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KI-Briefing.de - Ausgabe #120

KI-Briefing.de
Die Themen: Digitalisierung in den Wahlprogrammen, EU investiert Milliarden in KI, Trump entwickelt Quantenchip

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Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Nach dem TV-Triell: Digitalisierung nur ein Randthema?
Auch das dritte TV-Triell der Kanzler-KanditatInnen kurz vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag hat keine klaren Antworten auf drängende Fragen zur Digitalisierung hierzulande gebracht, schreibt FAZ-Autor Alexander Armbruster in einem Kommentar. Deutschland scheine „international und digital keine wirtschaftlichen Probleme zu haben, zumindest offenbar keine, über die sich zu diskutieren lohnt“, so Armbruster. Dabei gehörten beide Themen ganz oben auf die Agenda. Denn Europa diskutiere derzeit vor allem über eins: Wie unabhängig man bei Schlüsseltechnologien wie KI und Quantencomputer gegenüber China und den USA sein will. Zwar sind laut Armbruster bereits entsprechende Projekte und Initiativen in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht worden. Doch die Frage, wie es weitergehen soll, werde ausgespart.
Auch der Spiegel hat sich mit dem letzten TV-Triell und dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. Das Ergebnis: Die drei Kandidierenden seien sich einig gewesen, dass es bei der Digitalisierung in Deutschland Defizite gibt. Laut SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz brauche es zum Beispiel weitere Anreize für Mobilfunk-Anbieter. Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock habe vorgeschlagen, dass notfalls der Staat beim Ausbau des Mobilfunknetzes einspringt. Und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet habe sich für einen schnellen Netzausbau ausgesprochen. Ein Datum, „bis wann eine vollständige Netzabdeckung erreicht werden könne, wollte er aber nicht nennen“.
Einen Tag vor dem TV-Triell hatte sich SZ-Autor Andrian Kreye in einem Kommentar mit dem Thema Digitalisierung im Wahlkampf beschäftigt. Klimakatastrophe, Seuchenschutz und Wohnungsnot seien sicher akutere Probleme fürs Wahlvolk als die Digitalisierung, schreibt Kreye. „An der Schwelle der nächsten Phase der Digitalisierung wünscht man sich aber doch, dass Kandidierende zumindest eine Ahnung davon haben, was auf die Gesellschaft zukommt.“ Denn die Digitalisierung sei nicht nur ein Stück Infrastruktur und ein Industriezweig, wie es im deutschen Wahlkampf erscheine, sondern etwas, dass das Leben aller Menschen in jedem nur erdenklichen Aspekt verändere.
Das Handelsblatt hat dazu in den Wahlprogrammen der Parteien recherchiert, um die Technologieziele der Parteien zu vergleichen. Den Überblick finden sie in einem Bezahlartikel.
Die Pläne der Parteien zu KI, Krypto und Blockchain hat auch t3n verglichen und in einem Artikel zusammengefasst.
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Die UNO warne vor der Gefahr durch bestimmte KI-Anwendungen, berichtet die Deutsche Welle. So könne Biometrische Überwachung an öffentlichen Orten dazu führen, dass wir alle uneingeschränkt kontrolliert werden, so die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet.
Die EU wolle 177 Milliarden US-Dollar für Technologien bereitstellen, berichtet Bloomberg. Bis 2030 soll das Geld europaweit unter anderem in die Bereiche Blockchain, Dateninfrastruktur und Hochleistungsrechnern investiert werden.
„Google will das Risiko durch KI nicht überbetonen“, schreibt Netzpolitik.org und beruft sich auf Gesprächsnotizen der EU-Kommission mit dem US-Konzern. Zuvor habe Google immer wieder erklärt, dass es von menschenrechtlich heiklen Anwendungsfallen Künstlicher Intelligenz absehen wolle.
Trumpf wolle einen Quantenchip entwickeln, berichtet die FAZ. Das schwäbische Familienunternehmen investiere über ein Startup in neuartige Chips für Quantenrechner, die in fünf Jahren voll funktionsfähig sein sollen.
Google habe eine KI vorgestellt, die Choreografien erstellen kann, berichtet Mixed. Der Konzern habe mit FACT („full-attention cross-modal Transformer“) ein System gezeigt, das Musik in kurze Tanzchoreografien verwandeln könne.
Außerdem:
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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