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KI-Briefing.de - Ausgabe #117

KI-Briefing.de
Die Themen: KI lernt Boxen, KI und Diskriminierung, Samsung

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Top-Themen
Vor der Bundestagswahl: Wie gelingt der technologische Wandel?
Ist unser Land bereit, beim weltweiten technologischen Wettrennen mithalten zu können? Die Antwort auf diese Frage falle unterschiedlich aus, schreibt die SZ und beruft sich auf eine Studie der Beratungsfirma McKinsey. Zwar hielten es 70 Prozent der befragten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten für unabdingbar, „dass es zu einem substanziellen, technologisch getriebenen Wandel“ komme, heißt es. Aber nur die Jüngeren zwischen 20 und 29 Jahren glaubten, dass ein solcher Wandel die soziale und wirtschaftliche Lage in Deutschland verbessern werde. Die Macher der Studie sähen die künftige Bundesregierung in der Pflicht, die Weichen für den technologischen Wandel zu stellen. Das könne gelingen, indem zum Beispiel das Budget für Forschung und Entwicklung schrittweise auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesteigert werde. Außerdem müssten „zehn Millionen Jobs in verschiedenen Tätigkeitsfeldern“ geschaffen werden, „die den Wandel zu einer innovativeren und kreativeren Gesellschaft mitgestalten.“
Facebook bringt seiner KI Kampfsportarten bei
Facebooks Entwickler haben einer Künstlichen Intelligenz das Boxen und Fechten antrainiert, schreibt Mixed. Dafür benötigten die KI-Charaktere, die wie Puppen aussehen, etwa eine Milliarde Trainingsschritte. Dadurch lernten sie, „sich durch den Ring oder auf der Matte zu bewegen, den gegnerischen Angriffen auszuweichen oder den Gegner zu treffen“. Vor vier Jahren hatte Googles Forschungslabor Deepmind ein Video von einem KI-gesteuerten Körper gezeigt, dessen Bewegungen unkontrolliert wirkten. Die Kontrollstrategien für solche physisch simulierten Charaktere seien seitdem deutlich besser geworden, schreibt Mixed. Vor wenigen Monaten habe Deepmind etwa KI-Fußballer gezeigt, die gegeneinander auf dem Rasen angetreten waren.
Control Strategies for Physically Simulated Characters Performing Two-player Competitive Sports
Control Strategies for Physically Simulated Characters Performing Two-player Competitive Sports
Weitere Meldungen
Samsung will 175 Milliarden Euro bis 2023 in Technologien investieren, berichtet das Handelsblatt. Dazu zählten unter anderem Biopharma, Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Robotics.
Ein Forscherteam hat eine KI entwickelt, die neuronale Daten versteht, berichtet das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften. In Untersuchungen habe das Netzwerk es anhand von Rohdaten aus dem Gehirn geschafft, die Handbewegungen von StudienteilnehmerInnen vorherzusagen.
Die Bundesärztekammer will mehr KI-Kompetenzen bei Medizinern, schreibt das Handelsblatt in einem Bezahlartikel. In einer Stellungnahme schreibe die Zentrale Ethikkommission der Bundesärztekammer, dass das Personal den Umgang mit der Technologie beherrschen und deren Grenzen einschätzen können müsse.
KI-Sprachmodelle von Tech-Konzernen „öffnen Diskriminierung Tür und Tor“, schreibt Netzpolitik. Forscherinnen und Forscher äußerten sich in einem Papier besorgt über die Vorherrschaft der großen Tech-Konzerne und deren Basismodelle wie die Texterkennung GPT 3, die einen „zu großen Einfluss auf eine Vielzahl von KI-Anwendungen“ habe. Sie befürchten ein Einfallstor für diskriminierende Sprache.
Auch die Informatikerin Doris Weßels spricht sich in Die Zeit für rechtliche Grundlagen bei KI-gestützten Textprogrammen wie GPT 3 aus.
Außerdem:
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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