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KI-Briefing.de - Ausgabe #115

KI-Briefing.de
Die Themen: KI und Klimakrise, Konkurrenz für GPT-3, Parteien und KI

Diese Ausgabe erscheint mit Unterstützung von:
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Guten Tag. Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Wie KI bei der Bewältigung der Klimakrise helfen kann
KI hilft beim Kampf gegen den Klimawandel, schreibt der Spiegel. So unterstütze die Technologie unter anderem „Forscher, Stadtplaner, Aktivisten, aber auch Unternehmen dabei, Klimaschäden einzudämmen“. KI werte zum Beispiel automatisiert Informationen oder Bildmaterial aus, um darin „Trends in Wäldern, Ozeanen, im Transportwesen oder bei der Energieerzeugung erkennen“. In ihrem Artikel zeigt Spiegel-Autorin Sonja Peteranderl KI-Projekte zum Umweltschutz weltweit auf. So auch die Software eines französischen Unternehmens, das maritime Daten nutzt, um Meeresrouten zu berechnen, auf denen Schiffe weniger Treibstoff verbrauchen.
Bundestagswahl: Was haben die Parteien bei IT-Themen vor?
Die im Bundestag vertretenen Parteien haben ein offenes Ohr für die IT-Zukunft, schreibt heise online. Das Magazin untersucht in einem Artikel die Wahlprogramme der Parteien anhand des Themenfelds „IT-Zukunftstechnologien“. Dazu gehörten KI, Blockchain und Robotik. Am besten aufgestellt seien die Christdemokraten, heißt es. CDU/CSU begriffen die KI „in vielen Lebensbereichen als Schlüsseltechnologie für die Zukunft“. So wolle die Union als einzige Partei den Bürgern eine sogenannte KI für den Alltag anbieten. Dahinter sollen sich automatische Systeme für die Spracherkennung und -übersetzung verbergen, die von allen Bürgern aktiv genutzt werden sollen. Gleich nach der CDU/CSU sei es die FDP, die in ihrer KI-Roadmap in großem Stil auf Künstliche Intelligenz setze, schreibt heise online. Anders als Die Linke. Sie sei die Partei, die den KI-Einsatz am stärksten gesetzlich regeln wolle. Und die Grünen seien beim Thema IT-Technologien zwar deutlich zurückhaltender, heißt es. Dennoch ließen sich auch hier „längere Passagen zu Greentech, Biotechnologie, Bioökonomie und zirkulärer Wirtschaft, die von den Grünen besonders gefördert werden sollen“ im Programm der Partei finden.
Partner Content
Wir freuen uns, dass wir die Managementberatung Plan D als Partner und Sponsor des KI-Briefing begrüßen dürfen. Einmal im Monat veröffentlicht Plan D einen Best-Practice-Leitfaden für die einzelnen Schritte einer gelungenen Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Diesmal: Künstliche Intelligenz und Datenschutz – Mythen und Wahrheiten.
Wann immer die Rede über Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz ist, wird das Thema Datensicherheit und Datenschutz zu einem entscheidenden Faktor. Dabei wird die Debatte zu oft von Halbwahrheiten und Aufregung begleitet. Im Rahmen der prototypischen Entwicklung von KI-Anwendungen beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe mit populären Aussagen im Bereich Privacy:
„Den Datenschützer sollten wir so lange wie möglich außen vor lassen, sonst kommen wir nicht voran.”
Falsch. Datenschutz sollte bei jeder KI-Entwicklung schon von Beginn an mitgedacht und die entsprechenden Verantwortlichen proaktiv eingebunden werden. Dadurch werden kritische Aspekte erkannt und Risiken verringert.
„Datenschutz ist schlecht fürs Geschäft"
Falsch. Der nachhaltige Schutz von Daten und Wachsamkeit ist ein differenzierendes Merkmal am Markt, weil Verbraucher und Unternehmen sensibilisiert sind. Wer bei KI Privacy von Beginn an mitdenkt, schafft einen USP.
„Mit anonymisierten Daten bin ich auf der sicheren Seite”
Falsch. Schlecht oder unzureichend anonymisierte Daten können meist sehr leicht personalisiert bzw. deanonymisiert werden.
Plan D präsentiert einmal im Monat, welche Schritte Unternehmen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie beachten müssen. Die nächste Folge erscheint in vier Wochen. Bis dahin finden Sie Infos unter www.plan-d.com. Bei Fragen erreichen Sie Johannes Steger, Principal Consultant & Head of Communications bei Plan D, per Mail: johannes.steger@plan-d.com.
Weitere Meldungen
Der durch Corona erwartete Digitalisierungsschub bleibe aus, schreibt die Tagesschau auf ihrer Seite. Weil Verwaltung und Bildungseinrichtungen immer noch eher schlecht aufgestellt seien, machten Digitalexperten wie der Bitkom jetzt Druck.
Die KI-Regulierung durch die EU gestalte sich schwierig, schreibt das Handelsblatt in einem Bezahlartikel. So sehe sich Brüssel bei der Erarbeitung der Regeln mit rechtlichen Fragen wie der Haftung bei fehlerhaften KI-Anwendungen konfrontiert.
OpenAIs Text-KI GPT-3 bekomme Konkurrenz aus Israel, berichtet Mixed. Das Startup AI21 Labs habe sein Sprachmodell Jurassic-1 Jumbo mit 178 Milliarden Parametern vorgestellt. Das seien drei Milliarden Parameter mehr als bei GPT-3.
Eine KI habe die 10. Sinfonie Beethovens vollendet, schreiben die vdi Nachrichten. Die finale Komposition solle im Oktober im Telekom-Forum in Bonn uraufgeführt werden.
Twitters Algorithmus bevorzuge junge und schlanke Frauen, titelt der Spiegel. Experimente zeigten, dass Twitters KI „bei der automatischen Bildbeschneidung bestimmten Schönheitsidealen“ folge.
KI werde unser Leben vereinfachen. Das denken fast 40 Prozent der Befragten einer repräsentativen Studie, die das Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag von nextMedia.Hamburg erstellt hat. Fast jeder Dritte hoffe, dass sich dank KI die Effizienz der eigenen Arbeit erhöhe.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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