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KI-Briefing.de - Ausgabe #27

Revue
 
 

KI-Briefing.de

8. April · Ausgabe #27 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hallo zum neuen KI-Briefing.de
Hier kommen wichtige Meldungen, Texte und Meinungen zum Thema Künstliche Intelligenz aus der vergangenen Woche: Heute unter anderem mit KI in Jobcentern und der sogenannten „Hambacher Erklärung“ der Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern. Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Wirtschaft
Diskriminierung: Künstliche Intelligenz soll Jobcenter zwar effektiver machen, die Technologie bringt laut Businessinsider aber Probleme mit sich. Arbeitsämter setzten inzwischen zahlreiche Softwaresysteme ein, schreibt das Magazin und beruft sich auf eine Studie der Nichtregierungsorganisation Algorithm Watch. Die befürchtet, dass schlecht programmierte Algorithmen Bewerberinnen und Bewerber aufgrund ihres Geschlechts bevorzugen.
Personalmanagement: IBM hat eine Software entwickelt, die Kündigungen von Mitarbeitern vorhersagt. Das sagte CEO Ginni Rometty auf einer Veranstaltung des US-Senders CNBC in New York. Die Technologie könne zu 95 Prozent vorhersehen, welche der weltweit 350.000 Mitarbeiter des Unternehmens ihren Arbeitsplatz verlassen wollen oder bereits auf der Suche nach einem neuen Job sind.
Jobwechsel: Apple hat den KI-Forscher Ian Goodfellow angestellt. Das schreibt Golem und beruft sich auf eine Meldung des US-Nachrichtensenders CNBC. Goodfellow war zuvor bei Google tätig. Bei Apple werde er als Abteilungsleiter im Bereich Machine Learning in der Special Projects Group eingestellt.
Auflösung: Nach Kritik an der Zusammensetzung eines KI-Ethikrats bei Google hat der Internetkonzern die Arbeit des Gremiums nach rund einer Woche wieder beendet, schreibt die FAZ. Google sei klar geworden, dass der Ethikrat „im aktuellen Umfeld nicht so funktionieren kann, wie wir das wollten“, teilte Google mit.
Politik
Meinung 1: Künstliche Intelligenz darf “Menschen nicht zum Objekt machen”. Das fordern Datenschutzbeauftragte von Bund und Ländern laut Heise in ihrer „Hambacher Erklärung“. Vollständig automatisierte Entscheidungen oder Profiling seien nur eingeschränkt zulässig, schreiben die Datenschützer in ihrem Papier.
Gesellschaft
Meinung 2: Wir müssen keine Angst vor bösartigen Maschinen haben, sondern vor schlechten Programmierern. Das schreibt der IT-Professor Martyn Thomas vom Londoner Gresham College in einem Gastartikel für den Guardian. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass in naher Zukunft eine KI die menschliche Intelligenz übertrifft und zur Bedrohung wird, so Thomas. Vielmehr gehe ein Risiko von inkompetenten Entwicklern aus, die Software für Hackerangriffe und andere Ausfälle anfällig machen.
Sprachassistent: Der Musiker John Legend hat dem Google Assistant seine Stimme geliehen. Das schreibt die Futurezone. Um die Stimme des Musikers zu aktivieren, könnten Nutzerinnen und Nutzer den Befehl “Hey, Google, talk like a Legend” erteilen oder die Stimmeinstellungen des Assistenten ändern – allerdings nur in den USA.
Offener Brief: Prominente KI-Forscher haben Amazon aufgefordert, seine Gesichtserkennungs-Software nicht mehr an Strafverfolgungsbehörden zu verkaufen. Das schreibt die New York Times. Das Programm diskriminiere Frauen und Menschen mit dunkler Hautfarbe. Eine Studie hatte Anfang des Jahres gezeigt, dass Amazons Software deren Geschlecht auf Bildern schwerer feststellen konnte als vergleichbare Programme von IBM und Microsoft.
Startups
Deep Learning: Das israelische Startup Run.ai hat 13 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt. Laut Techcrunch kamen drei Millionen US-Dollar in einer Pre-Seed-Runde zusammen. Die restlichen 10 Millionen US-Dollar holte sich das Unternehmen in seiner Series-A-Runde. Run.ai entwickelt ein Tool zur Berechnung von Deep-Learning-Aufgaben auf mehreren Rechner und arbeitet unter anderem mit dem Grafikkartenhersteller Nvidia zusammen.
Longread
KI-Grundlagen: Was bezeichnen die Begriffe Künstliche Intelligenz, Deep Learning und Machine Learning? Eine anschauliche Antwort auf diese Frage gibt Medium-Autor Tanmay Shimpi in seinem Artikel. Außerdem zeigt er, in welcher Beziehung diese Themen zueinander stehen.
Mitarbeit: Steve Haak
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