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KI-Briefing.de - Ausgabe #21

Revue
 
 

KI-Briefing.de

25. Februar · Ausgabe #21 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Hallo zum neuen KI-Briefing.de!
Noch vor wenigen Jahren diskutierten wir alle auf den Mobility-Konferenzen, wie schwierig es für selbstfahrende Autos sein werde mit Fußgängern zu kommunizieren: Wie soll denn ein Roboter-Auto bitte erkennen, ob ich es am Zebrastreifen durchwinke - solche Fragen der Mensch-Maschine-Interaktion.
Seit 2016 können die Google-Autos Handzeichen von Radfahren erkennen. Jetzt hat das Google-Schwesterunternehmen Waymo seinen Fahrzeugen beigebracht, die Gesten von Verkehrspolizisten richtig zu deuten. Ein beeindruckender Fortschritt, über den Golem.de berichtet.
Noch beeindruckender ist, was Golem.de mit Verweis auf die Ergebnisse einer Studie der Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien vorrechnet: Die Waymo-Autos sind inzwischen so sicher im Straßenverkehr unterwegs, dass im Schnitt nur noch alle 18.000 Kilometer ein Mensch korrigierend eingreifen musste.
Ich wünsche Ihnen guten Start in die Woche, bleiben Sie schlau, herzliche Grüße, Ihr Nikolaus Röttger

Gesellschaft
Arbeitswelt: Drei von zehn Arbeitnehmern würden gern den Chef durch eine KI ersetzen. Das schreibt die FAZ unter Berufung auf eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom. Allerdings kritisiert das Blatt die Umfrage-Frage.
Pflegeroboter: Mit den Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt beschäftigt sich auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Interview mit dem Stern: „Die nächste Stufe der künstlichen Intelligenz wird alles verändern, von der Medizin bis zum Verkehr.“ 
Wissenschaft
Kommentar 1: Künstliche Intelligenz wird uns Erfindungen bescheren, auf die wir selbst nicht kommen. KI werde unter anderem bei der Entdeckung neuer Medikamente helfen, schreibt Technology Review auf seiner Seite.
Mustererkennung: Mit Algorithmen suchen Forscher in chemischen Datenbanken nach neuen Verbindungen für Solarzellen. Das schreibt die FAZ. Das Ziel sei es, organische Zellen zu entwickeln, die dünner, elastischer und preiswerter als ihre anorganischen Pendants sind.
Wirtschaft
Wettbewerb: Finnland ist zu klein, um es in Sachen KI mit China oder den USA aufzunehmen. Trotzdem biete das Land Online-KI-Kurse für seine Bewohner an, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, schreibt WIRED.com.
Übernahme: Apple hat Millionen für den Kauf eines Sprachsoftware-Startups ausgegeben. Pullstring habe eine Plattform entwickelt, mit der sich Anwendungen unter anderem für Amazon Alexa programmieren lassen, schreibt heise.
Technik: Das US-Unternehmen Xnor.ai hat eine solarbetriebene Kamera entwickelt, die Aufnahmen per Ki analysiert. Laut Golem könnte die Kamera in autonome Fahrzeuge eingesetzt werden.
Kommentar 2: Die Ethik muss in die Künstliche Intelligenz implementiert werden. Das fordert die britische KI-Wissenschaftlerin Kriti Sharma in einem Gastbreitrag für Techcrunch. Nur so könne man sicherstellen, dass potenzielle Risiken gemindert würden und KI nützliche Arbeit verrichte.
Politik
KI-Strategie: Und noch ein Gastbeitrag bei Techcrunch. Diesmal geht es um die KI-Initiative der USA. Harvard-Mitarbeiter Rudina Seseri ist der Meinung, dass die US-Regierung beträchtliche Mittel und Investitionen in die Bildung aufbringen muss, um die amerikanische KI-Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Autonome Waffen: Es gehe hier nicht um eine verrückte, unrealistische Terminator-Fantasie, diese Waffen werde es irgendwann geben - so zitiert Spiegel Online den KI-Forscher Toby Walsh in einem Artikel über Killerroboter und KI-Aufrüstung.
KI-Kriege: Künstliche Intelligenz könnte auch nicht-staatlichen Akteuren ermöglichen Krieg zu führen, warnt Skype-Gründer Jaan Tallinn in diesem Porträt bei sueddeutsche.de.
Mitarbeit: Steve Haak
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