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KI-Briefing.de - Ausgabe #118

KI-Briefing.de
Die Themen: KI-Regulierung, Patente und KI, Quantenrechner und Bitcoin

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Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Wie Firmen und Verbände die EU-Regulierung zu KI beeinflussen wollen
Unter dem Titel „The Fight to Define When AI Is ‘High Risk’“ beschäftigt sich die WIRED in einem umfangreichen Artikel mit dem EU-Regulierungsentwurf zu Künstlicher Intelligenz. Der Entwurf wurde im April dieses Jahres vorgelegt und wird momentan zwischen den Mitgliedsstaaten und im Parlament diskutiert. Derweil betreiben laut WIRED Unternehmen und Interessengruppen öffentlich Lobbyarbeit bei den Gesetzgebern, um den Vorschlag in ihrem Sinne zu ändern: „Von Technologieunternehmen bis hin zu Kirchen wollen alle ein Mitspracherecht dabei haben, wie die EU KI reguliert, die Menschen schaden könnte.“ Dabei äußerten sich bereits mehr als 300 Organisationen zu den Vorschlägen während der Kommentierungsfrist, die am 8. August endete.
Die Lobbyarbeit zur Beeinflussung der KI-Politik in Brüssel sei erst der Anfang, heißt es weiter. Auch in den USA formierten sich Interessengruppen der Wirtschaft, „Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft und Aktivistengruppen“, um dort geplante Regulierungen an KI zu beeinflussen.
Patentschutz: KI gilt laut US-Gericht nicht als Erfinder
Ein US-Gericht erkennt eine KI nicht als Erfinder an, schreibt Heise. Eine Richterin am Bundesgericht für den Bezirk Alexandria im US-Bundesstaat Virginia habe entschieden, dass das Computersystem Dabus in den Vereinigten Staaten nicht als schöpferische Kraft eingestuft werden könne, heißt es. Der Grund: „Das US-Patentgesetz verlange, dass ein Individuum in einem Antrag für einen entsprechenden gewerblichen Rechtsschutz unter Eid versichere, die beanspruchten Innovationen hervorgebracht zu haben.“ Bei einem Individuum handele es sich um eine natürliche Person und nicht um einen Algorithmus.
Erst vor kurzem wurde erstmals ein Patentantrag durch Dabus in Südafrika akzeptiert. Zuvor hatten es die Entwickler hinter dem Künstlichen Intelligenzsystem auch schon beim europäischen Patentamt EPA versucht. Im März 2020 wies die Behörde den Antrag aber ebenfalls ab, wie t3n berichtete.
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Seit mehr als 100 Ausgaben stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft.
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Eine Facebook-KI habe schwarze Menschen mit Affen verwechselt, schreibt Der Spiegel. Das Unternehmen habe das Problem bestätigt, sich entschuldigt und die verantwortliche Software deaktiviert, heißt es.
Quantenrechner seien eine reelle Gefahr für Kryptowährungen, berichtet t3n. Quantencomputer sollen die Verschlüsselung der digitalen Währungen bereits 2026 untergraben können, zitiert das Magazin einen Sicherheitsexperten.
Online abstimmen statt im Wahllokal: Das wünschen sich laut einer Umfrage des Bitkom rund zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten bei der kommenden Bundestagswahl. Vor allem Jüngere sprächen sich für eine Online-Wahl aus. Unter den 18- bis 29-Jährigen liege die Zustimmung bei 72 Prozent.
Softbank investiert in das KI-Startup Merantix, berichtet Businessinsider. Demnach beteilige sich der japanische Konzern über seinen VC-Fond mit einer unbekannten Summe an dem Berliner Jungunternehmen.
Eine KI soll das Ende einer Sportkarriere vorhersagen können, berichtet Heise. Forscher an der Saar-Uni haben demnach ein Verfahren mitentwickelt, das per Künstlicher Intelligenz „den Abfall körperlicher Leistungsfähigkeit von Seniorsportlern“ vorhersagen könne.
Außerdem:
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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