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KI-Briefing.de - Ausgabe #111

KI-Briefing.de
Die Themen: KI-Richtlinien in der Medizin, Quantenrechner, Frauen und KI

Diese Ausgabe erscheint mit Unterstützung von:
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Guten Tag. Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
WHO legt Richtlinien für KI fest
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen Leitfaden für den KI-Einsatz im Gesundheitswesen vorgelegt, schreibt t3n. Das Dokument kläre auf 165 Seiten vor allem ethische Fragen; zum Beispiel, wem Patientendaten gehören oder wer die Algorithmen überprüfe, mit dem über die Gesundheit von Personen entschieden werde. Dazu habe die WHO sechs Grundsätze formuliert. Unter anderem solle sich eine KI immer der Autonomie des Menschen unterordnen und für dessen Wohlbefinden und Sicherheit einstehen. Außerdem sollten die in der Medizin eingesetzten KI-Systeme „immer ausreichend transparent“ und ihre Ergebnisse erklärbar sein. Um solche Richtlinien durchsetzen zu können, fordere die WHO in ihrem Dokument entsprechende Kontrollinstanzen der Staaten, heißt es.
Google reduziert Fehlerrate bei Quantencomputer signifikant
Googles Physiker sind dem Ziel, einen vollwertig arbeitenden Quantencomputer zu entwickeln, einen entscheidenden Schritt näher gekommen, berichtet Spektrum. Das Wissenschaftsmagazin beruft sich auf ein Dokument der Forscher von Google Quantum AI, das sie im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht haben. Darin beschreiben die Forscher zwei Fehlerkorrekturverfahren für ihren Quantenprozessor Sycamore, die über mehr als 50 Berechnungszyklen aufrechterhalten werden konnten. Die Fehlerrate habe teilweise auf einem Niveau gelesen, „wie es für einen tatsächlichen Einsatz des Quantencomputers notwendig ist“. Fehlerkorrekturen sind notwendig für jeden Quantenrechner, weil das System auf Umwelteinflüsse reagiert. Dadurch entstehen bei Berechnungen falsche Ergebnisse. Die Entwicklung entsprechender Korrekturverfahren ist schwierig.
Partner Content
Wir freuen uns, dass wir die Managementberatung Plan D als Partner und Sponsor des KI-Briefing begrüßen dürfen. Einmal im Monat veröffentlicht Plan D einen Best-Practice-Leitfaden für die einzelnen Schritte einer gelungenen Einführung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Diesmal: Wie die Künstliche Intelligenz zu arbeiten lernt – Machine Learning Operations und Technologie.
Die Datenstrategie ist implementiert, die Daten sind gehoben und ausgewertet und das Team steht in den Startlöchern – nun können die KI-Modelle entwickelt und in den produktiven Betrieb überführt werden sowie dort ihren ordnungsgemäßen Betrieb sicherstellen. Dieser Prozess verläuft in zwei Phasen:
In Phase 1 werden folgende Schritte durchgeführt:
Klassifikation von zu lösenden Problemen, Bestimmungen der Metriken und Auswahl von Lösungsansätzen sowie die sich anschließende iterative Entwicklung der Modelle und die Validierung der Ergebnisse. Zudem wird in Phase 1 auch der Wettbewerb der Modelle durchgeführt und danach ausgewählt.
In Phase 2 werden folgende Schritte durchgeführt:
Konfiguration des KI-Modells und die Vorbereitung für die Produktion – damit verbunden ist im besten Fall das kontinuierliche Training der KI auf Basis von neuen Daten und das Monitoring der Ergebnisse und der Funktionsweise. Sich anschließend erfolgt die Automatisierung der Datenpipeline. Sichergestellt wird hier auch das Schaffen von Automatisierung in Transparenz und Vergleichbarkeit mit Hilfe von definierten Metriken und KPIs. 
Plan D präsentiert einmal im Monat, welche Schritte Unternehmen bei der Entwicklung ihrer KI-Strategie beachten müssen. Die nächste Folge erscheint in vier Wochen. Bis dahin finden Sie Infos unter www.plan-d.com. Bei Fragen erreichen Sie Johannes Steger, Principal Consultant & Head of Communications bei Plan D, per Mail: johannes.steger@plan-d.com.
Weitere Meldungen
OpenAI schließt seine Robotik-Forschungsabteilung, berichtet Mixed. Der Grund: Das Unternehmen glaube, dass es eine allgemeine KI schneller ohne Roboter erschaffen könne.
Women in AI & Robotics Germany. So heißt ein neugegründeter Verein, der IT- und technikbegeisterte Frauen „motivieren, fördern und auszubilden“ will. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) will den Verein unterstützen, um beide Kräfte „für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Fachcommunity zu bündeln“.
Quantenrechner sollten schon jetzt gegen Angriffe geschützt werden, schreibt heise. Zwar gebe es noch keine kryptografisch relevanten Quantencomputer, aber wer versäume, sich vorzubereiten, dem gehe am Ende eventuell die Zeit aus.
KI. Robotik. Design. Das ist der Name einer Ausstellung der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne in München, wie die SZ berichtet. Dort werde gezeigt, wie Robotik und KI die Gestaltung von Prozessen und Produkten beeinflusst.
Der Einzelhandel entdeckt die Künstliche Intelligenz, schreibt die Wirtschaftswoche. Die Zeitschrift befasst sich mit Startups, die Sensoren für Systeme zur Analyse des Kaufverhaltens von Personen in Supermärkten und Discountern entwickeln.
Die HTW Berlin hat 2,9 Millionen Euro für KI-Forschung bekommen, schreibt die Hochschule für Technik und Wirtschaft auf ihrer Seite. Mit dem Geld vom Bund will die Fachhochschule einen neuen Masterstudiengang einrichten und die Forschung erweitern.
Eine Firma kann den finanziellen Erfolg von Musikalben berechnen, schreibt der Tagesspiegel. Das Schweizer Unternehmen iGroove habe eine Software entwickelt, die mit Hilfe von KI und einer Trefferquote von 95 Prozent vorausbestimmen könne, wieviel Geld ein Album einspielen wird.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Restwoche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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