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KI-Briefing.de - Ausgabe #116

KI-Briefing.de
Die Themen: Tesla Bot, KI made in Germany, digitale Justiz in China

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Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Tesla will einen humanoiden Roboter bauen
Elon Musk will mit seinem Unternehmen Tesla einen humanoiden Roboter entwickeln, berichtet unter anderem die Tagesschau. Auf dem AI Day des Unternehmens habe Musk den „Tesla Bot“ für das kommende Jahr angekündigt. Der menschenähnliche Roboter solle „gefährliche, sich wiederholende oder langweilige Aufgaben übernehmen können und den Menschen auf diese Art entlasten“, so Musk. Zu Präsentationszwecken habe auf dem AI Day ein Schauspieler in einem Roboterkostüm gesteckt.
Tesla AI Day
Tesla AI Day
Wired-Autor Will Knight fragt sich, ob die Ankündigung des Roboters nur eine clevere Aktion zur Anwerbung neuer Entwickler gewesen sein könnte. Schließlich habe Musk schon öfter Produktversprechen gemacht, die nicht eingehalten worden seien. Vor zwei Jahren zum Beispiel habe der Tesla-Chef gesagt, dass bis Ende 2020 eine Million Robotaxis des Unternehmens auf den Straßen unterwegs sein würden. Das sei nicht geschehen. Und so könne die Ankündigung des Tesla Bot durch einen Person in einem Roboteranzug dem Unternehmen dabei helfen, eine der schwierigsten Aufgaben derzeit zu meistern: KI-Ingenieure in einem angespannten Markt zu finden.
KI in Deutschland sei die „Lachnummer der Welt“
Die Wirtschaftswoche widmet sich in einem Bezahlartikel der „KI-Wüste“ Deutschland. Millionen an Fördergeldern in dem Bereich seien im vergangenen Jahr von den Ministerien einfach liegengelassen worden, schreibt die Wiwo in einem kostenpflichtigen Text. Darum sei der Ärger in Wissenschaft und Wirtschaft groß. Man mache sich „zur Lachnummer der Welt“, sagte Hans Uszkoreit, Experte für Computerlinguistik und Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Blatt. Statt KI zu entwickeln und zu nutzen, werde hier darüber nachgedacht, welche KI man verhindern wolle. Als Grund für die Versäumnisse sehen die Expertinnen und Experten einen Koordinationsmangel hierzulande.
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Seit mehr als 100 Ausgaben stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft.
Nun suchen wir für das KI-Briefing weitere Partner und Sponsoren. Eine Einbindung erfolgt unter anderem ähnlich wie dieser Text, den Sie gerade lesen. Haben Sie Interesse, als Partner-Unternehmen dabei zu sein? Schicken Sie mir eine E-Mail an hallo at ki-briefing.de. Ich freue mich, Ihnen die Möglichkeiten vorstellen zu können.
Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Eine KI bestimmt die Hautfarbe von Personen aus Röntgenbildern, schreibt t3n. Wie der Algorithmus die Hautfarbe jedoch erkenne, sei unklar, heißt es. Die Entwickler sähen ihre Ergebnisse als Warnung an die Wissenschaft, selbstlernende Algorithmen in der Medizin zu hinterfragen.
Stromnetzbetreiber verwenden KI, um Ausfälle zu verringern, schreibt die FAZ. Da Prognosen für den Strommarkt wetterabhängig seien, werde die Technologie für die Erstellung von Wetterprognosen genutzt, zitiert das Blatt eine Sprecherin des deutschen Netzbetreibers Amprion.
KI wird zur Erforschung von Krankheitsverläufen eingesetzt, schreibt das Handelsblatt. Vor allem Pharmaunternehmen wie Pfizer investierten in die Technologie, „um neue Wirkstoffe zu finden und Arzneimittel auf den Markt zu bringen“.
KI hilft Medizinern beim Entwickeln neuer OP-Verfahren helfen, berichtet der NDR. Lübecker Wissenschaftler entwickelten derzeit eine neue Methode für Aortenwurzel-Prothesen, bei denen Algorithmen Ultraschallbilder von Herzen vergleichen und daraus Daten ableiteten.
In China finden Gerichtsverfahren online statt, berichtet die Tagesscha. Die digitale Justiz sei nur ein weiterer Baustein für Chinas Führung auf dem Weg zur weltweiten High-Tech-Macht.
Außerdem:
Eine weitere Leseempfehlung: Die neue Ausgabe der deutschen MIT Technology Review ist da – mit einem Schwerpunkt zu den ethischen Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz. KI steuert immer mehr Dienste und Apps, die wir jeden Tag nutzen. Dabei diskriminiert sie, spaltet und kann Hass schüren. Jetzt wollen Forscher auf der ganzen Welt KI gerechter und offener gestalten. Mehr dazu im Heft der Kolleg:innen.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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