Profil anzeigen

KI-Briefing.de - Ausgabe #109

KI-Briefing.de
Die Themen: KI-Gesetz, Luca-App, Lego-Steine und KI

Willkommen zum neuen KI-Briefing.
Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
Sie haben die E-Mail weitergeleitet bekommen? Hier können Sie das KI-Briefing als Newsletter abonnieren.
Top-Themen
Chaos Computer Club kritisiert „De-facto-Zwang“ der Luca-App
Der CCC bemängelt die Alternativlosigkeit zur Luca-App bei Restaurantbesuchen, schreibt der Spiegel. „Wenn eine privatwirtschaftliche App über 20 Millionen Euro staatlicher Alimentierung erhält, in Corona-Schutzverordnungen vorgeschrieben wird und so zum De-facto-Zwang wird, ist das ein sehr zweifelhaftes Konzept von Erfolg“, sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club (CCC) im Gespräch mit dem Magazin. Die App werde aus Mangel an Alternativen installiert, so Neumann. Der CCC hatte im April dieses Jahres die Aussetzung der Luca-App gefordert. Der Grund: Die Anwendung weise massive Sicherheitsmängel auf. Hacker hatten gezeigt, dass sich mit der App Schadcode in Gesundheitsämter einschleusen ließe. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte die Luca-App wegen ihrer Schwachstellen kritisiert.
KI braucht ein eigenes Gesetz
„Da die Fähigkeiten von KI weiterhin stetig ansteigen, besteht auch ein erhöhter Bedarf an rechtlichen Vorgaben“, schreibt Rechtsanwalt Ilan Leonard Selz in einem Gastbeitrag für t3n. Die Technologie werde vermehrt dort eingesetzt, wo sie Entscheidungen über das Schicksal von Personen trifft. Als Beispiel nennt Selz die KI „bei einem selbstfahrenden Fahrzeug in einer Unfallsituation“, die über das Leben von Unfallbeteiligten entscheiden müsse. Dafür gebe es bislang kein einheitliches KI-Recht, schreibt Selz. Eine von der EU geplante Verordnung (wir berichteten) könne das ändern, indem sie den Schutz der Bürgerinnen und Bürger stärke. Allerdings sei unklar, wann diese in Kraft treten werde.
Werden Sie Partner des KI-Briefing!
Aufmerksamkeit für Ihre KI-Kompetenz
Haben Sie Interesse, Ihre KI-Kompetenz an dieser Stelle zu präsentieren? Wollen Sie hier Ihre KI-Produkte vorstellen? Oder Ihr KI-Know-How in Form von Partner-Content einbringen? Dann melden Sie sich bitte bei uns unter hallo at ki-briefing.de. Wir vom KI-Briefing suchen Partner, die unsere Arbeit supporten.
Seit mehr als 100 Ausgaben stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft.
Nun suchen wir für das KI-Briefing weitere Partner und Sponsoren. Eine Einbindung erfolgt unter anderem ähnlich wie dieser Text, den Sie gerade lesen. Haben Sie Interesse, als Partner-Unternehmen dabei zu sein? Schicken Sie mir eine E-Mail an hallo at ki-briefing.de. Ich freue mich, Ihnen die Möglichkeiten vorstellen zu können.
Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Das DFKI beteiligt sich am KI-Forschungsprojekt „SPELL“, teilt das Forschungszentrum mit. Mit dem vom Bund geförderten Projekt sollen in Krisensituationen „Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, Nothilfe und Versorgung für die Bevölkerung schneller und situationsgerecht eingeleitet werden können“.
Eine Smartphone-App erkennt Legosteine per KI, schreibt Heise. „Kiste auskippen, Kamera draufhalten“ und die App „BrickIt“ zähle nicht die nur Steine, sondern mache auch Bauvorschläge, heißt es.
Künstliche Intelligenz hilft Schlaganfall-Patienten, titelt das Fachmagazin CIO. Am DFKI werde geforscht, wie sich KI und Neurowissenschaft verbinden lasse, um Patienten nach einem Schlaganfall mit einem Exoskelett wieder beweglicher zu machen.
Hyundai hat einen Roboter zur Musik einer Boygroup tanzen lassen, berichtet Heise. Das Video soll die Leistungsfähigkeit der Roboter des Herstellers Boston Dynamics demonstrieren, den Hyundai übernommen hatte.
Spot's On It
Spot's On It
Softbank hat die Produktion des Roboters Pepper pausiert, berichtet die NZZ. Der Grund: Die Nachfrage nach humanoiden Service-Roboter sei zu gering.
Eine KI soll die automatische Reinigung von Bierzapfanlagen steuern, berichtet Heise. Die Technologie des Startups Pubinno aus San Francisco sei mit Daten aus 200 Lokalen trainiert worden und generiere „pro Fass rund 20 Prozent an Einsparungen“.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie schlau!
Hat Dir diese Ausgabe gefallen? Ja Nein
KI-Briefing.de
KI-Briefing.de @kibriefing

Künstliche Intelligenz: Alle wichtigen Nachrichten, jeden Dienstag im Newsletter KI-Briefing.de. Jetzt abonnieren!

Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

Zum Abbestellen hier klicken.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Created with Revue by Twitter.
FutureStory GmbH, c/o Unicorn, Schlüterstraße 39, 10629 Berlin (www.futurestory.de/impressum).