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KI-Briefing.de - Ausgabe #26

Revue
 
 

KI-Briefing.de

1. April · Ausgabe #26 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Guten Tag zum neuen KI-Briefing.de!
Hier kommen wichtige Meldungen, Texte und Meinungen zum Thema Künstliche Intelligenz aus der vergangenen Woche: Heute unter anderem mit Google-Chef Sundar Pichai, zwei Studien zu KI in der Autobranche und einem Test des Textgenerators von OpenAI. Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr Nikolaus Röttger
Politik
Klärendes Gespräch: Google-Chef Sundar Pichai will sich mit einem Vertreter des Pentagon treffen, um über laufende KI-Projekte seines Unternehmen in China zu sprechen. Konkret gehe es um das Google-Forschungszentrum in Peking, schreibt Techspot. Die US-Regierung hatte kritisiert, der Internetkonzern unterstütze China bei Militärprojekten.
Wirtschaft
Qualitätskontrolle: Mit einem selbstauferlegten Gütesiegel für KI wollen Firmen Ethik, Transparenz und Datenschutz signalisieren, schreibt Netzpolitik.org-Autorin Chris Köver. Sie kritisiert: “Eine unabhängige Überprüfung, ob Firmen sich tatsächlich daran halten oder gar Sanktionen, wenn sie dagegen verstoßen, sind nicht vorgesehen.”
KI in der Autobranche I: Geht die KI-Euphorie schon wieder zu Ende? Nun, zumindest in der Autobranche geht der Hype zurück. Das legt eine Studie von Capgemini nahe, über die das Manager Magazin berichtet: Begeisterung der Autobranche für den KI-Einsatz verfliegt.
KI in der Autobranche II: Hohe Kosten, fehlende Fachkräfte und mangelndes Vertrauen in KI: Diese Barrieren müssten Automobilhersteller überwinden, um mit KI-basierten Projekten Erfolg zu haben, schreibt das Wirtschaftsmagazin Businessinsider. Erst dann werde den Unternehmen eine Möglichkeit eröffnet, die Produktionskosten zu senken und neue Einnahmequellen zu erschließen.
Medizin
KI für Entwicklungshelfer: Künstliche Intelligenz unterstützt Helfer in Entwicklungsländern, um zum Beispiel die Gesundheitsversorgung von Neugeborenen zu verbessern. So lässt sich laut Technologyreview das Gewicht von Neugeborenen in Indien besser einordnen und eine gezieltere medizinische Hilfe als bisher sei möglich. Auch bei der Landwirtschaft in Entwicklungsländern werde KI eingesetzt. 
Lebensrettender Algorithmus: Eine Opioid-Überdosierung kann lebensgefährlich sein. Algorithmen für Maschinelles Lernen könnten das Risiko für eine Überdosierung genau vorhersagen, schreibt Businessinsider und beruft sich auf einen US-Forschungsbericht. Das könnte Ärzten helfen, die Opioid-Epidemie in den USA einzudämmen.
Manipulation: Das im vergangenen Jahr von der Food and Drug Administration genehmigte KI-System zur automatischen Erkennung von diabetisbedingter Blindheit kann missbraucht werden. Das schreibt die New York Times und beruft sich auf eine Studie von Forschern der Harvard University und des MIT. Das System könne manipuliert werden, um zum Beispiel falsche Diagnosen zu stellen und so Kosten für Versicherungen zu verringern.
KI in der Psychiatrie: Die sogenannte Avatar Therapy hilft schizophrenen Patienten, akustische Halluzinationen wie das Stimmenhören auf computergenerierte Personen zu übertragen und so die Symptome zu verbessern, schreibt Medium. KI könne diese Therapie verbessern. Die Idee: einen Chatbot zu erstellen, der Gespräche zwischen Patient und Avatar möglich macht, indem Antworten durch Natural Language Processing generiert werden.
Startups
KI und Essen: McDonald‘s hat für mehr als 300 Millionen US-Dollar die israelische KI-Firma Dynamic Yield übernommen. Laut Bloomberg soll die Technologie des Startups Angebote der Fast-Food-Kette automatisch an Faktoren wie dem Wetter und der Tageszeit anpassen.
Geschlossen: Das KI-Startup Aria Insights aus Massachusetts hat dichtgemacht. Die Gründe seien nicht bekannt, schreibt Techcrunch. Anfang des Jahres hatte sich das Unternehmen umbenannt und wollte sich auf KI und Machine Learning konzentrieren, um mit deren Hilfe von Drohnen gesammelte Daten zu analysieren. Zuletzt sei das Unternehmen auf 39 Millionen US-Dollar bewertet worden.
Wissenschaft
Auszeichnung: Den Turing Award für 2018 haben Yoshua Bengio, Geoffrey Hinton und Yann LeCun erhalten. Damit seien sie für ihre konzeptionellen und technischen Arbeiten geehrt worden, die Deep Neuronal Networks zum Durchbruch verholfen haben, schreibt Heise.
KI und Biologie: Ein Machine-Learning-Modell von MIT-Forschern kann erkennen, wie Teile von Aminosäureketten die Funktion eines Proteins bestimmen. Laut den MIT News könne die Technologie verwendet werden, um neue Proteine ​​für Wirkstoffe oder die biologische Forschung zu entwerfen und zu testen. Auch Drogentest könnten damit verbessert werden.
Gesellschaft
Meinung: Der von OpenAI entwickelte und als zu gefährlich eingestufte Textgenerator ist eine hervorragende PR, aber kaum überzeugend, schreibt der Journalist und Buchautor Steven Poole im Guardian. Er hat eine abgespeckte Version des Tools ausprobiert und meint, die Ergebnisse seien für einen ernsthaften dystopischen Science-Fiction-Denker enttäuschend. 
Mitarbeit: Steve Haak
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