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KI-Briefing.de - Ausgabe #29

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KI-Briefing.de

29. April · Ausgabe #29 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Guten Tag, liebe Leserinnen und liebe Leser.
Hier kommen aktuelle Meldungen, Texte und Meinungen zum Thema Künstliche Intelligenz.
Heute möchte ich Ihnen unter anderem ein Interview empfehlen, das der Chefredakteur der WIRED, Nicholas Thompson, mit Bestsellerautor Yuval Noah Harari und AI-Expertin Fei-Fei Li in Stanford geführt hat. Ob es etwas Menschliches gibt, that “cannot be hacked”, will Thompson an einer Stelle wissen. Fei-Fei Li antwortet mit einer Gegenfrage: “Is love hackable?” Ein lesenswertes Interview, dessen Mitschrift Sie hier bei WIRED finden. Auf Youtube können Sie es anschauen.
Eine erfolgreiche Woche. Beste Grüße, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Wirtschaft
Ethik: Das Deutsche Institut für Normung (DIN) könnte künftig dafür sorgen, dass technische KI-Standards die Umsetzung ethischer Werte unterstützen. Das sagte DIN-Chef Christoph Winterhalter laut der Stuttgarter Zeitung. Ein Beispiel dafür sei eine ausgewogene Datenbasis, die verhindere, dass das System den einen Menschen besser erkennt als den anderen.
KI-Supermarkt: Walmart lässt eine New-Yorker-Filiale von Künstlicher Intelligenz leiten. Das schreibt Lead Digital. In dem sogenannten Intelligent Retail Lab koordiniere die KI rund 30.000 Produkte und 100 menschliche Angestellte. Kameras beobachteten den Warenbestand und das KI-System teile Angestellten mit, wenn Produkte nachgefüllt werden müssen.
Gesellschaft
Recht: Laut unserem Rechtssystem können Straftaten nur Menschen begehen. Keine Maschinen. Doch wäre die Bestrafung eines Menschen angemessen, wenn KI ein Fahrzeug lenkt? Dieser Frage geht Heise in einem Beitrag nach. Von einer grundlegenden Änderung des Strafrechts hielten die meisten Fachleute nicht viel, schreibt das Magazin.
Wissenschaft
Rassismus: Die KI-Forschung hat ein Diversitätsproblem. Das schreibt Engadget-Autorin Rachel England in einem Artikel. Der große Anteil weißer männlicher Forscher in dem Bereich halte Vorurteile aufrecht.
Medizin
Sprachfähigkeit: Eine Gehirn-Computer-Schnittstelle hat neuronale Signale in Sprache umgewandelt. Das schreibt das Fachmagazin Forschung und Wissen und beruft sich auf eine Studie von Wissenschaftlern der University of California in San Francisco. Die Technologie könne Menschen mit Sprachbehinderungen oder Sprachverlust die Sprechfähigkeit zurückgeben.
Herzklappen-OP: Forscher aus Boston haben einen Roboter erfolgreich getestet, der sich autonom per KI in einem menschlichen oder tierischen Körper bewegen und orientieren kann. Der Roboter habe einen optischen Berührungssensor, schreibt Science Daily. Damit und mit Hilfe von Bildverarbeitungs-Algorithmen könne der Roboter feststellen, wo er sich im Körper befindet. Gezeigt worden sei das Gerät an einem Tiermodell, bei dem eine Herzklappenreparatur vorgenommen wurde.
Startups
Startup-Atlas: Immer mehr deutsche Startups wenden KI in ihren Produkten und Diensten an. Laut einer Studie der KI-Initiative AppliedAI sind es 62 Prozent mehr als 2018. Außerdem seien seit 2009 hierzulande rund 1,2 Milliarden Euro in KI-Startups investiert worden, heißt es weiter. Im internationalen Vergleich fehle es jedoch weiterhin an Investments.
Marketing: Das KI-Startup Saleswhale aus Singapur hat in seiner Series-A-Runde 5,3 Millionen US-Dollar eingenommen. Geldgeber sind laut Techcrunch unter anderem Gree Ventures und Y Combinator. Saleswhale verwendet Künstliche Intelligenz für das Marketing, um potenzielle Kundenkontakte per E-Mail zu identifizieren und.
Internet of Things: Das israelische KI-Startup VDOO hat in einer Finanzierungsrunde 32 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das berichtet ebenfalls Techcrunch. Das Unternehmen hat eine Plattform entwickelt, die per KI Schwachstellen in IoT-Geräten ausfindig macht.
Politik
Innovation: Das EU-Parlament hat sich vergangene Woche für einen Verordnungsentwurf ausgesprochen, mit dem ein Programm “Digitales Europa” für den Zeitraum 2021 bis 2027 eingerichtet werden soll. Laut Heise lägen die Schwerpunkte bei Hochleistungsrechnern, Künstlicher Intelligenz (KI), Cybersicherheit und dier “optimale Nutzung sowie Interoperabilität digitaler Kapazitäten”. Insgesamt müssten mindestens 9,2 Milliarden Euro bereitgestellt werden.
Longread
Interview: Warum selbstfahrende Autos eine große technische Herausforderung sind, erklärt Ford-CTO Ken Washington in einem Interview mit Recode. Außerdem erzählt er, warum die so genannten Autopilot-Funktionen von Tesla seiner Meinung nach nicht wirklich “selbstfahrend” sind. Es seien lediglich Fahrzeuge für Privatleute mit einer guten Fahrerassistenztechnologie.
Mitarbeit: Steve Haak
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