Profil anzeigen

KI-Briefing.de - Ausgabe #28

Revue
 
 

KI-Briefing.de

15. April · Ausgabe #28 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hallo zum neuen KI-Briefing.de!
Hier kommen wichtige Meldungen, Texte und Meinungen zum Thema Künstliche Intelligenz aus der vergangenen Woche. Heute unter anderem mit einer erschreckenden Nachricht aus China: Das Land setzt laut einem NYT-Bericht Künstliche Intelligenz zum ethnischen Profiling einer Minderheit ein. Außerdem im KI-Briefing.de: KI als Hautarzt und eine Erklärung von Deep Learning anhand von Sprach- und Bilderkennung. Beste Grüße, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Gesellschaft
China: Die New-York-Times berichtet, dass China Gesichtserkennungstechnologie nutze, um die muslimische Minderheit der Uiguren zu überwachen und zu kontrollieren. Ein Vorgehen, das „möglicherweise eine neue Ära des automatisierten Rassismus einläutet“, wie die NYT schreibt. Auch der Standard berichtet: China nutzt KI für ethnisches Profiling einer Minderheit.
Meinung: Manche KI-Programme sollten besser da bleiben, wo sie erfunden wurden – im Forschungszentrum. Das schreibt New-York-Times-Autorin Sarah Jeong. Als Beispiele nennt sie Software, die von Versicherungsunternehmen eingesetzt wird, wie Fitness-Tracker und Programme zur Berechnung der Lebenserwartung.
Trauer: Facebook will mit Hilfe einer KI Konten im Gedenkzustand aus seinem Algorithmus herausfiltern. Das schreibt der Guardian. So sollen Angehörige und Freunde nicht mehr daran erinnert werden, Verstorbene zu Veranstaltungen einzuladen oder Geburtstagswünsche zu senden. 
Anti-Krawall: In Berliner Zügen soll künftig eine Aggressionserkennungs-Software Alarm schlagen, wenn Menschen in Waggons aneinandergeraten. Das schreibt Heise. Das System sei nur ein Beispiel dafür, wie Digitaltechnik und Künstliche Intelligenz das Bahnfahren verändern.
Bevölkerungsdichte: KI-Forscher von Facebook haben mit Hilfe von Machine Learning eine Karte von Afrikas Einwohnern erstellt. Laut Techcrunch zeigt die Karte, wo genau die 1,3 Milliarden Menschen auf dem Kontinent leben. Das könne unter anderem Hilfsorganisationen zeigen, wo ihre Unterstützung bei Naturkatastrophen am dringendsten benötigt werde.
Wirtschaft
Sprachassistent: Amazon lässt Mitarbeiter aufgezeichnete Befehle von Nutzern an seine Assistenzsoftware Alexa anhören, abtippen und prüfen. Das schreibt unter anderem Heise. Das Ziel sei, die Spracherkennung zu verbessern. Amazon habe einen entsprechenden Bericht von Bloomberg bestätigt.
Startups
Open Source: Das Berliner Startup Rasa hat sich in seiner Series-A-Finanzierungsrunde 11,5 Millionen Euro geholt. Leadinvestor ist laut Gründerszene der Silicon-Valley-VC Accel. Rasa biete eine Open-Source-Anwendung an, mit der Entwickler Chatbots bauen können.
Machine Learning: Das kalifornische Startup Labelbox hat sich in einer Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar gesichert. Das schreibt Techcrunch. Das Unternehmen entwickelt Tools zur Erstellung, Verwaltung und Pflege von Datensätzen für Machine-Learning-Anwendungen.
Medizin
Diagnose: Ein Algorithmus beurteilt Hauttumore in einer Studie präziser als Hautärzte. Laut Handelsblatt traten in einer Untersuchung 157 Hautärzte aus zwölf Universitätskliniken in Deutschland gegen die Computer an. Am Ende sei die KI präziser als die klinische Diagnostik gewesen.
Wartezeiten: Das University College Hospital in London hat einen Algorithmus entwickelt, der das Nichterscheinen von Patienten zu Untersuchungsterminen voraussagt. Laut Guardian kosteten nichtwahrgenommene Termine den Krankenhäusern viel Geld. Die Idee: Von der KI vorgeschlagene Patienten könnten Erinnerungsanrufe bekommen.
Longread
Wissenschaft: Wozu sind neuronale Netzwerke fähig? Der Datenwissenschaftler Peter Bruce erklärt in einem Artikel für das angesehene Fachmagazin Scientific American anschaulich, wie Deep Learning anhand von Sprach- und Bilderkennung funktioniert.
Mitarbeit: Steve Haak
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue