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KI-Briefing.de - Ausgabe #25

Revue
 
 

KI-Briefing.de

25. März · Ausgabe #25 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hi zum neuen KI-Briefing.de,
sollten Sie aktuell den Weihnachtsmann in ihrem Kalender sehen, haben Sie vielleicht einen Termin mit mir: Mein Google Kalender illustriert jeden Termin, der meinen Vornamen in der Headline beinhaltet, mit einem Weihnachtsmann. So viel zu schlauen Maschinen.
Google-Kalender-Einträge zwischen irgendwem und mir
Mir fällt das schon gar nicht mehr auf, aber die anderen, die sich mit mir verabreden, machen mich vermehrt auf den Nikolaus in ihrem Kalender aufmerksam. Ich erzähle dann immer, dass ich neulich beinahe eine E-Mail mit der Verabschiedungsformel „Best Regards, Santa Claus“ abgeschickt hätte, weil der ansonsten hervorragende Übersetzungsdienst DeepL aus: „Mit besten Grüßen, Nikolaus“ aus irgendeinem Grund macht: „Best regards, Santa Claus“.
Ansonsten haben mein Kollege Steve Haak und ich wieder wichtige KI-News der Woche für Sie zusammengefasst, ich finde die Idee eines KI-Gütesiegels interessant. Dieses Siegel hat gerade der KI Bundesverband, in dem sich rund 50 Unternehmen zusammengetan haben, vorgestellt. Es basiert auf der Einhaltung ethischer Grundwerte und dem datenschutzkonformen Umgang mit Daten. Heise hat darüber berichtet, noch mehr Infos gibt es direkt beim KI Bundesverband.
Einen erfolgreichen Start in die Woche, bleiben Sie schlau, Ihr
Nikolaus Röttger
Wirtschaft
Gehälter: Der Arbeitsmarkt für KI-Expertinnen und Experten ist leergefegt. Das schreibt der Vorsitzende der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), Dietmar Harhoff, in einem Gastbeitrag für die FAZ. Die Wirtschaft zahle astronomisch anmutende Gehälter und biete den Fachkräften sogar Freiheiten im Publizieren an.
Updates: KI könnte die Wettbewerbsbedingungen für sämtliche Unternehmen verbessern, schreibt Techcrunch. Softwarehersteller wie Oracle, Microsoft und Adobe arbeiten allesamt an Implementierungen in ihren Vertriebs,- Kundendienst und Marketingprogrammen.
Marketing: Der Cloud-Computing-Anbieter Salesforce hat in seine Kundendienst-Anwendung neue KI-Funktionen eingebaut. Damit sollen Serrvice-Mitarbeiter laut Techcrunch per Chat schneller als bisher auf Kundenanfragen reagieren können.
Startups
Recht: Unter dem Stichwort Legal Tech entstehen derzeit Unternehmen und Startups, die die Arbeit von Anwälten per KI erleichtern wollen. Das schreibt die FAZ. Angst um ihren Arbeitsplatz bräuchten die Juristen aber vorerst nicht zu haben. KI ergänze die Arbeit der Anwälte und ersetze sie nicht, so ein Legal-Tech-Forscher.
Podcast: „Spracherkennung ist in vielen Bereichen noch ein ungelöstes Problem“, sagt StudiVZ-Gründer Michael Brehm im Gespräch mit Zeit Online. Mit seinem KI-Startup i2x entwickelt er Software für den Bereich. Seine Vision sei es, Menschen zu helfen, besser miteinander zu kommunizieren.
Wissenschaft
Meinung: Deep Learning hat die Genauigkeit der Bilderkennung enorm verbessert, schreibt Frank Schönefeld, COO bei T-Systems Multimedia Solutions, in einem Gastbeitrag für T3n. Obwohl die Technologie als Wunderwaffe der KI gelte, existierten immer noch Möglichkeiten, diese aufs Glatteis zu führen.
Forschung: Das MIT hat ein System entwickelt, mit dem Roboter ihnen unbekannte Objekte aufnehmen können. Laut Engadget erzeugt das Programm visuelle Roadmaps von Gegenständen, die es auf andere Objekte übertragen kann.
Medizin
Bilderkennung: Medizin-Startups entwickeln weltweit KIs, die Ärzte unterstützen sollen. T3n hat sich solche Unternehmen angeschaut und geht der Frage nach, „sollten smarte Algorithmen wirklich Doktor spielen?“
Gesellschaft
KI vs. Profispieler: Künstliche Intelligenzen sind in Computer- und Brettspielen mittlerweile besser als Profispieler. Engadget hat die bisherigen Spielerfolge der Maschinen zusammengefasst. Der Titel des Artikels: „KIs sind bessere Spieler als wir, und das ist vollkommen in Ordnung.“ 
Alltagshilfe: Google hat seine App Lookout veröffentlicht, die sehbehinderten Personen per KI den Alltag erleichtern soll. Nach einer langen Testphase stehe die App allerdings vorerst nur für Nutzer in den USA zur Verfügung, schreibt Googlewatchblog. Die App nutzt Objekterkennung.
Interview: Der Umbruch durch Künstliche Intelligenz wird unterschätzt. Das sagte der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar der Absatzwirtschaft.de. Besonders in Deutschland gebe es eine gewisse hochnäsige Überheblichkeit. „Man feiert die alten Erfolge und verkennt den Wandel“, so Yogeshwar.
Mitarbeit: Steve Haak
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