichtungen herausfinden, in welchen Bereichen der Fluggesellschaft KI hilfreich und nützlich sein kann.
Entwicklung
DIY-Gesprächspartner: Wie baue ich einen Chatbot? Deep-Learning-Entwickler Thomas Wolf erklärt in einem Artikel für Medium Schritt für Schritt, wie sich in wenigen Stunden eine Konversations-KI programmieren lässt. Dazu hat Wolf eine Demo verlinkt, die den im Tutorial beschriebenen Chatbot zeigt.
Tutorial: Es braucht keine Hochleistungs-CPU, um KI-Aufgaben zu erledigen. Das schreibt Entwickler Param Popat in einem Artikel für Medium. In seiner Anleitung zeigt er, wie sich mit kostenlosen Updates für Intel-Programmbibliotheken Prozessoren von PCs und Laptops für die KI-Programmierung besser ausnutzen lassen.
Medizin
Brustkrebs: Forscher des MIT haben ein Deep-Learning-System entwickelt, das die Krankheit bis zu fünf Jahre im Voraus erkennen kann. Das Modell sei mit Hilfe von Mammogrammen von über 60.000 Patienten des Massachusetts General Hospital trainiert worden, so das MIT. Dabei lernte die KI spezielle Muster im Brustgewebe zu erkennen, die Vorläufer für bösartige Tumoren sind.
Kultur
KI-Schule: Die Stiftung Niedersachsen will die Auseinandersetzung von Kunst und Kultur mit dem Thema KI voranbringen. Dazu hat die Stiftung laut Hannoversche Allgemeine ein Förderprogramm gestartet, bei dem unter anderem eine „KI-Schule für Kulturschaffende“ eingerichtet werden soll, um herauszufinden, “wo und wie KI bei der Kulturarbeit helfen kann”.
Mitarbeit: Steve Haak
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