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KI-Briefing.de - Ausgabe #112

KI-Briefing.de
Die Themen: Digitalpolitik-Bilanz, KI im Personalwesen, KI im Callcenter

Willkommen zum neuen KI-Briefing.
Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Bitkom: „Kein digitalpolitischer Durchbruch“ der Großen Koalition
Durchwachsen: Das ist die Bilanz des Bitkom zur digitalpolitischen Arbeit der Großen Koalition in den letzten vier Jahren. Von 135 im Koalitionsvertrag vereinbarten konkreten Vorhaben mit Digitalbezug seien nur 64 vollständig und 47 teilweise umgesetzt worden, heißt es in einem Bericht des Verbands. „Kein digitalpolitischer Durchbruch“ - so lässt sich Bitkom-Präsident Achim Berg zitieren. Ein digitalpolitischer Durchbruch sei „in der jetzt endenden Legislaturperiode […] nur in einzelnen Bereichen wie dem Gesundheitswesen gelungen“, so Berg. Darum fordert er von der neuen Bundesregierung die Schaffung eines Digitalministeriums. Das solle unter anderem die „Verantwortung für den Breitbandausbau, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, innovative Technologieprojekte und die Leitung des Digitalkabinetts“ übernehmen.
Parallel dazu hat der Tagesspiegel ein Interview mit Digital-Staatsministerin Dorothee Bär veröffentlicht, in dem sie über Erfolge und Versäumnisse in der Digitalpolitik spricht.
Konkurrenz für die Sprach-KI GPT-3 aus China
Die mächtige Sprach-KI GPT-3 sorgt seit vergangenem Jahr für Furore: Das Sprachmodell des US-Unternehmens OpenAI ist mit einem riesigen Datensatz trainiert worden und kann selbstständig Texte verfassen. Nun kommt Konkurrenz aus China, wie Politico berichtet. Die Künstliche Intelligenz namens Wu Dao 2.0 soll sogar zehnmal leistungsfähiger sein als GPT-3, zitiert das Magazin die Entwickler von Wu Dao 2.0. Das Programm könne verstehen, was Menschen sagen, Bilder erkennen und aufbauend auf Beschreibungen selbst entwerfen sowie Gedichte und Aufsätze in traditionellem Chinesisch verfassen. Sprachmodelle seien ein inoffizieller Indikator für den Fortschritt im Bereich KI, so Politico. Nun wachse in Europa zunehmend die Sorge, bei Künstlicher Intelligenz abgehängt zu werden.
Alphabet gründet neues Robotik-Unternehmen
Die Google-Mutter Alphabet hat ein neues Robotik-Startup ins Leben gerufen. Das berichtet t3n. Die Firma namens Intrinsic soll „das kreative und wirtschaftliche Potenzial der Industrierobotik für Millionen weiterer Unternehmen, Unternehmer und Entwickler erschließen“, zitiert das Magazin einen Blogbeitrag des Unternehmens. Intrinsic entspringe Alphabets „semi-geheimer Entwicklungabteilung X und deren Moonshot Factory, die sich mit Zukunftstechnologien befasst“, heißt es. Aus der Forschungsabteilung ging bereits Waymo, ein Startup für autonomes Fahren, hervor sowie das inzwischen eingestellte Projekt Loon. Laut t3n forsche Intrinsic bereits seit etwa fünf Jahren. Deshalb könne das Startup bereits erste Ergebnisse präsentieren: So unter anderem Roboter, die Stromanschlüsse in eine Maschine einfügen und Möbel zusammenbauen.
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Seit mehr als 100 Ausgaben stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft.
Nun suchen wir für das KI-Briefing weitere Partner und Sponsoren. Eine Einbindung erfolgt unter anderem ähnlich wie dieser Text, den Sie gerade lesen. Haben Sie Interesse, als Partner-Unternehmen dabei zu sein? Schicken Sie mir eine E-Mail an hallo at ki-briefing.de. Ich freue mich, Ihnen die Möglichkeiten vorstellen zu können.
Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Die EU warnt vor einem Missbrauch von KI im Personalwesen, berichtet Euronews. Die zunehmende Kontrolle von Angestellten durch Künstliche Intelligenz beunruhige etliche Abgeordnete im Europaparlament, die eine Gesetzesinitiative forderten.
Was Bewerber beachten sollten, um bei KI-Systemen zu punkten, hat die Wirtschaftswoche aufgeschrieben. So sollten Bewerber ihren Lebenslauf eher für Maschinen schreiben, also mit Spiegelstrichen und in klarer Sprache. Auch bei Videointerviews sollten Job-Interessenten an Maschinen denken und diesen die Analyse vereinfachen, indem das Bild zum Beispiel gut ausgeleuchtet ist.
KI soll fossile Kraftwerke vom All aus aufspüren, schreibt Der Standard. Ein Forscherteam der Universität St. Gallen in der Schweiz wolle mit Satellitenbildern solche Kraftwerke orten und deren CO2-Emissionen messen.
Ein Roboter befreit Strände von Zigarettenkippen, berichtet Microsoft in einem Blogeintrag. Der Beachbot genannte Roboter sei ein Projekt eines niederländischen Unternehmens und könne Zigarettenreste aufspüren, einsammeln und in einem sicheren Behälter entsorgen.
KI soll bei der Suche nach Corona-Medikamenten helfen, berichtet die FAZ. Ein Forscherteam an der Universität Gießen habe schon zwei Wirkstoffe als potentielle Covid-19-Therapeutika identifiziere können.
Die Bahn will mit Hilfe von KI neue Fahrgäste gewinnen, titelt die Frankfurter Rundschau. So soll die Technologie auch in Bahnhöfen zum Einsatz kommen, etwa beim Buchen von Tickets.
IBM unterstützt Banken bei der Bilanzanalyse mit KI, berichtet das Fachportal Geldinstitute.de. Das Unternehmen stelle seine Software über die eigene Cloud zur Verfügung.
Vielen Dank für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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