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KI-Briefing.de - Ausgabe #17

Revue
 
 

KI-Briefing.de

25. Januar · Ausgabe #17 · Im Browser ansehen
Bleiben Sie schlau: Hier ist Ihr wöchentliches KI-Briefing.de mit News und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz

Herzlich Willkommen zum neuen KI-Briefing.
„Die Kunst, sich neu zu erfinden“ - unter dieser Überschrift durfte ich am Dienstagabend bei der Körber-Stiftung in Hamburg mit Christoph Keese sprechen. „Disrupt yourself“ heißt Keeses neues Buch, der heute als geschäftsführender Gesellschafter die Digitalberatung Axel Springer hy leitet.
Wir diskutierten die Thesen seines Buches und sprachen auch über KI: „Wir können uns das einfach nicht leisten, dass wir die großen technologischen Herausforderungen, die Verstopfung des Verkehrs, 5G, Künstliche Intelligenz, usw. liegen lassen“, sagte Keese unter anderem. China habe vergangenes Jahr beschlossen, 1.000 neue Professuren für KI einzuführen. Wenn kurz darauf die Bundesregierung nach Jahren der Diskussion zu dem Ergebnis komme, „dass man drei Milliarden Euro investieren möchte, gestreckt über fünf Jahre, macht eine halbe Milliarde Euro pro Jahr, dann muss es nicht Beifall geben, sondern einen Aufschrei der Empörung. (…) Ich will keinem Rentner etwas wegnehmen, aber 100 Milliarden Rentensubvention und nur eine halbe Milliarde in Künstliche Intelligenz, in einem Wettbewerbsumfeld, in dem die Chinesen 1.000 neue Professuren schaffen, ist ein Rezept für Niedergang. Das geht so nicht.“ 
Das ganze Gespräch können Sie bei Interesse hier auf Youtube ansehen und -hören.
Ebenfalls auf Youtube finden Sie drei Videos, die mein ehemaliger WIRED-Kollege Karsten Lemm mir als Tipps von der DLD-Konferenz in München mitgebracht hat, natürlich ist auch ein KI-Video dabei: AI Superpowers mit Kai-Fu Lee. Der Vortrag The Currency of Trust war auch ein viel zitierter Tipp in meinem Twitter-Feed. Als Highlight bezeichnet Karsten den Vortrag Biology is Technology.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende mit den Videos, bleiben Sie schlau, herzlich, Ihr Nikolaus Röttger
Wirtschaft
Portrait: Richard Socher ist einer der angesehensten und interessantesten Forscher in Sachen KI. Die Süddeutsche Zeitung hat ein Portrait über den 35-Jährigen veröffentlicht, der sein KI-Startup an das US-Unternehmen Salesforce verkauft hat.
Zusammenarbeit: Die Lufthansa kooperiert mit dem kanadischen KI-Reise-Startup Hopper. Die Ziele seien laut Trends der Zukunft: Das Finden von besonders günstigen Flügen für die Kunden und die Verbesserung der Preisgestaltung.
Hate Content: Facebook investiert Millionen US-Dollar in ein neues KI-Forschungsinstitut in München. Das sei nicht uneigennützig, schreibt Mobilegeeks. Schließlich will das Unternehmen mit Hilfe von KI künftig die Inhalte in seinem Sozialen Netzwerk mehr überwachen.
Software: Eine KI könnte künftig das Bearbeiten von Filmmaterial beschleunigen. Laut WIRED.com arbeitet ein Team aus Informatikstudenten in Stanford an einer Software, die automatisch Filmsequenzen analysiert.
Politik
Herausforderung: Wie sollen Maschinen reguliert werden, die lernfähig sind? Diese Frage stellten sich laut New York Times US-Politiker während einer Diskussionsrunde am MIT. Eine Antwort: Wir brauchen Regeln, um die Welt vor KI zu schützen.
Wissenschaft
Wissenschaftsjahr: Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gibt einen Ausblick auf das Wissenschaftsjahr 2019. Sie will sich mit einer Vielzahl von Aktivitäten daran beteiligen - unter anderem sollen Arbeitsgruppen herausfinden, wie Deutschland KI zum Wohle der Gesellschaft nutzen kann.
Förderung: Das Forschungsministerium will Projekte fördern, die mit Hilfe von KI die IT sicherer machen, schreibt Heise. In dem Vorhaben gehe es darum, KI-gestützte Sicherheitssysteme mit “begrenzten Ressourcen” zu realisieren.
Startups
Kommentar: Was ist eigentlich ein KI-Startup? Das fragt sich Techcrunch-Autor Holden Page. Die Finanzierungssummen für KI-Unternehmen stiegen zwar jedes Jahr. Aber an einer genauen Definition der geförderten Firmen fehle es.
Gesellschaft
Erklärung: In den USA häufen sich Angriffe auf Roboter und autonome Fahrzeuge. „Warum?“, fragt Zeit-Online-Redakteur Adrian Lobe. Die Antwort: Datenluddismus - ein Aufstand gegen Maschinen, die Arbeitsplätze bedrohen.
Arbeitsplätze: Wie erkennen Sie, dass Ihr Job künftig von einer KI erledigt werden kann? Laut Gizmodo gibt es acht Anzeichen, an denen man sich orientieren könne.
Medizin
Deep Learning: Die US-Veteranenverwaltung will Googles KI Deepmind dazu verwenden, um Nierenerkrankungen zu verhindern. Laut WIRED.com könne der Algorithmus dabei helfen, Gesundheitsrisiken anhand von Patientenakten zu erkennen.
Mitarbeit: Steve Haak
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