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KI-Briefing.de - Ausgabe #114

KI-Briefing.de
Die Themen: Bundestagswahl, KI und Patente, Hörbücher und KI

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Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Bundestagswahl: Digitalisierung und Digitalkompetenzen
Einen Ausbau staatlicher Förderangebote und mehr Einsatz bei der Digitalisierung der Verwaltung: Das wünschen sich Jungunternehmer von der nächsten Bundesregierung, wie der Bitkom in einer Befragung herausgefunden hat. Hinter dem Wunsch zum Ausbau der Förderangebote stehe vor allem das Bedürfnis nach mehr Wagniskapital in der Wachstumsphase, heißt es. Eine vermehrte Digitalisierung der Bürokratie wünschten sich sechs von zehn Startups, „etwa durch einen One-Stop-Shop für alle bürokratischen Startup-Angelegenheiten“.
Welchen Spitzenpolitikern trauen die Bürger eine solche Digitalkompetenz zu? Das wollte das Handelsblatt mit einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey herausfinden. Das Ergebnis: FDP-Parteichef Christian Lindner trauen die knapp 2.500 Befragten (36,1 Prozent) die meisten Digitalkompetenzen zu. Dicht gefolgt von CSU-Parteichef Markus Söder (32,4 Prozent) und Grünen-Parteichef Robert Habeck (31,4 Prozent). Der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU), sprächen dagegen nur 15,4 Prozent der Befragten eine hohe Digitalkompetenz zu, so das Handelsblatt.
Apple will iPhones nach Kinderpornografie scannen
Die MIT Technology Review hat eine Zusammenfassung zur Debatte rund um Apples Ankündigung veröffentlicht, iPhones künftig nach Kinderpornografie zu durchsuchen. Google, Microsoft, Dropbox und andere Cloud-Dienste würden schon heute ihre Server nach kinderpornografischem Material durchsuchen; neu sei der direkte Scan auf den Apple-Telefonen. Die Funktion hat eine Debatte ausgelöst, ob so in Zukunft auch weitere Überwachung möglich sei. Die Tagesschau berichtet ausführlich über die Kritik an dem Schritt. Apple verteidigte das Vorgehen und sagte, das Tool habe mehrere Prüfschritte durchlaufen, um die Fehlerquote zu verringern, bevor ein Bild zum National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) und dann zu Ermittlungsbehörden weitergeleitet würde, heißt es in dem Text der Technology Review. Heise kritisiert die Funktion, die im Herbst in den USA freigeschaltet werden soll, in einem Kommentar scharf, Apple setze die falschen Prioritäten.
Weitere Meldungen
Transportfahrzeuge bei Olympia fahren mit KI 
Der Transport von Sportgeräten bei den Sommerspielen in Japan ist per KI gesteuert worden, schreibt die FAZ. Die vom Autohersteller Toyota entwickelten Fahrzeuge weichten bei ihren Aufgaben Menschen und Hindernissen aus und seien so programmiert, dass sie auch das Gras nicht beschädigten.
Erstmals ist ein Patentantrag durch eine KI akzeptiert worden, berichtet t3n. Die Patenteinreichung in Südafrika führe unter den Autoren eine Software auf, die auf neuronalen Netzen basiere.
Die Nachfrage nach Digitalexperten hierzulande ist so hoch wie nie, schreibt das Handelsblatt. Die Zahl der Stellenausschreibungen in dem Bereich habe sich im zweiten Quartal dieses Jahres auf fast 45.000 erhöht und sich damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.
Ein Roboter soll Parkanlagen von Müll befreien, berichtet die SZ. Das Münchner Startup Angsa Robotics entwickelt einen KI-Staubsauer, der unter anderem Zigarettenstummel, Kronkorken und Glasscherben erkennen und aufsammeln können soll.
Die Zukunft der Energiewirtschaft sei dezentral, schreibt Heise. Zur Überwachung und Steuerung würden digitale Projekte benötigt und vorangetrieben.
Ein Hamburger Startup will Hörbücher per KI produzieren, schreibt W&V in einem Bezahlartikel. Ourdio wolle echte Sprecherstimmen klonen und so den Produktionsprozess von Hörbüchern automatisieren.
Vielen Dank für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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