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KI-Briefing.de - Ausgabe #30

Revue
 
 

KI-Briefing.de

6. Mai · Ausgabe #30 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hallo zu einer neuen Ki-Briefing.de-Woche!
Facebook kämpft natürlich weiterhin mit Hass-Nachrichten. Inzwischen soll eine KI selbst feststellen, welche Inhalte gesperrt gehören. Netzpolitik hat mit einem Facebook-Moderator aus Deutschland gesprochen, der anonym von seiner Zusammenarbeit mit der Software berichtet.
Unterdessen hat Facebook auf der jährlichen Entwicklerkonferenz in der vergangenen Woche eingeräumt, dass es natürlich auch nicht alle Folgen des Einsatzes von KI kenne. „But like any disruptive technology, AI creates unpredictable consequences of its own, Facebook’s director of AI, Joaquin Candela, said late Wednesday. “It’s just impossible to foresee,” he said.“ Das berichtet die amerikanische WIRED.
Beim Surfen über WIRED.com habe ich dann übrigens einen sehr guten Guide zum Thema KI gefunden. Viel Spaß damit. Einen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Rise-of-AI-Konferenz – Medienpartnerschaft
Für KI-Briefing.de-Abonnenten: Am 16. Mai findet in Berlin die Konferenz „Rise of AI“ statt. Wir sind mit dem KI-Briefing.de Medienpartner der Veranstaltung, darum gibt es hier ein extra Angebot: Wer über diesen Link bucht, erhält beim Kauf des „Singularity Pass Final - Rise of AI 2019“-Tickets automatisch 25 Prozent Rabatt.
Wissenschaft
Watson: Das Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services (fortiss) und IBM haben ein Forschungszentrum für KI gegründet. Das schreibt Heise. Mehr als 50 Wissenschaftler sollen in der Einrichtung an KI-gestützten Softwaresystemen für missions- und unternehmenskritische IoT-Anwendungen forschen. 
Deep Learning: Forscher haben ein Neuronales Netzwerk entwickelt, das Emotionen anhand von Gesichtsausdrücken erkennen kann. Laut Medium vergleicht das System die Entfernung von Gesichtsmerkmalen. Ein Anwendungsfall: Mit der Erkennung von Gesichtsausdrücken könnten die Auswirkungen von Inhalten, Produkten oder Dienstleistungen getestet werden.
Medizin
Erkrankungen: Weltweit testen Wissenschaftler Möglichkeiten, wie KI bei der Diagnose und Behandlung von psychischen Erkrankungen helfen kann. Forbes zählt in einem Artikel Forschungsergebnisse und deren Vorteile auf.
Gesellschaft
Emotionen: Gefühle sind ein wichtiger Baustein, um Vertrauen zu Künstlichen Intelligenzen aufzubauen. Das sagten führende KI-Experten auf einer Podiumsdiskussion in der University of California, Berkeley. Wie AITrends schreibt, seien sich die Teilnehmer einig gewesen, dass Roboter für eine erfolgreiche Koexistenz von Mensch und Maschine eine emotionale und soziale Intelligenz benötigten. 
Kunst: Mit einer Ausstellung des Kunstvereins Hannover wird bis Ende Juni der digitale Wandel thematisiert. Insgesamt präsentierten 11 internationale Künstlerinnen und Künstler ihre Exponate, so Heise. Die von Sergey Harutoonian kuratierte Ausstellung will ergründen, inwieweit KI im Schaffungsprozess behilflich sein könne.
Überwachung: Vorbild China? Der dort geplante Einsatz von KI in Gefängnissen sollte von den USA zwar nicht nachgeahmt werden, schreibt der unparteiische Think Tank New America. Dennoch gebe es Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie, um die US-Gefängnisse sicherer zu machen. Zum Beispiel könne KI per Maschinellem Lernen Wachen beobachten, um Anzeichen für eine Gewaltbereitschaft bei den Beamten zu erkennen.
Wirtschaft
Fahrzeugtechnik: Toyota hat weitere 100 Millionen US-Dollar in seinen Venture-Capital-Fonds gesteckt, um KI-Startups zu fördern. Laut CNBC investiert der Autohersteller damit weiter in den Markt von autonomer Fahrzeugtechnik. Vornehmlich suche Toyota Jungunternehmen, die “disruptive” Technologien in dem Bereich entwickeln.
KI-Software: Microsoft will das Maschinelle Lernen vereinfachen. Dafür hat der Konzern laut Techcrunch neue Produkte für seine Cognitive Services auf den Markt gebracht, die den Zugang zu KI vereinfachen sollen. Dazu gehörten unter anderem eine Handschrifterkennung und ein Programm zum Transkribieren von Gesprächen mit mehreren Sprechern.
Longread
Mensch, Auto: Autonome Fahrzeuge sollten so gestaltet werden, dass sie Teil einer Welt sein können, in der wir leben möchten. Das schreibt Jason Hong in einem Artikel in der Fachzeitschrift Communications of the ACM. Hong arbeitet am Human-Computer Interaction Institute der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Er entwickelt verschiedene Szenarien, die es zu beantworten gelte - und stellt infrage, ob das so genannte Trolley-Problem ein geeignetes Instrument ist, um die Herausforderungen autonomer Fahrzeuge zu untersuchen.
Mitarbeit: Steve Haak
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