KI-Briefing.de - Ausgabe #108

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Die Themen: KI und Klimawandel, Health-App Doctolib, KI im Studium

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Das KI-Briefing.de ist der wöchentliche Newsletter zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung. Jeden Dienstag zusammengestellt von FutureStory-Gründer Nikolaus Röttger und Steve Haak.
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Top-Themen
Mit KI gegen den Klimawandel
Das Umweltministerium will mit Künstlicher Intelligenz das Klima retten, schreibt Heise. Demnach habe das Ministerium ein Fünf-Punkte-Programm veröffentlicht, „mit dem es einen Schwerpunkt auf umweltgerechte und gemeinwohlorientierte Künstliche Intelligenz (KI) legt“. 150 Millionen Euro sollen dafür bis 2025 zur Verfügung gestellt werden. Das Geld werde im Rahmen der KI-Strategie der Bundesregierung ausgegeben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze habe gesagt: „Mit KI können wir, einfach gesagt, große Datenmengen analysieren und so Muster, Trends und Fehler erkennen und vorhersagen.“ Das könne bei der Energiewende nützlich sein, so Schulze. Auch Umweltkatastrophen ließen sich mit Hilfe von KI besser vorhersagen. Von dem Förderprogramm sollen auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren.
Berliner Datenschutzbeauftragte prüft Health-App Doctolib
Die App des französischen Health-Startups Doctolib hatte Daten an Facebook und Outbrain übertragen – jetzt befasst sich die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk mit dem Fall. Das berichtet Netzpolitik. Nach einer ersten vorläufigen Prüfung gehe Smoltczyk davon aus, „dass ein Datenschutzverstoß zumindest nicht ausgeschlossen werden könne“, sagte ein Sprecher gegenüber Netzpolitik. Die Behörde wolle nicht nur die Doctolib-Macher befragen, sondern auch die französische Datenschutzaufsichtsbehörde. Über Doctolib können Patientinnen und Patienten bei Ärzten Termine buchen und Gesundheitsdokumente erhalten. In Berlin wird die App auch für die Terminvergabe bei Corona-Impfzentren verwendet. Dass die App Daten an Facebook und die Werbeplattform Outbrain überträgt, hatte die Webseite Mobilsicher.de aufgedeckt.
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Seit mehr als 100 Ausgaben stellen mein Kollege Steve Haak und ich im KI-Briefing wichtige Nachrichten und Analysen zum Thema Künstliche Intelligenz zusammen. Jeden Dienstag verschicken wir unseren Newsletter an mehr als 1.200 Leserinnen und Leser aus Medien, Beratungsunternehmen, Konzernen, Politik und Wissenschaft.
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Mit besten Grüßen, Nikolaus Röttger
Weitere Meldungen
Studierende sollen künftig mehr als jetzt über KI lernen, berichtet die FAZ. Mit welchen Maßnahmen das gelingen soll, hat die Zeitung in einem Artikel zusammengetragen.
Dieses Jahr ist Schluss mit 3G-Mobilfunk, schreibt die SZ. Das Blatt hat das Ende des Mobilfunkstandards genutzt, um zu zeigen, wie die Geschichte dieser Technologie in Deutschland für das „Versagen bei der Digitalisierung“ stehe.
Sprachlernprogramme sorgen hierzulande für Aufsehen und Sorge, berichtet die FAZ. Der Grund: Die Programme aus den USA und China erforderten hohe Rechenleistungen, die nur großen Unternehmen zur Verfügung stünden.
Firmen sollten mit ihren jungen Mitarbeitern über KI reden, meint GQ-Kolumnist und Arbeitswissenschaftler Max Neufeind. Wenn die Gespräche jetzt stattfänden, könnten die Unternehmen später auf das Engagement dieser Generation bauen, wenn die Technologie „wirklich reif ist“.
Der Einsatz von KI in Unternehmen lohnt sich, schreibt die Computerwoche und beruft sich auf eine Studie. Demnach profitierten Firmen mit KI stärker als die Unternehmen ohne von der Technologie, auch wenn diese sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befinde.
Eine KI hat ein Rembrandt-Gemälde rekonstruiert, berichtet der Deutschlandfunk. Beim Umzug ins Amsterdamer Rathaus sei das Gemälde „Die Nachtwache“ beschnitten worden, weil das Bild zu groß gewesen sei. Die KI habe nach über dreihundert Jahren die fehlenden Teile ergänzt.
Danke für’s Lesen. Wir wünschen Ihnen einen schöne Woche. Bleiben Sie gesund und schlau!
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Das KI-Briefing.de erscheint bei FutureStory.de und wird herausgegeben von Nikolaus Röttger, der bereits als Chefredakteur von WIRED Germany, Gründerszene und BusinessPunk die Tech- und Startup-Szene begleitet hat und Steve Haak, der als Redakteur für verschiedene Tech-Magazine gearbeitet hat.

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